SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Willkommen

Gefahr von Rechts - Die Wahrheit über die AfD

Die Arche lädt ein:

Wie gefährlich ist die AfD?

10.07.2024, 16:00 Uhr, Arche Neuenhagen, Carl-Schmäcke-Straße 33

Zum Buch: Die Gefahr, die von der AfD ausgeht, wird im öffentlichen Diskurs nicht abgebildet. Die Partei wird verharmlost, indem sie etwa als „rechtspopulistisch“ bezeichnet wird. Dabei hat sie sich längst zu einer rechtsextremen Partei entwickelt. Ihre Ziele werden nur unzureichend thematisiert, ihre Gewaltbereitschaft wird regelmäßig ausgespart. Zugleich erzielt sie hohe Zustimmungswerte. Hendrik Cremer zeigt eine Entwicklung, die angesichts der deutschen Geschichte lange nicht für möglich gehalten wurde. Die Strategie der AfD droht aufzugehen, wenn sich der Umgang mit ihr nicht grundlegend wandelt. Ein fundiertes Aufklärungsstück, um die Dimension des Angriffs auf die freiheitliche rechtsstaatliche Demokratie zu erkennen.

Hendrik Cremer, Dr. jur., ist beim Deutschen Institut für Menschenrechte tätig. Zu seinen langjähren Arbeitsschwerpunkten gehören Rechtsextremismus und Rassismus. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und war schon häufig im Bundestag und in Landtagen als Sachverständiger geladen.

Wir freuen uns mit Ihnen auf eine spannende Buchvorstellung mit anschließender Diskussion.

Debatte Schulentwicklung

Schwierige Entscheidungen für die neue Gemeindevertretung

Zum MOZ-Beitrag vom 24.06.2024 und zum Ortsblatt vom 13. Juni 2024

Soll schon wieder an der neuen Oberschule gebaut werden?

Diese Frage stellt sich nach entsprechenden Pressebeiträgen in der MOZ und im Ortsblatt. Schülerzahlen schwanken stark

Die heutige Grundschule in Eggersdorf habe ich als Schulleiter 1993 übernommen. Damals war es eine Gesamtschule für die Klassen 1 bis 10 mit 22 Klassen. In den folgenden laufenden Schuljahren kamen bis zu 30 Schülerinnen und Schüler hinzu. Bereits 1997 wurde diese Schule wegen der Gemeindegebietsreform und sich abzeichnender sinkender Schülerzahlen zu einer Grundschule für die Klassen 1 bis 6 umfunktioniert. Der ausgelagerte Schulhort zog in den Gebäudekomplex mit ein.Die Klassen 7 bis 10 wurden in der damaligen Petershagener Gesamtschule übernommen. 1997 wurden 14 Klassen beschult, 2005 nur noch 6 und 2015 wieder 12. Heute sind es 17 Klassen.

Schulen müssen vorausschauend geplant werden

Die Gemeinden Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen/Eggersdorf hatten gemeinsam eine Untersuchung zur Kita- und Schulbedarfsplanung in Auftrag gegeben. Die Brandenburgische Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH hat am 13. Mai 2017 eine detaillierte Prognose übergeben. Dabei wurde z. B. Wanderungsbewegungen, erwartete Grundstücksteilungen oder vorhandenes Bauland berücksichtigt. Es wurden verschiedene Szenarien erarbeitet. Bei den Planungen unserer Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf wurde die Maximalvariante berücksichtigt. Für die Schuljahre 2019/20 bis 2032/33 wurde in einzelnen Klassenstufen mit maximal sieben Klassen gerechnet, im Schuljahr 27/28 mit durchgängiger Siebenzügigkeit. Nach 32/33 sollen die Schülerzahlen sinken. Für das Schuljahr 40/41 wurde nur noch Vierzügigkeit prognostiziert.

Realität übertrifft die Prognose der Maximalvariante leicht

Bereits 2023/24 werden aber acht, statt der prognostizierten sieben erste Klassen beschult. Zum kommenden Schuljahr 2024/25 werden wie auch prognostiziert sieben erste Klassen eingeschult. Prognosen müssen also ständig aktualisiert und Entscheidungs- und Bauabläufe verkürzt werden. Die Prognosen kann die Verwaltung aus ihrem Wissen aktualisieren. Für zeitnahe Entscheidungen kann die Gemeindevertretung sorgen.

Flexible Schulen planen

Schulen sollten so geplant werden, dass Über- oder Unterkapazitäten gut abgefangen werden können. Durch mobile Trennwände können zum Beispiel kleinere Gruppenräume zu Klassenräumen werden. Aus Unterkapazitäten ergeben sich für den Schulalltag neue Möglichkeiten. In Eggersdorf hatten wir z. B. zusätzlich einen Kreativ- oder Englischraum. Diese mussten dann wieder aufgegeben werden. Zu groß und zu langfristig können diese Unterkapazitäten aus Kostengründen natürlich nicht gehalten werden. Die Gebäude müssten umgenutzt werden.

Abitur im Ort?

Ein weiteres zusätzliches Gymnasium wird es nicht geben. Hätte eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Klassen 11 bis 13 mittelfristig Bestand? In unserem Landkreis MOL gab es das Abitur an staatlichen Gesamtschulen nach 1990 in Strausberg, Müncheberg und Hoppegarten. Alle diese gymnasialen Oberstufen gibt es an diesen Schulen nicht mehr. Dagegen hat sich eine private Gesamtschule in Petershagen/Eggersdorf etabliert.

Die Zeit für die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe ist gekommen.

Für die weiterführenden Schulen ist der Landkreis zuständig. Er muss also prüfen, ob Bedarf an einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe im S5 Bereich besteht. Für gute Lösungen ist er auf die Mithilfe der Kommunen angewiesen.

Ich meine, die Zeit für die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe ist gekommen. Aus meiner Erfahrung als Grundschulleiter beim Ü7 Verfahren weiß ich, dass sich viele Schülerinnen und Schüler als auch viele Eltern ein solches staatliches und damit kostenloses Angebot wünschen .

Mein Fazit

1. Fredersdorf-Vogelsdorf soll weiterhin für gute schulische Bedingungen an Grundschulen und weiterführenden Schulen sorgen.

2. Fredersdorf-Vogelsdorf sollte die Errichtung einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe im S5 Bereich am geeignetsten Standort für die Region unbedingt unterstützen.

3. Fredersdorf-Vogelsdorf sollte seinen Oberschulstandort in Fredersdorf Nord bei Bedarf zur Verfügung stellen.

Fredersdorf-Vogelsdorf in der Verantwortung?

Sollte der Landkreis den Bedarf an einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe bestätigen, sollte Fredersdorf-Vogelsdorf seine Oberschule zum Ausbau im Interesse der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stellen, sich aber nicht aufdrängen.

Es gibt auch viele Faktoren, die dem entgegenstehen. Dazu gehören zusätzliche Belastungen für die Bewohner in der Umgebung, Unruhe und Lärm für die Oberschule, weniger Platz für die einzelne Schülerinnen und Schüler.

Im Zweifel geht aber das Gemeinwohl, hier die Interessen der Schülerinnen und Schüler, vor.

Ein gleiches Angebot in Altlandsberg, Petershagen/Eggersdorf oder Neuenhagen könnte für unsere Schülerschaft gleichwertig sein.

Sollte lediglich Bedarf an befristeten zusätzlichen Plätzen für die Klassen 7 bis 10 bestehen, sollte Fredersdorf-Vogelsdorf auch Verantwortung übernehmen und Möglichkeiten schaffen. Bevor aber die Schule durch Überkapazitäten spürbare Qualitätseinbußen verkraften müsste oder umfangreiche Erweiterungsbauten durch Aufstockung realisiert würden, schlage ich vor, eine gute befristete Containerlösung zu prüfen. Petershagen/Eggersdorf hat damit im Grundschulbereich sehr gute Erfahrungen gesammelt. Das bestätigten die Lehrer-, Eltern- und Schülerschaft.

Öffentliche Debatte

In jedem Fall sollte so bald als möglich eine öffentliche Debatte in Gang kommen. Pro und Kontra müssen besprochen und erläutert werden, bevor entschieden wird. Selbstverständlich sind die Grundschulen und die Oberschule einzubeziehen.

Bernhard Sept

SPD Stand
Aktiv beim Brückenfest

Beim Brückenfest waren wir an beiden Tagen gut vertreten und konnten mit vielen Menschen aus unserem Ort sprechen.

Am Sonntag waren auch Elske Hildebrandt und Ravindra Gujjula zu Gast. Beide kandidieren im September für den Landtag.

Neuenhagen - Busverkehr - Änderungen

Änderungen im Busverkehr in Neuenhagen

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt wurden weitgehende Änderungen im Busverkehr in Neuenhagen von der Gemeinde und dem Kreis geplant. Was ist vorgesehen und warum sich nicht alle darüber freuen können?

Demnächst wird der innerörtliche Bus Linie 940 auch über den Gruscheweg und das Gewerbegebiet fahren. Bereits bei der Verkehrsplanung für den Gruscheweg wurde durch die Planer von der SVU Dresden vorgeschlagen, den Gruscheweg an den ÖPNV anzubinden und damit gleichzeitig auch das Gewerbegebiet besser zu erschließen. Ihr Vorschlag war, den Bus vom S-Bahnhof Hoppegarten nach Altlandsberg über den Gruscheweg zu führen.

Daher hat die Gemeindevertretung Neuenhagen auch beschlossen, die Abbindung des Gruscheweg vor der Jahnstraße nicht fest, sondern mit einem versenkbaren Poller durchzuführen. So konnte Verkehrsberuhigung und Verbesserung des ÖPNV ermöglicht werden. Gleichzeitig hat die GVT beschlossen, dass wir den Bus über diese Strecke führen wollen. Der Bürgermeister wurde beauftragt, entsprechende Verhandlungen mit Hoppegarten, Altlandsberg und dem Kreis zu führen.

Dies hat Bürgermeister Scharnke nicht getan, da er nicht bereit war, mit dem Bürgermeister von Altlandsberg Jaeschke zu reden. Das Ergebnis war, dass Altlandsberg und danach auch der Landkreis diese Busvariante abgelehnt haben.

Nun soll die Anbindung des Neubauviertels durch den Bus 940 erfolgen. Dieser wird vom S-Bahnhof Hoppegarten kommend durch die Rudolf-Breitscheid-Straße geführt, über den Stern und die Carl-Schmäcke-Straße bis zum Kreisverkehr, dann durch den Gruscheweg und durch die Straße am Umspannwerk wieder auf die Carl-Schmäcke-Straße.

Dies ist positiv, wenn auch nicht so gut wie der ursprüngliche Plan. Ganz negativ ist aber, dass der Bus nicht mehr wie früher durch das Nordviertel geführt wird, wo er bisher am Einkaufszentrum Lindenstraße endet. ÖPNV-mäßig wird das Nordviertel somit vom Neuenhagener Zentrum abgeschnitten. Für Pendler und den Schülerverkehr gibt es zwar noch durch das Nordviertel den Bus von Hönow nach Hoppegarten, der aber nicht ins Neuenhagener Zentrum führt. Wer nun ins Bürgerhaus, ins Rathaus, zum Arzt ober zur Apotheke etc. möchte, ist aufs Auto angewiesen. Für Senioren und Seniorinnen gibt es nun ein Problem.

In der letzten Sitzung des Hauptausschusses wurde der Bürgermeister darauf angesprochen. Er ist aber nicht bereit, das Problem mit dem Kreis zu verhandeln. Vielmehr vertrat er die Meinung, die Senioren könnten ja laufen oder umsteigen. Dabei ist eine Lösung des Problems naheliegend. Der Bus könnte vom S-Bahnhof kommend durch die Lindenstraße fahren und über die Hohe Allee zurück zur Rudolf-Breitscheid-Straße.

23.6.24 Jürgen Hitzges

Brückenfest

Liebe Fredersdoferinnen und Vogelsdorferinnen, liebe Fredersdorfer und Vogelsdorfer, liebe Gäste

 

auch in diesem Jahr wird der SPD Ortsverein beim Brückenfest vom 29. bis 30. Juni mit einem Stand vertreten sein.

 

Zum einen werben wir für eine Mitarbeit in der SPD, bei uns im Ortsverein oder wenn sie nicht bei uns wohnen in Ihrer Heimatgemeinde.  Wir wollen kontinuierliche Arbeit für die Zukunft sicherstellen. Deshalb wollen wir bei der nächsten Kommunalwahl wieder starke, junge und doch bereits erfahrene Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl aufstellen. Dafür brauchen wir Sie, dafür brauchen wir Dich.

 

Auf der anderen Seite werben wir für eine starke SPD im kommenden Landtag. Wir wollen, dass Dr. Dietmar Woidke unser Ministerpräsident bleibt. Pragmatismus, Kompromissfähigkeit und Bürgernähe zeichnen ihn und die SPD aus.

 

Mit Minister Jörg Steinbach haben wir einen sehr erfolgreichen Mann für die wirtschaftliche Entwicklung. Im Land Brandenburg hatten wir die stärkste wirtschaftliche Entwicklung unserer Republik. Industriearbeitsplätze in Schwedt, Eisenhüttenstadt, Grünheide, Cottbus und Lachhammer werden zukunftssicher gemacht.

Diese Entwicklung soll nicht gefährdet werden, deshalb empfehlen wir, SPD zu wählen.

 

Eine unserer Gäste am Stand wird die Landtagsabgeordnete Elske Hildebrandt sein. Sie können mit ihr am Sonntag von 13 bis 15 Uhr ins Gespräch kommen.

Besuchen Sie uns! Sie sind herzlich eingeladen.

 

Ihre SPD Fredersdorf-Vogelsdorf