SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Neujahrsempfang von Unterbezirk und Kreistagsfraktion

Eng war es beim diesjährigen Neujahrsempfang von Unterbezirk und Fraktion. Statt der gemeldeten 60 Gäste kamen uber 110. Satt wurden trotzdem alle. In den Reden und Gesprächen stand die Flüchtlingsfrage deutlich im Mittelpunkt. Einig waren sich alle, dass diese vom Kreis bisher vorbildhaft gemeistert wurde.

Gekommen waren nicht nur Mitglieder und Freunde der SPD. Auch Vertreter anderer Parteien und von Verbänden und Unternehmer waren dabei. Sie erlebten auch die Vorstellung des SPD-Bürgermeisterkandidaten Ralf Jaitner für Müncheberg.

Gruppenbild mit Dame
Neujahrsempfang des Neuenhagener Tennisclubs

Am Empfang des Neuenhagener Tennisclubs haben auch Bürgermeister Jürgen Henze, der Landtagsabgeordnete Jörg Vorgelsänger und die SPD-Fraktionsvorsitzende Marianne Hitzges teilgenommen. Einen Bericht hierzu finden Interessierte auf der Internetseite von Jörg Vorgelsänger.

Runder Tisch in Seelow
Runde Tische zu Flüchtlingsfragen

Zum Thema Flüchtlinge im Kreis Märkisch Oderland hat die Vorsitzende Sibylle Bock zu zwei Runden Tischen eingeladen. In der ersten Sitzung ging es um eine bessere Anbindung dieser Frage an die Politik. Diskutiert wurde über die Einrichtung eines Beirates oder die Anbindung an einen bestehenden Fachausschuss. Nun soll der Gesundheitsausschuss in Ausschuss für Gesundheit und Migration umbenannt werden. Ein zusätzlicher Beirat soll eventuell zu einem späteren Zeitpunkt hinzukommen.

Die Scheckübergabe
FC Neuenhagen praktiziert Flüchtlingsintegration

Am 13. Februar 2016 überreichte Michael Hillmann, hauptamtlicher Geschäftsführer vom Fußball Landesverband Brandenburg einen Scheck in Höhe von 500,00€ an Torsten Günther, Vorsitzender des FC Neuenhagen für die lobenswerte praktizierte Flüchtlingsintegration in den Fußballclub. Die Spende stammt von der Egidius-Braun-Stiftung, die sich der Förderung von bedürftigen Jugendlichen im Sport angenommen hat. Herr Hillmann betont beim FC Nhg. die besondere Integrationsleistung.

Von 11 elternlosen Jugendlichen Flüchtlingen, die beim IB in Neuenhagen in einer Wohngemeinschaft betreut werden und dort in der eigenen Schule eine Willkommensklasse besuchen, trainieren neun 16 und 17 Jahre alte junge Männer regelmäßig beim FC. Sie stammen aus Afghanistan und aus Syrien. Ein weiter schwieriger Weg liegt hinter ihnen. Jetzt heißt es hier in Neuenhagen Fuß zu fassen - und das tun sie ganz aktiv und mit Freude beim Verein. Unterstützt werden sie von ihrem Teamleiter Michael Karczewski und einem kaum älteren jungen Mann, der sich im bundesfreiwilligen Jahr befindet.

Bürgermeister Jürgen Henze lobte ebenfalls das sportliche und soziale Engagement vom FC Neuenhagen, sprach aber auch Themen an, die noch verbessert werden könnten. So bemüht sich die Gemeinde um die Erweiterung der Platzkapazität, wünscht ein noch besseres Miteinander der beiden Neuenhagener Fußballvereine und noch mehr Identifikation der FC Spieler bei der Platz- und Anlagenpflege in der Jahnstraße. Besonderen Wert so betonte Jürgen Henze, legt er auf die Gleichbehandlung aller Vereine in Neuenhagen.

Es werden Flächen am Gruscheweg geprüft, die vielleicht hier provisorisch Abhilfe schaffen können.

Allen gemeinsam war wichtig festzustellen, dass Sport generell verbindet und nach jedem Spiel die Gemeinschaft festigendes unternommen werden sollte und sei es, ein Lied zu singen.

Stolpersteine vor dem Rathaus
Stolpersteine in Neuenhagen

Nun hat auch Neuenhagen die ersten sieben STOLPERSTEINE, kleine quadratische Messing-Gedenktafeln zur Erinnerung an Opfer aus der NS-Zeit durch den Künstler Gunter Demnig verlegen lassen.

Sechs Steine tragen die Namen von Familienmitgliedern der jüdischen Familie Smilowski, die einst in der Grünen Aue in Neuenhagen lebte. Da es sich dabei um eine kleine abgeschiedene Straße ohne Bürgersteig handelt, wurden ihre Steine auf Vorschlag des Künstlers vor dem Neuenhagener Rathauseingang für jedermann sichtbar und zum drüber „Stolpern“ platziert. Familie Smilowski wurde von dort 1942 nach Auschwitz und Piaske deportiert und dort ermordet. Ein Sohn und die Tochter Johanna überlebten den Holocaust.

Der siebte Stein, mit dem an das Schicksal von Johanna Solf erinnert werden soll, die einen „Solf-Kreis“ gegen das Nazi-Regime gegründet hat, wurde von Gunter Demnig in das Pflaster vor dem Haus der Senioren in der Neuenhagener Hauptstraße eingesetzt.

Marianne Strumpf, eine Tochter von Johanna Smilowski, sowie Eugen Solf, ein Enkel von Johanna Solf, waren Gäste dieser Veranstaltungen gegen das Vergessen der Nazigreuel. Herr Solf äußerte, neben dem Gedenkstein seiner Großmutter stehend, die Hoffnung, seine Kinder aufmerksam genug erzogen zu haben, um Anfänge einer Wiederholung zu erkennen.