Neuruppin (dpa) Der jahrelange Protest gegen den geplanten Tiefflugübungsplatz "Bombodrom" hat eine neue Dimension erreicht: Rund zehntausend Demonstranten, darunter auch Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), haben am Sonnabend in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) gefordert, dass die Bundeswehr den seit 1993 geplanten größten deutschen Luft-Boden-Schießplatz nicht in Betrieb nimmt. Gegen Tiefflüge über Nordbrandenburg und Südmecklenburg wenden sich vor allem Einwohner und die Tourismuswirtschaft in der Mecklenburgisch-Brandenburgischen Seenplatte.