Die Eintrittszahlen in die SPD bleiben erfreulich hoch. Dies gilt auch für den Unterbezirk Märkisch-Oderland, der zum Neumitgliedertreffen letzten Freitag eingeladen hatte. Es sind Männer und Frauen, Menschen aller Altersgruppen die sich neu in der SPD organisieren. Das älteste Neumitglied beim Empfang war 85 Jahre als. Als Zeitzeugin der Nazizeit möchte sie helfen, sich dem zunehmenden Populismus und Rechtsextremismus entgegen zu stellen.
Herr Scharnke hat in der MOZ vom 15.3.18 angekündigt, als Bürgermeister aufzuklären, warum die Gemeinde das Grundstück an der Eisenbahnstraße zum bestimmten Preis verkauft hat. Dem Mann kann geholfen werden. Den Kaufpreis hat ein unabhängiger Wertgutachter ermittelt (wie es immer bei Grundstücksverkäufen der Gemeinde geschieht) und die Mehrheit der Gemeindevertreter hat dem zugestimmt. Herr Scharnke und DIE PARTEILOSEN natürlich nicht. Sie haben auch diesen Vorgang nutzen wollen, um den Drogeriemarkt im Zentrum zu verhindern. Zum Glück ohne Erfolg.
Über Veranstaltungen der Partei DIE LINKE berichten wir auf unserer Seite ja selten. Heute wollen wir es tun. DIE LINKE hatte zu einem Bürgerdialog die beiden Kandidaten eingeladen, die in der Stichwahl für das Bürgermeisteramt in Neuenhagen zur Wahl stehen. Eine gute Idee, denn bei dieser Veranstaltung sollten die Bürgerinnen und Bürger die Kandidaten und ihre Programme ausführlich testen können.
Während sich Frau Janina Meyer-Klepsch (SPD, unterstützt von den Grünen) dem Publikum stellte, fehlte ihr Gegenkandidat Herr Ansgar Scharnke (Die Parteilosen). Ihm gefiel weder der Termin noch das Veranstaltungsformat. Der ganze Abend wurde nämlich aufgezeichnet und auf Facebook veröffentlicht. Den Link zum Film findet man u.a. auf der Internetseite natürlich-neuenhagen.de. Beim Termin, so die LINKE, hätte man sich einigen können. Auf die Übertragung wollte der Veranstalter verständlicherweise nicht verzichten.
Im Bürgermeisterwahlkampf spielte das Thema Schulentwicklung in Neuenhagen immer wieder eine Rolle. Eltern äußerten sich besorgt über fehlende Schulen, Entfernung und Beförderung zur angewählten bzw. möglichen Schule.
Daher hier einige Informationen zu Thema:
Wie ist die Debatte entstanden? Die Parteilosen behaupten, durch ihren Antrag, eine Schulentwicklungsplanung aufzustellen. Richtig ist, dass die SPD bereits in der letzten Wahlperiode den Antrag gestellt hat, einen zeitweiligen Ausschuss zur Schulentwicklung einzurichten. Bereits damals war ersichtlich, dass es hier in Neuenhagen ein Problem gibt. Leider wurde der Antrag damals nicht beschlossen und so sind einige Jahre verloren gegangen.