Ohne Moos nix los!
Weil wir immer wieder gefragt werden, ob und wie der Bürgermeisterwahlkampf von Ilka Goetz unterstützt werden kann, hier nochmal ein klares Statement.
Ja - Spenden sind nötig - erwünscht - und herzlich willkommen. Natürlich werden auch Spendenquittungen erteilt.
Kontoinhaber: SPD-Ortsverein Hoppegarten-Neuenhagen
Text: Wahlspende Bürgermeisterwahl
Kontonummer: DE51 1705 4040 0020 0618 11
Kreditinstitut: Sparkasse Märkisch-Oderland
Vielen Dank für Ihre Spende!
Sie kam mit ihrem Dienstwagen von der B1. Historische Schätze, wie die Fredersdorfer Kirche von 1710 und das Mausoleum von Heinrich Graf von Podewils aus dem Jahre 1780 hat sie gleich entdeckt. Einen anderen Schatz hätte sie leicht übersehen können, den Fredersdorfer Gutshof gleich gegenüber, versteckt hinter einem Gebäude mit Mietwohnungen.
Ich stand bereit und wies ihr den Weg auf den Hof. Ihr Besuch geht auf meine Einladung zum SPD Frühlingsfest am 29. März zurück. Da musste sie absagen, wollte sich aber einen Besuch bei uns nicht entgehen lassen.
So besuchte unsere Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Manja Schüle unseren Ort am 5. August. Tobias Gill und ich von der SPD freuten sich sehr.
Orte der Kultur sind oft Orte der Begegnung, Orte des Miteinanders von Jüngeren und Älteren, Orte der Besinnung. Deshalb sind sie so wichtig. Sie helfen, unsere Gesellschaft menschlich zu gestalten. Der historische Gutshof in Fredersdorf ist genau so ein Ort, ein wirklicher Schatz. Ein Schatz der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf, gepflegt und gestaltet vom Heimatverein.
Ingetraut Schaak (nach ihren Worten Schatzmeisterin ohne Schatz), Petra Richter (Gründerin des Heimatvereins), Gerd Richter und ich erzählten von den Anfängen, der Gegenwart und der Zukunft.
An der Entwicklung des Gutshofes hat neben der großen Bedeutung des Heimatverein auch die SPD entscheidenden Anteil. Sie stellte im Juni 2009 den Antrag, das Gelände von der BVVG zu kaufen und mit dem Heimatverein einen Erbbaurechtsvertrag abzuschließen. (notariell bestätigt am 25.02.2010 und unterschrieben von der Gemeinde und dem damaligen Vorsitzenden des Heimatvereins Dieter Kromphardt). Im August 2009 besprach ich meine Idee mit dem damaligen Bürgermeister Uwe Klett, pro Jahr pro Einwohner einen Euro für die Entwicklung des Gutshofes für 10 Jahre zur Verfügung zu stellen. Das wurde bereits im September 2009 von der Gemeindevertretung beschlossen und im Gutshofsvertrag vom Juni 2010 nochmals festgeschrieben.
Meine weitere Idee beeindruckte die Ministerin, die Schaffung eines Gutshoffonds. So etwas ist ihr als Kulturministerin noch nicht begegnet. Wer 1000€ in maximal 10 Jahren spendet, bekommt eine Fondsurkunde. Damit sollte eine Anschubfinanzierung gesichert werden, ein planbarer jährlicher Betrag zur Verfügung stehen und vor allem wurde die große Unterstützung von Fredersdorfern und Vogelsdorfern deutlich. Ich startete am 13. Oktober 2009 mit 19 Fondsinhabern, am 13. Oktober 2010 waren es bereits 60 und heute sind es genau 90 (davon 10 % SPD Mitglieder und über 20% Mitglieder des Heimatvereins). Etliche erwarben einen 2., 3. oder sogar einen 4. Fonds. Bisher wurden 132 Fonds erworben.
Der Gutshof wird vom jährlichen Zuschuss der Gemeinde von inzwischen wegen der wachsenden Einwohnerzahl gut 15.000€, von Mitgliedsbeiträgen, vielen Spenden und inzwischen von Einnahmen durch Vermietung finanziert. Hochzeiten oder Familienfeiern finden statt. Das erfolgreich sanierte Pächterhaus wird zum Beispiel für Vorträge oder Konzerte genutzt. Die Schatzmeisterin Ingetraut Schaak musste in dieser Woche ihre Schatulle öffnen und ca. 24.000€ für die Sanierung der Rundbögen des Kuhstalls zur Seite des Evangelischen Gemeindehauses bezahlen.
Die Garagen bekamen ein neues Dach und ein Vordach ist bestellt.
Die Ministerin machte Mut, Förderanträge zu stellen. Trotz knapper Kassen will das Land Brandenburg beim Denkmalschutz die Gelder nicht kürzen.
Sehr beeindruckt war die Ministerin von der jahrelangen unermüdlichen Arbeit der Mitglieder des Vereins.
Begonnen hatte es mit der Entmüllung der Ruinen, viele anschließende Sanierungsarbeiten wurden durch die Mitglieder selbst übernommen und der Gutshof wird ständig gepflegt.
Dass der Verein die vielen Veranstaltungen wie Maibaumaufstellung, Taubenturmfest, Kürbisfest oder Weihnachtsmarkt selbst organisiert, bewunderte sie. Auch das organisierte Kaffeetrinken auf dem Gutshof durch den Verein schätzt sie besonders. Sie selbst war in ihrem Ort in ihrem Verein zu solchen Kaffeetrinken beteiligt und weiß vom Aufwand.
Der Besuch fand genau im Jahr der 650 Jahrfeierlichkeiten von Fredersdorf-Vogelsdorf statt. So erfuhr sie von den vielen weiteren Schätzen im Ort, von der regen und vielfältigen Vereinsarbeit, vom großen Festumzug am 7. Juni. Aus Geschichte entsteht Gemeinschaft. Dieser Slogen des
Jubiläumsjahres wird praktziert, besonders durch den Heimatverein.
Ein besonderes Erlebnis für die Ministerin war, dass sie beim Besuch unserer Kirche, die weitere Schätze beherbergt, die historische Turmuhr aus dem Jahr 1868 selbst mit der Hand aufzog. Die Kirche bestaunte sie und am Ende besichtigten wir gemeinsam das Mausoleum von Heinrich Graf von Podewils, Geheimer Kriegs, Etat und Kabinettsminister unter König Friedrich dem Großen und auch unter dessen Sohn Friedrich Wilhelm dem II.
Scherzhaft meinte ich zur Ministerin, schon früher hatten die Minister verschiedene Aufgaben gleichzeitig.
Bevor sie ihren Besuch beendete, trug sie sich ins Gästebuch des Heimatvereins ein.
Bernhard Sept
Schulleiter i.R.
Mitglied der SPD und Mitglied im Heimatverein
Nach den bereits heißen Tagen im Juni und Juli beginnen nun endlich die lang ersehnten Sommerferien für viele Familien im Doppeldorf. Auch wir als Ortsverein legen eine Sommerpause ein, stehen aber bereits für September wieder in den Startlöchern: am 21. September laden wir SIE zu einer spannenden Veranstaltung zum Thema „Gesundheitsreform“ ein.
Zu Gast wird Dr. Jouleen Gruhn (MdL), Vizepräsidentin des Brandenburger Landtags und Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales sein. Merken Sie sich diesen Termin schon jetzt vor!
Auch während der Sommerpause begleiten wir als SPD-Fraktion die wichtigen kommunalpolitischen Themen im Doppeldorf. So soll unser kommunaler Wohnungsbestand in eine kommunale GmbH überführt werden. Die Verwaltung hat hierzu bereits umfangreiche steuerrechtliche und organisatorische Prüfungen angestoßen. Wir sind auf die Ergebnisse gespannt, denn im Herbst sollen die nächsten konkreten Schritte folgen.
Auch das Thema Sicherheit ... (bitte lesen SIE weiter)
Schonfrist für Haus E
In der Sitzung der Gemeindevertretung Ende April stand nach langen und intensiven Diskussionen die Entscheidung an, wie wir künftig die gemeindeeigenen Gebäude und Flächen nutzen wollen. Wir haben dazu gemeinsam mit den Fraktionen BLG, GFV und W.I.R. einen Antrag eingebracht, der in Teilen eine Mehrheit gefunden hat.
Zu den Ergebnissen war bereits im letzten Ortsblatt umfangreich zu lesen. Das Augenmerk möchte ich daher heute auf das Haus E legen. Leider fand unser ursprünglicher Vorschlag, dass das Haus E auf dem Schulcampus Fred Vogel mit öffentlicher Nutzung im Bestand bleibt und als Haus des Lesens, der Kunst und Begegnung entwickelt wird, in dieser Form keine Mehrheit. Allerdings fand auch der Antrag, dass das Haus E jetzt verkauft werden soll, keine Mehrheit. Als Kompromiss gibt es nun gut ein Jahr Schonfrist für Haus E. Die Gemeindevertretung selbst soll in dieser Zeit bis Juli 2027 ein Nutzungskonzept entwickeln. Das ist zumindest ein kleiner Erfolg.
Als SPD-Fraktion hätten wir gerne bereits auch das Haus 1 behalten, um das gesamte Areal des Schulcampus in Gemeindehand zu halten. Ein solches Kernstück von historischem Wert gibt man nicht ohne Not aus der Hand. Die Entscheidung zu Haus 1 ist aber gefallen und das müssen wir akzeptieren. Umso wichtiger ist es nun, dass wir ein gutes Konzept für Haus E finden.
Bei allen Planungen in der Gemeinde stellt sich die wichtige Frage: Was können wir uns überhaupt leisten? Um die Gemeindefinanzen ist es bekanntermaßen nicht allzu gut bestellt. Daher war für uns wichtig, dass wir realistisch bleiben und realistisch planen. Nach wie vor halten wir es für die bessere Lösung, das Haus E zu einem Ort des Lesens und der Begegnung zu entwickeln, statt alles neu bauen zu wollen. Dabei stellen wir uns überhaupt nicht gegen den perspektivischen Neubau für die gemeindeeigenen Institutionen. Aber wenn wir uns den Umsetzungsfortschritt der bisherigen Beschlüsse der Gemeindevertretung ansehen – als ein Beispiel möchte ich nur mal das Funktionsgebäude auf dem Sportplatz Vogelsdorf nennen – halten wir das auch in der näheren Zukunft nicht für realistisch. Die Substanz von Haus E ist gut, die Herstellung wäre wahrscheinlich schneller und kostengünstiger realisierbar.
Uns interessiert auch Ihre Sicht auf die Dinge. Schreiben Sie uns gerne unter: spdfraktionfv@gmail.com
Ihre Sabrina Bosse, SPD-Fraktion
Bei schönstem Sonnenschein standen wir am Samstagvormittag, dem 23. Mai, mit einigen Aktiven an unserem SPD-Infostand vor dem Edeka-Center in Petershagen den Bürgerinnen und Bürgern aus Petershagen/Eggersdorf Rede und Antwort.
Wir konnten viele gute Gespräche führen. Dabei wurden unter anderem die Lücken in unserem Radwegenetz bemängelt. Außerdem wurde gefragt, wann endlich mit dem Bau des Wohnprojekts „Alte Gärtnerei“ begonnen wird.
Gemeindevertreter Symon Nicklas beantwortete die Fragen nach bestem Wissen und Gewissen. Er verwies beispielsweise auf das vorliegende Radwegekonzept, aber auch auf die unterschiedlichen Zuständigkeiten und Vorgaben beim Ausbau von Radwegen. Keine Ausreden – denn auch wir als SPD wünschen uns bessere Radwege durch unser Doppeldorf und in die umliegenden Orte bis hin nach Berlin. Leider sind uns durch bürokratische Vorgaben und Zuständigkeiten von Kreis und Land oft die Hände gebunden. Wir werden auf unseren Kanälen weiter an dem Thema dranbleiben, um hier Verbesserungen zu bewirken.
Beim Projekt „Alte Gärtnerei“ befinde man sich laut Planung auf Kurs (an dieser Stelle sei die Homepage des Entwicklers empfohlen).
Leider waren nicht alle Begegnungen erquicklich: „Ihr seid die falsche Farbe“, „Arbeiterverräter“ oder – unser trauriges Highlight – als ein Mann einen Anti-Nazi-Sticker vor unsere Füße warf und feststellte: „Darum wählt euch keiner – weil ihr immer hetzt.“ An einem Gespräch hatte dieser Personenkreis kein Interesse.
Klar ist: Wir können nicht jede und jeden erreichen, vor allem dann nicht, wenn nicht zwischen Bundespartei und Kommunalpolitik vor Ort differenziert wird. Aber sichtbar zu sein, unseren Ansatz für kommunale Lösungen zu beschreiben und eine klare Alternative zu bieten – das halten wir für wichtig.
Bis zum nächsten Infostand!
sn