Unverhofft kommt oft. In diesem Fall hatte sich unverhofft die Redaktion von Brandenburg aktuell des RBB - Fernsehens beim SPD-Ortsverein Rüdersdorf gemeldet.
Durch Zeitungsbeiträge über die von uns gestartete Unterschriftenaktion und den avisierten Besuch von Infrastrukturminister Reinhold Dellmann am 01. September 2008 in der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin wurde bei den Fernsehleuten die Aufmerksamkeit für dieses Thema geweckt.
In unserem Doppeldorf wird über ein Leitbild diskutiert. Wie soll sich unser Ort entwickeln, wie sehen die Bürger Petershagen-Eggersdorf im Jahre 2020? Viele Bürger bringen sich mit unterschiedlichsten Gedanken und Ideen ein. Im SPD- Vorstand unseres Doppeldorfes wurde natürlich auch über dieses Thema gesprochen. Ein Leitbild ist wichtig, soll es doch ein Handbuch für künftige Gemeindevertretungen sein. Aber wie funktioniert ein Leitbild, geht das überhaupt? Wenn man weiterdenkt ist man sofort bei den Menschen die dieses Ziel mit Leben erfüllen. Es ist schon erstaunlich was die Bürger unseres Ortes auf die Beine stellen, oft ohne Geld und alles ehrenamtlich. Danke Frau Schulz für die Angerscheune, danke lieber Heimatverein für die vielen Stunden unseren Ort schöner zu gestalten, danke allen fleißigen Helfern die oft ohne Bilder in den Zeitungen viele Stunden ihrer Freizeit damit verbringen, unser Petershagen- Eggersdorf noch schöner wird.
Eine gute Zeit uns allen!
Wolfgang Brunnow
Am 21. Juni stellten Studenten der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft ihre Arbeitsergebnisse zum Thema Rettung der ehemaligen Gutshofsgebäude gegenüber der Fredersdorfer Kirche vor. Die angehenden Bauingenieure untersuchten dabei genau den derzeitigen Zustand der stark verfallenen denkmalgeschützten Gebäude. Und sie unterbreiteten erste Vorschläge für eine mögliche neue Nutzung der Gebäude.
Hinter dem Wohnhaus an der Straße befinden sich 3 Gebäude:
- das ehemalige Verwalterhaus,
- das Speichergebäude, wohl auch als Brennerei genutzt:,
- der ehemalige Kuhstall, 1993 weitestgehend abgebrannt.
Denkbar seien ein Veranstaltungssaal für ca. 200 Personen im ehemaligen Kuhstall, eine Gaststätte, Räume für Vereine und Gästezimmer. In der anschließenden Diskussion sagte eine Bürgerin unter starkem Beifall der ca. 60 Anwesenden: “Die Mehrheit der Fredersdorfer-Vogelsdorfer wünscht sich ein solches Zentrum.
Die anwesenden SPD-Vertreter Regina Boßdorf und Volker Heiermann wiesen darauf hin, dass hier ein kleines Juwel verborgen liegt. Das nebenstehende Foto kann nur einen schwachen Eindruck von der Atmosphäre geben, die vor allem in der ehemaligen Brennerei vorhanden ist. Aber auch diese ist teilweise einsturzgefährdet. Und nach einer nach mehrmaligem Nachfragen bekannt gegebenen sehr groben Kostenschätzung würde allein der Bauteil „ehemaliger Kuhstall“ ca. 3 Millionen Euro kosten. Und daneben müsste auch noch das zugehörige Grundstück von der Gemeinde käuflich erworben werden.
Zu viel derzeit für die Gemeinde, waren sich die Vertreter aller anwesenden Parteien einig.
Aber Einigkeit besteht auch: Es sollte geprüft werden, ob ein solches Vorhaben nicht mit Fördergeldern oder mit privaten Geldern umgesetzt und von der Gemeinde unterstützt werden kann.