In der Februar-Sitzung der Gemeindevertretung wurde darüber informiert, dass die Bürgermeistergespräche zum gemeinsamen Bau und Betrieb eines Hallenbades mit den Nachbarkommunen durch Bürgermeister Jürgen Henze begonnen haben. Hintergrund ist der einstimmige Beschluss der Gemeindevertretung vom Dezember 2015 hierzu, der Auf Antrag der SPD und der Linken verabschiedet wurde.
Während Schöneiche und Petershagen-Eggersdorf mit Hinweis auf ihre Haushaltslage zurückhaltend reagierten zeigten sich Altlandsberg, Hoppegarten und Fredersdorf-Vogelsdorf offen für das Projekt.
Die Verwaltung in Neuenhagen wird das Projekt weiter konkretisieren und mit Zahlen unterlegen um die Debatte weiter voranzutreiben.
Wir hoffen, dass es aus den Fraktionen der Nachbargemeinden entsprechende Unterstützung hierfür gibt.
In der Februarsitzung der Gemeindevertretung beschloss eine große Mehrheit einen Plan für die Entwicklung der Eisenbahnstraße. Nun kann der Bürgermeister mit dem bereits vorhandenen, potentiellen Bauträger in die Verhandlungen und weiteren Detailplanungen eintreten. Ein langer Stillstand um die Entwicklung dieses, für Neuenhagen so wichtigen Ortes, wurde durchbrochen.
Was war geschehen? Der ursprünglich mal beschlossene Rahmenplan für die Eisenbahnstraße konnte aus wirtschaftlichen Gründen nicht verwirklicht werden. Kein Investor war bereit, diesen umzusetzen. Ein neuer Vorschlag der Verwaltung für die Bebauung des Geländes wurde in der Gemeindevertretung mit knapper Mehrheit abgelehnt. Daraufhin bat der Bürgermeister Jürgen Henze die Fraktionen, von sich aus neue Vorschläge einzubringen.
Das Ergebnis waren zwei Vorschläge von jeweils unterschiedlichen Fraktionsbündnissen. Beide waren in der Gemeindevertretung nicht mehrheitsfähig. Diese beschloss daraufhin einen zeitweiligen Ausschuss einzurichten.
In der Einwohnerfragestunde der Gemeindevertretung am 28. Januar bat der Vorsitzende der TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf, Rüdiger Klaus, um ein Zeichen für den Sport. Der Hintergrund: Sechs Sportvereine haben sich zusammengeschlossen und gemeinsam ein Konzept für die Entwicklung des Sportplatzes in Vogelsdorf geschrieben. Damit wollen sie sich um Fördermittel des Landes Brandenburg bewerben. Nun bestätigten die Gemeindevertreter einstimmig die Befürwortung einer Ko-Finanzierung. Bis zu einer Million Euro stemmt die Gemeinde, falls die Bewerbung Erfolg hat. Über die konkreten Mittel wird noch beraten und spätestens im März entschieden. Bis dahin soll außerdem das vorliegende Konzept der Vereine überarbeitet und konkretisiert werden.
Für den nördlichen Bahnhofsbereich wird ein Interessenbekundungsverfahren gestartet. Ziel ist es, einen Interessenten für die Flächen zu finden, der das Areal den Vorstellungen der Gemeinde entsprechend entwickeln möchte. Dazu müssen potentielle Investoren ein Konzept vorlegen, welches die Vorgaben der Gemeinde berücksichtigt. Beispielsweise sollen kleinteiliger Einzelhandel, Büros und Gastronomie entstehen sowie Kultur und Freizeitangebote. Daneben sollen ausreichend Parkflächen vorgehalten werden. Ein weiteres Planungsziel sind Geschossbauten, in denen unter anderem seniorengerechte Wohnungen entstehen könnten.
Die Gemeindevertreter debattierten vorher, ob die Gemeinde nicht selbst einen Bebauungsplan aufstellen sollte. „Aus unserer Sicht können wir uns das Geld für den B-Plan sparen, denn es gibt sicherlich Interessenten für das attraktive Gelände“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Volker Heiermann. Fraktionskollege Reinhard Sept ergänzte: „Falls sich niemand findet, kann man immer noch einen B-Plan aufstellen. Täten wir dies bereits jetzt, könnten wir mögliche Investoren durch zu enge Vorgaben einschränken. Dabei gibt es vielleicht innovative Konzepte, über die wir bisher noch gar nicht nachgedacht haben“. Spätestens im November sollen die Ergebnisse des Interessenbekundungsverfahrens vorliegen.
Am 28. Januar 2016 verabschiedete sich Herr Dr. Klett bei den Gemeindevertretern. Wir respektieren seine geleistete Arbeit in den vergangenen acht Jahren und seinen Einsatz für Fredersdorf-Vogelsdorf! Gleichzeitig wünschen wir seinem Nachfolger Thomas Krieger ein glückliches Händchen beim Lenken der Geschicke unseres Ortes. Wir hoffen auf eine gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit!
S. Eckert
Eng war es beim diesjährigen Neujahrsempfang von Unterbezirk und Fraktion. Statt der gemeldeten 60 Gäste kamen uber 110. Satt wurden trotzdem alle. In den Reden und Gesprächen stand die Flüchtlingsfrage deutlich im Mittelpunkt. Einig waren sich alle, dass diese vom Kreis bisher vorbildhaft gemeistert wurde.
Gekommen waren nicht nur Mitglieder und Freunde der SPD. Auch Vertreter anderer Parteien und von Verbänden und Unternehmer waren dabei. Sie erlebten auch die Vorstellung des SPD-Bürgermeisterkandidaten Ralf Jaitner für Müncheberg.