Matthias Platzeck hat in der aktuellen Debatte über Hartz IV von der Bundesregierung besondere flankierende Maßnahmen für Ostdeutschland gefordert. Der Brandenburger Ministerpräsident hat gegenüber Bundeskanzler Gerhard Schröder deutlich hervorgehoben, dass Ostdeutschland in einer anderen Situation ist, als der Westen.
Am vergangenen Wochenende hat die Brandenburger CDU Beschlüsse zur Bildungspolitik gefaßt, die Matthias Platzeck "für die SPD nicht verhandlungsfähig" genannt hat. Und das mit Recht, den jetzt ist die Katze aus dem Sack: Die CDU will eine frühzeitige Auslese: Gymnasialschüler sollen schon nach der vierten Klasse aus den Grundschulen rausgenommen werden.