SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Tempo 30 - Probleme in Neuenhagen

Veröffentlicht am 24.03.2025 in Verkehr

Leserbrief an die MOZ 23.02.25

Jürgen Hitzges

Zum Artikel „Verkehr in Neuenhagen: Tempo 30 auf Hauptstraßen abgelehnt“

Warum müssen die Gemeinden Lärmaktionspläne aufstellen, wenn diese für das
Straßenverkehrsamt nicht relevant sind?
In der Hauptstraße in Neuenhagen gilt bereits seit einiger Zeit Tempo 30, obwohl alle
Verkehrszählungen ergaben, dass diese weniger Verkehr hat als die Carl-Schmäcke-
Straße und die Rudolf-Breitscheid-Straße.
Es gibt einen weiteren Aspekt. Die Tempo-30-Zone in der Carl-Schmäcke-Straße ist
entscheidend für das Verkehrskonzept vom Gruscheweg und damit für das
ergänzende Verfahren zum Bebauungsplan.
Die Verkehrskonzeption sieht für den Gruscheweg vor, dass der Verkehr über den
Kreisverkehr und die Carl-Schmäcke-Straße geführt wird. Hiergegen wird angeführt,
dass die Carl-Schmäcke-Straße jetzt schon zu laut sei und daher kein weiterer
Verkehr darüber geführt werden darf. Daraus entstand die Forderung, den Poller
abzuschaffen und den Verkehr auch über die Fichtestraße, die Jahnstraße und auch
über die Rüdesheimer Straße zu führen. Gegen diesen zusätzlichen Verkehr in
Wohnquartieren und die Zerstückelung des Grüngürtels wehrte sich die
Gemeindevertretung.
Sollte es Tempo 30 in der Carl-Schmäcke Straße geben, könnte das Konzept, wie
von Anfang an geplant, umgesetzt werden. Damit könnte endlich der Bebauungsplan
beschlossen werden und die Baumaßnahmen fortgeführt werden.