Die letzte sozialdemokratisch geführte Bundesregierung hat Milliardenbeträge zur Verfügung gestellt, den Aufbau von Ganztagsschulen in Deutschland voranzutreiben. Überall in der Republik sind solche entstanden. Nicht so in Neuenhagen. Zwar hat die SPD dies vor Jahren beantragt, im Kultur- und Sozialausschuss ist dies aber auf Rat von Schulleitern gescheitert. Dies ist nicht verwunderlich. Nun ist die Diskussion in der Gemeindevertretung neu aufgekommen. Endlich, wenn auch um Jahre zu spät. Was spricht dagegen, eine der drei Grundschulen zu einer Ganztagsschule auszubauen. Am Anwahlverhalten der Eltern würde man sofort erkennen, was sich diese wünschen. Horte sind kein Ersatz für die Ganztagsschule. Es geht um Bildung, nicht nur um Betreuung. Zur Diskussion um die Ganztagschule lädt die SPD-Neuenhagen zu einem politischen Frühstück am kommenden Samstag, 12.11.2011, um 10 Uhr ins SPD-Bürgerbüro in der Thälmannstraße 32 a ein.
"Sandkasten" heißt das 2003 uraufgeführte, mehrfach ausgezeichnete Zwei-Personen-Stück des polnischen Autors Michal Walczak – ein spannendes Spiel um die Bedingungen einer Beziehung zwischen zwei Menschen. Es geht um Abgrenzung und Annäherung, Verlieben und Verletzen, Fremdheit und Nähe und immer wieder um die Macht, die Beziehungen bestimmen.
Die vierte und letzte Aufführung des Stückes in unserem Unterbezirk mit anschließender Diskussion findet am Freitag, dem 09. Dezember 2011, um 10:00 Uhr beim Internationalen Bund, in der Aula des Förder- und Integrationszentrums, Ziegelstraße 16, 15366 Neuenhagen bei Berlin, statt. Dazu laden wir ganz herzlich ein.
Ansprechen möchten wir mit diesem Projekt vor allem junge Menschen. Zum einen wollen wir sie an die Problematik Mann – Frau heranführen. Andererseits soll ihnen deutlich gemacht werden, dass sie sich mit Themen und Problemen auseinandersetzen müssen und dass es Engagement erfordert, um ihren Platz im gesellschaftlichen Leben zu finden und Verantwortung für sich und andere wahrzunehmen. Das Projekt ist eine gute Möglichkeit, jungen Leuten Anregung zu geben, darüber nachzudenken, was im Leben tatsächlich wichtig ist und wie sie ihre eigene Zukunft gestalten wollen.
Es erwartet uns eine skurrile und oft überaus komische Geschichte.
Der Eintritt ist frei. Wem die Veranstaltung gefallen hat, hat am Ausgang Gelegenheit, einen kleinen Obolus zu entrichten.
gez. Simona Koß
Vorsitzende des SPD-Unterbezirks MOL
gez. Karin Fritsche
amt. Vorsitzende der AsF MOL
Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Petershagen-Eggersdorf (höf) Der Bürgermeister von Petershagen-Eggersdorf, Olaf Borchardt, hat mit Interesse die Berichterstattung der MOZ verfolgt, in der Siegfried Völter, Vorsitzender der Gemeindevertretung von Fredersdorf-Vogelsdorf in Neuenhagen angefragt hatte, wofür die 800 000 Euro Mehrbelastungsausgleich für das Mittelzentrum verwandt werden.
„Die Antwort aus Neuenhagen war korrekt ... Im zugrundeliegenden Landesgesetz heißt es , dass Mittelzentren für den jeweiligen Mittelbereich die gehobenen Funktionen der Daseinsvorsorge mit regionaler Bedeutung konzentrieren sollte. Für Seelow kann man sich das gut vorstellen. Im Speckgürtel um Berlin ... wo die Gemeindegrenzen ... nur noch durch die Ortsschilder erkennbar sind, spielt diese Aufgabe meiner Ansicht nach nicht die entscheidende Rolle“, schreibt Borchardt in einem Brief.
Darin heißt es weiter: „Gehobene Funktionen der Daseinsvorsorge sind in konzentrierter Form ... nämlich in vielen Orten vorhanden (z. B. Multicenter Vogelsdorf, Kulturhaus Neuenhagen, Giebelseehalle Petershagen-Eggersdorf, mehre weiterführende Schulen in mehreren Orten des Mittelzentrums Neuenhagen“, so Borchardt.
Da es so viele Angebote bereits gibt, könnte sich das Mittelzentrum Neuenhagen etwas Besonderes leisten, meint der Petershagener Bürgermeister. „Vielleicht sogar ein Schwimmbad“, fragt er. Denn das Strausberger Schwimmbad sei bereits, was den Schulsport betreffe, an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen.
Borchardt schlägt vor, dass jährlich zehn Prozent der 800 000 Euro Mehrbelastungsausgleich zur Verfügung gestellt werden, um solche Ideen wie die eines Schwimmbades, Radwege- und andere Konzeptionen, Untersuchungen, inwieweit diese oder jene kommunale Aufgabe an einem Ort im Mittelzentrum konzentriert werden kann, zur Verfügung gestellt werden. „Mir ist ... nicht bekannt, ob so etwas jemals in Stadtverordneten- bzw. Gemeindevertreterversammlungen von Mittelzentrumskommunen im S-Bahnbereich diskutiert wurde. Ich finde das schade, weil sich nach meinem Dafürhalten auch deswegen keine fruchtbare interkommunale Zusammenarbeit in Mittelzentren des S-Bahnbereiches – trotz optimaler Bedingungen dafür – entwickeln wird“, so Borchardt.
Potsdam. Die Koalitionsfraktionen haben sich auf umfangreiche Änderungen für den Bildungs- und Wissenschaftshaushalt im kommenden Jahr geeinigt. Rund 11 Millionen Euro mehr als ursprünglich im Haushaltsentwurf geplant, werden im Jahr 2012 investiert. Insgesamt werden die Zuschüsse für die Schulen in freier Trägerschaft bis zum Jahr 2015 um 2,6 Millionen Euro weniger gekürzt als geplant.
Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Thomas Günther: „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es jemals in den parlamentarischen Haushaltsberatungen solch enorme Steigerungen gegeben hat. Wir setzen damit genau das richtige Signal. Durch die verbesserten Rahmenbedingungen für frühe und intensive individuelle Förderung unserer Kinder leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Entkoppelung von Bildungserfolg und sozialer Herkunft.“
Die SPD Neuenhagen wird am 12.11.2011 um 10 Uhr im SPD-Bürgerbüro, Ernst-Thälmannstr. 32a in Neuenhagen ein politisches Frühstück zum Thema “Ganztagsschule in Neuenhagen” durchführen. Gute Bildung ist der Schlüssel zu späterer Existenzsicherung und auskömmlichem Leben. Voraussetzung ist die Chancengleichheit aller Schülerinnen und Schüler, kostenlose Bildung bis zum Ende des Erststudiums unabhängig vom Einkommen der Eltern. Ganztagsschule ist eine Garantie für Lernen nach individuellen Fähigkeiten und Neigungen, alters- und klassenübergreifend, Inklusion ermöglichend.
Als Experten werden für Eltern und Interessierte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Thomas Günther und der Ganztagsschulleiter der ausgezeichneten Ehm-Welk-Oberschule Ganztagsschule Frank Bretsch aus Angermünde zur Verfügung stehen. Auch Elternvertreter/Innen der Ganztagsschule in Angermünde werden ihre Erfahrungen einbringen.
Die SPD-Neuenhagen wird vertreten sein durch den Gemeindevertreter Wilfried Düsterhöft und Vorstandsmitglieder.
Eingeladen sind aus Neuenhagen von der Gemeinde Neuenhagen der Fachbereichsleiter für Soziales, Herr Gunter Kirst sowie die Schulleiterinnen der örtlichen Grundschulen Frau Monika Lehmann, Frau Karen Hübner und Frau Ute Schönthal.
Erwartet werden auch engagierte Elternvertreter der Grundschule am Schwanenteich.
Marianne Hitzges, Ortsvereinsvorsitzende