Der Ortsverein der SPD Hoppegarten/Neuenhagen hat sich auf der letzten Mitgliederversammlung intensiv mit dem geplanten Schulneubau auf dem KWO-Gelände in Hoppegarten befasst. Noch immer gibt es auf dem Gelände kein Baurecht. Bereits im Herbst 2024 wurde diese Frage in der Gemeindevertretung an den Bürgermeister herangetragen und von ihm eine Lösung in Aussicht gestellt. Nun hören wir, dass das Baurecht nicht vor dem Sommer 2025 hergestellt werden wird. So der Plan des Bürgermeisters. Wir finden, dass das viel zu lange dauert und wollen nicht von aktuellen Entwicklungen überholt werden. Dem Mittelzentrum Hoppegarten/Neuenhagen läuft die Zeit davon. Aus diesem Grund haben wir zum jetzigen Zeitpunkt den nachfolgenden Beschluss gefasst und den Verantwortlichen und der Presse zugeleitet.
Beschluss: SPD für Gesamtschule auf dem KWO-Gelände 17.02.2025
Die SPD hat sich auf der Mitgliederversammlung am 13. Februar 2025 im Mittelzentrum Hoppegarten-Neuenhagen einstimmig für den Bau einer Gesamtschule durch den Landkreis Märkisch-Oderland im Mittelzentrum ausgesprochen.
Als idealer Standort wurde hierfür das KWO-Gelände genannt. Es liegt im Zentrum beider Gemeinden und hat eine optimale Verkehrsanbindung durch die S-Bahn, mehrere Buslinien, eine Kreisstraße sowie einen Radweg.
Der Debatte um einen anderen Standort oder statt des Baus der Gesamtschule zwei kleine Oberschulen an anderen Orten zu bauen, erteilten die SPD-Mitglieder eine glatte Absage.
Der Standort in Hoppegarten ist ideal, da hier der Bedarf an Plätzen für weiterführende Schulen am höchsten ist. Die Gesamtschule ist dabei gegenüber der Oberschule zu bevorzugen. Hier kann nicht nur der Oberschulabschluss, sondern auch das Abitur nach 13 Jahren gemacht werden. Weiterhin werden hier Schüler nicht zu früh auseinanderdividiert und somit die Chancengleichheit erhöht. Die Gesamtschule ist auch die Schulform, die am meisten bei den Betroffenen gewünscht wird.
Die SPD Hoppegarten/Neuenhagen fordert alle Beteiligten auf, sich zügig für den Bau der Schule einzusetzen und ihre Hausaufgaben zu erledigen. Dies gilt insbesondere für die Gemeinde Hoppegarten aber auch für die Gemeinde Neuenhagen und den Landkreis MOL.
Die Bundestagswahl musste auf Grund des frühen abrupten Endes der Ampelkoalition vorgezogen werden. Als Konsequenz wurden deren Vertreter für ihre Dysfunktionalität und gegenseitige Blockade bei der Wahl abgestraft.
Jeden Tag wurden Wahlumfragen durch die Medien geschickt, sodass man am Ende diese vielen Umfragen nur noch müde zur Kenntnis nahm.
Wir Sozialdemokraten haben einen intensiven Wahlkampf geführt. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Wählerinnen und Wählern, die Simona Koß und die SPD gewählt haben.
Jetzt aber muss erst einmal die CDU als Wahlsiegerin zeigen, wie sie das Land wirtschaftlich und damit politisch nach vorne bringen möchte...
(bitte lesen Sie weiter)
Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer innerhalb und außerhalb unseres Ortsvereins zu den Bundestagswahlen am 23. Februar.
Die Plakate in Frederdorf Süd und Vogeldorf sind entfernt. Die in Fredersdorf Nord folgen demnächst.
Auf dem Bild Ernst-Christoph beim Abnehmen der Plakate.
Unsere nächste Veranstaltung ist im April.
Bernhard Sept
Vorsitzender OV Fredersdorf-Vogelsdorf
Unsere SPD hat das schlechteste Wahlergebnis in ihrer Geschichte eingefahren!
Für mich ist die aktuelle Parteiführung und besonders der Ex-Kanzler Olaf Scholz dafür verantwortlich. Deshalb erwarte ich von allen Mitgliedern der Bundes-SPD-Führung einen sofortigen Rücktritt von ihren Funktionen und einen sofortigen Bundesparteitag mit Neuwahlen!
Wie konnte es, nach meiner Meinung, dazu kommen?
Schon die Auflösung der Koalition erfolgte viel zu spät! Seit Anfang des Jahres 2024 hat die damalige Bundesregierung katastrophale Umfrageergebnisse. Auch alle Gespräche, die wir hier an der Basis, zum Kommunalwahlkampf, geführt haben zeigten, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung die Arbeit der Regierung als extrem schlecht empfand. Wir haben das bei allen Zusammenkünften der SPD angesprochen es ist aber nichts passiert.
Die Brandenburger Landtagswahlen konnten nur dadurch gewonnen werden, indem die sehr schlechte Arbeit der Bundesregierung außen vorgelassen wurde und unser Ministerpräsident seine gesamte persönliche Kraft aufgeopfert hat.
Eine Auflösung der Koalition hätte schon im Frühjahr 2024 erfolgen müssen.
Die SPD-Führung und der Kanzler Olaf Scholz haben es nicht in die Reihe gebracht (bis zum Wahlkampf 2025) die sozialdemokratische Politik für die Bürgerinnen und Bürger spürbar werden zu lassen. Schon zu Beginn der Arbeit der Bundesregierung und auch dann über die ganze Legislaturperiode hinweg kam nichts Positives bei der Bevölkerung an. Die „Ruhige Hand“ des Bundeskanzlers wurde (für mich berechtigt) als Führungsschwäche verstanden.
Warum hat Olaf Scholz erst nach dem Ende der Koalition offen und eindeutig die sozialdemokratische Sichtweise öffentlich gemacht und eindeutig Stellung bezogen?
Das war viel zu spät! Das war ein riesiger Fehler! Dafür muss Verantwortung übernommen werden!
Unsere SPD hatte die Chance die deutsche Politik, im sozialdemokratischen Sinne, für alle Bürgerinnen und Bürger zukunftsweisend zu gestalten. Diese einmalige Gelegenheit wurde verspielt. Nun müssen wir viele Jahre warten, bis wir wieder Wahlen gewinnen werden!
Diese lange Zeit sollten wir nutzen uns neu aufzustellen. Auch diese schwere Krise werden wir gemeinsam überstehen.
Unsere Sozialdemokratie muss weiterhin die entscheidende soziale Kraft in Deutschland bleiben!
Thomas Scheffler
Ortsvereinsvorsitzender
SPD Bad Freienwalde