Eine Verkehrskontrolle vor der Schule am 18. Juni 2010 hat für Verärgerung gesorgt, da sich die Polizeimaßnahme ausschließlich auf Eltern bezog, die ihre Kinder vor der Schule mit dem Pkw abgesetzt hatten. Da direkt vor dem Schulgebäude eine Halteverbotszone besteht, wurden zahlreiche Verwarnungsgelder von den Autofahrern kassiert. In der Gemeindevertreterversammlung hat Karsten Kücken von der SPD-Fraktion hierzu eine Anfrage an den Bürgermeister Schaller gerichtet, die zur Klärung des Sachverhalts in den Ordnungsausschuss verwiesen wurde ( die MOZ berichtete am 28.06.2010 ).
Nach zwischenzeitlicher Stellungnahme des Schuleiters und Nachfrage durch K. Kücken beim zuständigen Straßenverkehrsamt in Strausberg und dem Ordnungsamt Rüdersdorf wurde das Problem am 14.07.2010 im Ordnungsausschuss der Gemeinde thematisiert. Der
Sachgebietsleiter für Ordnung, Sicherheit und Recht und die zuständigen Revierpolizisten haben sich gemeinsam mit den Mitgliedern des Ausschusses konstruktiv um eine Lösung bemüht, der Vorschlag des Ausschussvorsitzenden Herrn Pabel und dessen Stellvertreters Herrn Kücken fand hierbei allgemeine Zustimmung.
Beide führten am 19. Juli 2010 eine Besprechung mit dem Bürgermeister der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin, bei der ein intensiver Meinungsaustausch stattfand.
Da der Lösungsvorschlag auch den Bereich vor dem Grundschulteil und der Kita Rappelkiste betrifft, wurde beschlossen, den Leiter des Bauamtes und den Geschäftsführer der WBG einzubeziehen. Während das Bauamt die Kosten des Vorschlages beleuchtet, hat die WBG als betroffener Anlieger ihre Vorstellungen in die Diskussion eingebracht.
Eine Grundvoraussetzung muss jedoch noch erfüllt werden. Das betroffene Grundstück befindet sich in Rückübertragung und dies ist noch nicht abgeschlossen.
Sobald ein greifbares Ergebnis vorliegt, wird der Öffentlichkeit unser Lösungsvorschlag vorgestellt.