SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Beitrag Doppeldorf 08/2022- Ein Denkmal, das VERROSTET ?

Die Gemeindevertretung hat in einer ihrer letzten Sitzungen die Umsetzung eines Konzeptes zur Umgestaltung des Denkmals für die Opfer des Faschismus in der Eggersdorfer Str vor der FAW Schule beschlossen. 

Stellungnahme Kitarechtsreform

Die SPD Märkisch-Oderland macht deutlich, wie wichtig die Reform des Kitagesetzes in Brandenburg für alle Beteiligten ist.

„Die Kitarechtsreform geht in ihrer Schlussphase in eine Pause. Der Landkreistag hat das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport um eine zeitweilige Aussetzung des Prozesses gebeten. Wir haben großes Verständnis für die Überlastungssituation in den Kreisen und Gemeinden durch die aktuellen Ausnahmesituationen Corona und Ukrainekrieg.

Wichtig ist aber, das gemeinsame Ziel im Blick zu behalten, an dem in den letzten zweieinhalb Jahren gearbeitet wurde: Vereinfachung und Transparenz bei der Finanzierung, Rechtssicherheit bei den Elternbeiträgen, Klarheit bei der Aufgabenteilung: Wer bezahlt was wofür?

Die Sorge, dass Mehrkosten auf die Kreise zukommen, muss ernstgenommen und durchkalkuliert werden. Daher werben wir dafür, so schnell wie möglich den aufgenommenen Prozess fortzuführen und in die Aushandlung und Diskussion einzutreten.

Denn nur so kann den Trägern, den Eltern und der Verwaltung geholfen werden. Es wird für Gerechtigkeit und Chancengleichheit in der Bildung gesorgt und Träger und Kitaleitungen können sich so wieder intensiver ihrer eigentlichen sozialen und pädagogischen Arbeit zuwenden – und davon profitieren unsere Kinder.“

Streit um teures Straßenpflaster

Geld spielt keine Rolle

Die Gartenstraße in Neuenhagen bekommt eine neue Regenentwässerung und einen neuen Straßenbelag.

Dies ist auch dringend erforderlich. Nachdem der Bürgermeister mit seiner Idee, nach den Kananlarbeiten wieder das alte Pflaster zu verlegen gescheitert ist, will er die Straße nun mit feinstem Natursteinpflaster belegen lassen.

Gegen diese Geldverschwendung hatten die CDU und SPD bereits 2020 einen Gegenantrag eingebracht, der nun erst in der Gemeindevertretung behandelt wurde.

„Beschlussantrag
Vorlagen-Nr.: AN 009/2020
Einreicher: Fraktion CDU
Fraktion SPD

Datum: 24.04.2020

Betreff: Straßenbelag Gartenstraße

Beschlussvorschlag:
Die Gemeindevertretung beschließt:
Die Gartenstraße wird mit einem Pflasterbelag aus hochwertigem Betonwerkstein ausgeführt, nicht aus Naturstein.

Sachverhalt:
Der Beschluss zum Ausbau der Gartenstraße (Beschlussvorlage 89/2019) wurde mit dem Auftrag an die Verwaltung verbunden, eine Alternative zur Verlegung mit Natursteinpflaster zu prüfen und hierfür die Kosten zu ermitteln. Diese Ermittlung ergab Mehrkosten in einer Größenordnung von ca. 470.000 €, wenn man Natursteinpflaster mit sehr hochwertigem Betonpflaster vergleicht. Dabei wurden Preise von ca. 200 € pro m² für Naturstein und ca. 85 € pro m² für Betonstein angesetzt. „Übliches“ Betonpflaster – so wie zurzeit am Westring ausgeführt – kostet ca. 45 € pro m².
Die Gartenstraße ist eine reine Wohnstraße, also einfache Anliegerstraße. Sie in einer so hochwertigen Art und Weise auszubauen ist unangemessen. Ein Ausbau der Straßen im Zentrum mit Natursteinpflaster (der quasi zwangsläufig erfolgen würde) würde die Gemeindekasse zusätzlich mit Mehrkosten in einer Größenordnung von weit über 1,0 Mio.€ belasten. Angesichts der zu erwartenden Einnahmenausfälle infolge der Coronakrise und der Kosten aller notwendigen Schulbauten in den kommenden Jahren halten wir einen Ausbau von mehreren Gemeindestraßen mit Natursteinpflaster nicht für angemessen. Die Kosten des für die Straßenbaumaßnahme MIT Natursteinpflaster belaufen sich nach Kostenschätzung auf ca. 1,5 Mio. Euro. Da es sich um eine Anliegerstraße handelt, können maximal 60 % davon gegenüber dem Land Brandenburg als Einnahme geltend gemacht werden.

Kreistagsfraktion vor Ort

Am 30.04.2022 suchten die beiden SPD-Kreistagsfraktionsmitglieder Simona Koß (und auch Bundestagsabgeordnete) sowie Ronny Kelm zusammen mit den Mitgliedern des SPD-Ortvereins Doppeldorf vor dem Edekea Einkaufsmarkt in der Hermannstraße das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern Petershagen. Neben den lokalen Themen  wurden mit einigen Bürgerinnen und Bürger die aktuelle Lage zum Krieg in der Ukrainie diskutiert. Dieser Krieg hat enorme Auswirkungen auf unser soziales und wirtschaftliches Leben, wie z.B. auf die Gasz- und Ölversorgung und die immens gesteigenden Energiekosten. Auch kamen wir mit einigen ukrainischen Flüchtlingen, die jetzt in Doppedorf leben, ins Gespräch. Es waren zwei intensive, aber sehr fruchtbare Stunden vor Ort.  Wir werden diese Gespräche im Landkreis in MOL #wodrücktderschuh unbedingt regelmässig fortführen.

Temporeduzierung in Fredersdorf: Vorbild für uns?
Beitrag Doppeldorf 05/2022 - Verkehrsinitiative für das Doppeldorf

Die Eggersdorfer Straße, die Wilhelm-Pieck-Straße, die Karl-Marx-Straße oder die Strausberger Straße sind nur einige der wichtigsten Verbindungen für die Verkehre durch unser Doppeldorf...