SPD Hoppegarten/Neuenhagen

Brief an die Genossinnen und Genossen

Liebe Genossinnen und Genossen

 

 

das Jahr 2020 neigt sich seinem Ende zu. Nun rückt das Weihnachtsfest näher, das Fest der Liebe, der Besinnung und der Familie, welches wir in diesem Jahr leider nicht so feiern können, wie wir es alle Jahre gewohnt waren.

 

Blicken wir auf dieses Jahr zurück, sehen viele vermutlich zuerst ein Jahr voller Sorgen und Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Besuchs- und Kontaktbeschränkungen bestimmen weiter unseren Alltag. Vor allem für Eltern mit Kindern in Kitas und Schulen stellte die zeitweise Notbetreuung eine echte Herausforderung dar. Aber auch für Erzieher/innen und Lehrkräfte war diese Zeit nicht einfach. Ich persönlich sehe es so, dass in jeder Herausforderung auch immer eine Chance liegt. Es wird uns künftig besser gelingen, Menschen und Gesetzgeber davon zu überzeugen, dass die finanzielle und materielle Ausstattung der Schulen verbessert werden muss und die Anforderungen der digitalen Welt vor unseren Klassenzimmern nicht halt machen dürfen.

 

Viele Genossinnen und Genossen arbeiteten erstmals im Homeoffice, weil es vielerorts anders nicht möglich war. So plötzlich es kam – so viele Reserven und Möglichkeiten haben sich hier geöffnet. Wir müssen auch weiterhin darauf dringen, dass die positiven Erfahrungen sich für die Zeit „danach“ durchsetzen. Ein entsprechendes Bundesgesetz liegt auf dem Verhandlungstisch.

 

Nachbarschaftshilfe bekam besonders für ältere Menschen eine ganz neue Bedeutung. Einfach helfen zu können – auch eine positive Erfahrung dieser Zeit - besonders für junge Menschen. Es sind nicht immer die großen Dinge, die wichtig sind. Auch regelmäßige Telefonkontakte konnten der Vereinsamung unserer älteren Bürger entgegenwirken.

 

Große Probleme gab und gibt es durch die Pandemie bei den Selbständigen und Gewerbetreibenden. Mit Sozialschutzpaketen und kurzfristigen Krediten von Bund und Ländern konnten viele Probleme bewältigt oder zumindest abgemildert werden. Viele haben selbst nach Wegen gesucht, den Verlusten und finanziellen Einbußen entgegen zu wirken.  Und dennoch – die Folgen sind heute noch nicht absehbar und die Betriebsschließungen und Gewerbeabmeldungen werden weiter gehen. Es sind Weichen gestellt – aber diese Krise betrifft uns alle – und es muss noch mehr getan werden.

 

Und dennoch protestierten eine Mischung aus Nazis und Coronaleugnern gegen die ergriffenen Maßnahmen, greift ohne Masken und Abstand Journalist*innen an und bedroht Politiker*innen und Virolog*innen. Normalerweise reicht es aus, wenn sich die vernünftige Mehrheit an ihren Werten orientiert und entsprechend handelt. Hier haben wir nun aber eine Situation, in der eine Minderheit den Erfolg bei der Bekämpfung der Pandemie zunichtemachen kann. Es kommt auf alle an, und ich hoffe sehr, dass diese Situation ein baldiges Ende nimmt.

 

Trotz aller sorgenvollen Gedanken, bin ich optimistisch, dass wir aus dieser Krise dennoch gestärkt hervorgehen werden. Gestärkt in unserem Miteinander, im Zusammenhalt und Sorge um Nachbarn, Freunde und Familie, um Genossinnen und Genossen. In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine gesunde, ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel ins neue Jahr 2021.

 

Lasst uns gemeinsam in unserer weiteren politischen Arbeit auf allen Ebenen dafür sorgen, dass die Sorgen, Nöte und Ängste unserer Bürgerinnen und Bürger ernst genommen werden und wir weiterhin als gestaltende Kraft wahr genommen werden.

Ein ereignisreiches Jahr 2021 liegt vor uns.

 

Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass wir als SPD den Landrat wieder stellen und dass wir den Wahlkreis 59 im Bundestagswahlkampf zurück holen.

Ich freue mich auf die  Wahlkämpfe im nächsten Jahr mit euch und auf die weitere interessante  politische Arbeit in unserem Unterbezirk.

 

Herzlichen Dank an alle, die in vorderster Front, in zweiter Reihe oder Rücken stärkend für die SPD MOL tätig waren und gemeinsam vieles in den Kommunen, im Kreis und im Land auch in diesem besonderen Jahr bewegt haben!

Bleibt gesund, munter und streitbar!

 

Eure Simona Koß

Vorsitzende des

SPD Unterbezirks MOL

Corona-Impfen gestartet: SPD-Abgeordnete werben

Die Impfzentren in Cottbus und Potsdam sind einsatzbereit, weitere neun kommen in den nächsten Tagen dazu. Der Landtag hat in der vergangenen Woche 290 Millionen bereitgestellt, damit allen eine kostenlose Impfung angeboten werden kann. Der Impfstoff ist zugelassen und befindet sich auf dem Weg. Die SPD-Landtagsfraktion wird die Impfstrategie Deutschlands mit einer eigenen Kampagne - siehe Bild mit Ulrike Liedtke - begleiten. Dazu treten Abgeordnete in den sozialen Medien als Impfluencer auf und werben für den Piecks gegen die Pandemie.

Das Krankenhaus in Seelow
Haushaltsberatung der SPD-Kreistagsfraktion

Am 20.11.2020 hat sich die SPD Fraktion des Kreistages Märkisch-Oderland zu einer
Klausur unter den gebotenen Hygieneregeln getroffen, um sowohl den Haushalt für 2021
als auch den Erwerb des Krankenhauses in Seelow vom Diakonissenhaus zu diskutieren.

Zu Beginn der Klausur hat uns Landrat Gernot Schmidt die Lage im Landkreis zur
Afrikanischen Schweinepest und zur Covid-19-Pandemie dargestellt. Vor allem die
Covid-19-Infektionszahlen steigen auch im Landkreis und führen zu erheblichen Belastungen des
lokalen Gesundheitssystems. Ein weiterer Schwerpunkt im Landkreis ist die Bekämpfung
der Afrikanischen Schweinepest, welche jetzt mit der Errichtung von festen Wildzäunen
weiter eingedämmt werden soll. Ein besonderer Dank geht aber auch an die Bundeswehr,
die den Landkreis bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest bei der Absuche
von Fallwild unterstützt.

 

Schulbezirkssatzung

Leserbrief zur Schulbezirkssatzung

Auf Antrag des Bürgermeisters hat die Gemeindevertretung Neuenhagen beschlossen, den bisherigen gemeinsamen Schulbezirk aufzulösen und in vier Schulbezirke zu unterteilen.

Neuenhagen als ein gemeinsamer Schulbezirk wurde 2004 eingeführt, um mehr Wahlfreiheit für Schüler und Schülerinnen und ihre Eltern zu schaffen. Außerdem sollten so Anreize für die Grundschulen geschaffen werden, durch Qualitätssteigerungen das Anwahlverhalten zu beeinflussen. Dies wird nun entfallen.

Die Schulbezirkssatzung ist aber nicht das Problem von Neuenhagen. Das Problem sind fehlende Plätze für Grundschüler. Dies wird auch nicht durch den Bau der neuen Schule am Gruscheweg gänzlich gelöst. Zusätzlich benötigen wir einen Neubau der viel zu kleinen Fallada Schule im Nordviertel. Mit dem sogenannten „Reichelt Dreieck“ gibt es hierfür einen geeigneten Ort.

Dazu kommt, dass der Kreis bereit ist, Neuenhagen das Gelände der Fallada Schule abzukaufen, um darauf das Einstein-Gymnasium bedarfsgerecht auszubauen. Aber hier blockiert der Bürgermeister Scharnke.

Jürgen Hitzges

 

Wir danken Jürgen Hitzges für die Übersendung seines Leserbriefes an die MOZ

Für den Vorstand der SPD Hoppegarten/Neuenhagen

Andrea Timm

Zur Trainierbahn

Den nachfolgenden Leserbrief schrieb Jürgen Hitzges an die MOZ:

Leserbrief zur Trainierbahn

Etwas Dankbarkeit gegenüber Herrn Schöningh wäre angemessen. Man erinnert sich, dass die Galopprennbahn Hoppegarten vor einigen Jahren insolvent und marode war. Niemand war bereit oder in der Lage, Geld in dieses Projekt zu stecken. Aus dem einstigen Leuchtturm drohte eine Bauruine zu werden.

Dann hat Herr Schöningh die Anlage gekauft und mit viel Engagement, guten Leuten und viel eigenem Geld gerettet. Bei der Sanierung wird er mittlerweile auch vom Land und Bund unterstützt, so dass die Anlage zunehmend wieder zu einem Schmuckkästchen wird.

Aber jedem ist auch klar, dass mit einigen Renntagen im Jahr eine solche Anlage nicht zu unterhalten und weiterzuentwickeln ist. Neben den Renntagen braucht es weitere Events, die Nutzung für den Pferdesport nicht benötigter Flächen und die professionelle Nutzung der Trainierbahnen.

Hierfür hat Herr Schöningh auch die Neuenhagener Trainierbahn gekauft. Diese ist eine unter Natur- und Denkmalschutz stehende Betriebsstätte.

Natürlich haben auch die Einwohner Neuenhagens ein Anrecht darauf, dieses Gebiet nutzen zu können. Dafür gab es schon vor Jahren einen vernünftigen Kompromiss. Die Gemeinde sollte die äußere Sandbahn zu einem Gehweg ausbauen. Damit wäre der Rundweg um die Trainierbahn und alle außerhalb dieses Weges liegenden Flächen uneingeschränkt für alle nutzbar. Der Innenbereich sollte Werktags bis 14 Uhr für den Galoppsport reserviert und danach für alle offen sein. Notwendige Gebäude für Ställe und Personal könnten außerhalb dieser Bereiche errichtet werden. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass für die Trainierbahn Fällarbeiten im Innenbereich nötig sind. Dies fordern nicht nur die Trainer, die Sichtachsen brauchen, sondern auch der Denkmalschutz. Da aber auch die Naturschutzbehörde beteiligt ist, ist nicht von einem unvertretbaren Kahlschlag auszugehen.

Leider wird daran nicht weitergearbeitet. Stattdessen gibt es Unterstellungen und Falschbehauptungen gegenüber der Rennbahn und Herrn Schöningh. Dabei sollten wir froh sein, dass er sich nicht von hier verabschiedet und sein Geld in lukrativere Projekte anlegt.

Herr Schöningh hat sich immer gesprächsbereit und kompromissbereit gezeigt, so auch bei der KITA Apfelbäumchen, die das Gelände weiter nutzen darf. Die Gemeinde Neuenhagen und die Gemeindevertretung sollte das auch sein.

Jürgen Hitzges

Wir danken Jürgen Hitzges für die Übersendung seines Leserbriefs

Für den Vorstand der SPD Hoppegarten/Neuenhagen

Andrea Timm