Sehr geehrte Damen und Herren,
Frau Simona Koß und Herr Gernot Schmidt laden Sie herzlich zu einer Diskussion mit Kulturschaffenden (im weitesten Sinne des Wortes) des Landkreises Märkisch-Oderland zum Thema „Wo drückt der Schuh?“ ein.
Wir wollen beraten, welche Lösungsansätze es für ihre Probleme gibt und wie wir diese gemeinsam umsetzen können. Wir wollen nicht nur erörtern, was nicht funktioniert, sondern möchten vor allem gemeinsam besprechen, was braucht man für ein breit gefächertes Kulturangebot in Märkisch-Oderland? Was ist gut und was kann verbessert werden? Kommen Sie mit uns ins Gespräch.
An der Diskussion mit den Kulturschaffenden nehmen Frau Simona Koß, SPD-Bundestagskandidatin für den WK 59 und Herr Gernot Schmidt, SPD teil.
Es wird ein musikalisches Rahmenprogramm, gestaltet durch junge Nachwuchskünstler der Kreismusikschule MOL und der Musikschule „Hugo Distler e. V.“, geben.
Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Frau Simona Koß.
Wir sind stolz, was in diesem Landkreis alles auf die Beine gestellt wurde und mit wie viel Einfallsreichtum und Energie die Pandemie überstanden wurde, da es doch gerade im Kulturbereich extremste Einschränkungen gab.
Jetzt dürfen wir wieder Kultur erleben und das auch an diesem Abend.
Simona Koß Gernot Schmidt
Um Anmeldung wird gebeten. (simona.koss@gmx.de)
Jörg Vogelsänger (finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion) teilt mit:
"Die S-Bahn im Berliner Raum hat Zukunft: Das ehrgeizige Ziel ist ein 10-Minuten-Takt der S-Bahn auf den äußeren Linien im Land Brandenburg. Doch hier kann es meiner Auffassung nach mittelfristig keine einfachen und schnellen Lösungen geben. Hierzu möchte ich unseren Brandenburger Infrastrukturminister Guido Beermann zitieren: „Kein Sprint, sondern ein Marathon.“
Das trifft besonders auf die Linie S5 nach Strausberg zu. Nach Meinung von Experten wäre auf der Strecke zwischen Ostkreuz bis Strausberg schon aus Sicherheitsgründen ein zweites Gleis zwingend erforderlich. Bei der Umsetzung eines 10-Minuten-Taktes wären außerdem Bahn-Unter- oder Überführungen in den Gemeinden Neuenhagen, Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen-Eggersdorf notwendig. Die S5 & die Regionalbahn samt den Güterzügen lassen die Schranken heute bereits in der Regel mindestens achtmal pro Stunde heruntergehen und teilen die Orte.
Die größte Gemeinde ohne einen 10-Minuten-Takt an der S5 zwischen Hoppegarten und Strausberg ist Neuenhagen. Mit jetzt fast 20.000 Einwohnern und weiter steigender Tendenz werden die Fahrgastzahlen sich weiter erhöhen. Die S-Bahn kommt an ihre Kapazitätsgrenze.
Bei einer Bürgerversammlung vor anderthalb Jahren vorgeschlagen und jetzt wieder aktuell von Bürgern herangetragen wird die Einrichtung eines Haltes der RB26 in Neuenhagen. Das hätte viele Vorteile.
Die Realisierung könnte kurzfristig und mit verhältnismäßig wenig Aufwand erfolgen. An der südlichen Seite des Bahnhofes kann ein barrierefreier Bahnsteig ohne Aufzug gebaut werden. Der finanzielle Einsatz wäre damit überschaubar.
Am Bahnhof Neuenhagen sind die Parkplätze für Autos und Fahrräder (Bike und Park and Ride) derzeit nicht ausgelastet. Bereits jetzt ist der S-Bahnhof ein Verknüpfungspunkt mit dem Busverkehr. Eine zusätzliche neue Buslinie nach Schöneiche, Woltersdorf und Erkner soll eingerichtet werden.
Ein neu einzurichtender Haltepunkt Neuenhagen liegt in der Mitte zwischen Strausberg und Berlin-Mahlsdorf. Ein Bedarfshaltepunkt in Hoppegarten bei größeren Ereignissen auf der Rennbahn könnte weiterhin geprüft werden. Der Haltepunkt Neuenhagen würde dem langfristigen Ziel eines 10-Minuten-Taktes auf der S5 nicht entgegenstehen.
Der Vorschlag würde außerdem nicht zu zusätzlichen Schrankenschließzeiten führen. Bei einem 30-Minuten-Takt der RB26 hätten wir in der Stunde fünf Bahnhalte in der 20.000 Einwohner Gemeinde Neuenhagen. Zudem wären die Fahrgäste schneller am wichtigsten Umsteigepunkt der Metropolregion Berlin/Brandenburg: Ostkreuz.
Ich habe unseren Brandenburger Infrastrukturminister Guido Beermann um Prüfung des guten Vorschlages zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs in unserer Region gebeten."
PS: Der Ortsvereinsvorstand Hoppegarten/Neuenhagen hat einstimmig beschlossen, die Initiative von Jörg Vogelsänger zu unterstützen.
Andrea Timm
26.07.2021
ÖPNV im Gruscheweg
Auf Antrag der SPD hat die Gemeindevertretung einstimmig den folgenden Beschluss gefasst. Damit sollte eine Empfehlung des Verkehrsgutachten von 2016 umgesetzt werden
Beschluss der GVT vom 12.12.2019
Die Gemeindevertretung beschließt, Neuenhagen setzt sich dafür ein, dass nach dem Ausbau der Straße Gruscheweg Ende 2020, die Buslinie 944, S-Bahn Hoppegarten – Neuenhagen – Altlandsberg über den Gruscheweg und das Gewerbegebiet Neuenhagen geführt wird. Der Bürgermeister wird beauftragt, umgehend Verhandlungen mit der Gemeinde Hoppegarten, der Stadt Altlandsberg und dem Landkreis zu führen.
Am 10.6.21 hat die SPD-Fraktion nach der Umsetzung dieses Beschlusses nachgefragt.
Frage hierzu: Wie ist der Stand der Verhandlungen? Wie verhält sich der Landkreis, die Stadt Altlandsberg und die Gemeinde Hoppegarten dazu?
Antwort des Bürgermeisters
Wie bereits zur Gemeindevertretersitzung am 29.8.2019 auf Anfrage mitgeteilt, ist die Linienführung der Linie 944 Altlandsberg-Hoppegarten über das Gewerbegebiet/Gruscheweg im neuen Nahverkehrsplan des Landkreises MOL 2020-2024 nicht enthalten, obwohl dies in der Stellungnahme der Gemeinde zum Entwurf des Nahverkehrsplanes gefordert wurde. Der Landkreis erarbeitet zurzeit gemeinsam mit der Busverkehrsgesellschaft ein Angebot zur Kostenübernahme durch die Gemeinde für den Fall, dass sich die Gemeinde vor Inkrafttreten des nächsten Nahverkehrsplanes 2025 entschließen sollte, die neue Linienführung bereits einrichten zu wollen. Der Gruscheweg wird mit der Errichtung des Kreisverkehres 2021/2022 und dem Ausbau des Gruscheweges am Schulstandort im Jahre 2023 erst komplett fertiggestellt. Dabei sollen auch Bushaltestellen am Schulstandort mit geplant und errichtet werden.
Bewertung: Wir erwarten mehr Engagement von einem Bürgermeister!!
Ausbau von Landesstraßen
Es gilt die Infrastruktur in unserer Region mit höchster Priorität auf Vordermann zu bringen. Dazu gehört der weitere Ausbau der Landesstraße 33. Bereits 4-spurig ausgebaut sind die 2,8 km von der A10 Anschlussstelle Berlin-Marzahn bis Hönow. Der weitere Ausbau mit 2,4 km bis zur Berliner Landesgrenze ist im Planfeststellungsverfahren. Eine Umsetzung dieser Maßnahme bis zum Beginn der Baumaßnahmen an der Mühlenfließbrücke ist zwingend erforderlich. Es sind Erneuerungen an der Landesstraße 338 in Neuenhagen in Planung.
Auf Anfrage unseres Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger gibt es aktuelle Informationen aus dem Infrastrukturministerium:
Scharnkes Krokodilstränen
Im Neuenhagener Echo vom Juli 2021 bedauert Bürgermeister Scharnke, dass 69 Schüler, trotz guter Noten, die nur wenige hundert Meter vom Einstein-Gymnasium wohnen, keinen Platz bekommen haben und nun bis Strausberg und Rüdersdorf fahren müssen.
Nicht erwähnt hat er, dass der Kreistag beschlossen hatte, das Gymnasium, dass in Kreisträgerschaft ist, ausbauen zu wollen. Voraussetzung dafür war, dass Neuenhagen dem Kreis das dafür benötigte Grundstück verkauft.
Dies hat Bürgermeister Scharnke verhindert.
Jürgen Hitzges