SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

70 Jahre Kriegsende in der Gemeinde Rüdersdorf

Veröffentlicht am 22.04.2015 in Veranstaltungen

Gedachten der Opfer (v.l.n.r): Sven Templin, Stephen Ruebsam, Dr. Rita Nachtigall

Das Cello spielte ein klagendes Lied, die Gäste lauschten in sich gekehrt. Es war eine denkwürdige Gedenkstunde in der Aula der Hennickendorfer Grundschule zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerregime in der Region. Hennickendorfer berichteten aus den Jahren des Kriegsendes in ihren Familien, das Rüdersdorfer Heinitz-Gymnasium hatte ein Rollenspiel vorbereitet. Die Schüler schlüpften in die Rollen von Jugendlichen vor 70 Jahren – gleicher Ort, gleicher Lebensabschnitt vor dem Abitur, aber so schrecklich andere Lebensumstände. Die Gedanken und Gefühle der jungen Leute kreisten um Krieg, Tod, Waffen und Gewalt. Starke Bilder beschworen die Schüler da herauf.

Nach dem Programm in der Aula ging es zum alten Friedhof in Hennickendorf, an dem die Lokalpolitik der Opfer am Ehrenmal gedachte. Und klar machte, dass sich braunes Gedankengut nicht wieder in den Köpfen festsetzen darf. Dass wir demokratischen Parteien aufklären müssen.
Die Rüdersdorfer SPD schickte als Vertreter zur Kranzniederlegung Ortsvereinsvorsitzenden Stephen Ruebsam sowie die Gemeindevertreter und Kreistagsabgeordneten Dr. Rita Nachtigall  aus Rüdersdorf und Sven Templin aus Hennickendorf. Das erste und letzte Opfer des Nationalsozialismus auf dem Gedenkstein stammen aus seiner Familie.

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Stephen Ruebsam

 

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