SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Neuenhagen - Busverkehr - Änderungen

Änderungen im Busverkehr in Neuenhagen

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt wurden weitgehende Änderungen im Busverkehr in Neuenhagen von der Gemeinde und dem Kreis geplant. Was ist vorgesehen und warum sich nicht alle darüber freuen können?

Demnächst wird der innerörtliche Bus Linie 940 auch über den Gruscheweg und das Gewerbegebiet fahren. Bereits bei der Verkehrsplanung für den Gruscheweg wurde durch die Planer von der SVU Dresden vorgeschlagen, den Gruscheweg an den ÖPNV anzubinden und damit gleichzeitig auch das Gewerbegebiet besser zu erschließen. Ihr Vorschlag war, den Bus vom S-Bahnhof Hoppegarten nach Altlandsberg über den Gruscheweg zu führen.

Daher hat die Gemeindevertretung Neuenhagen auch beschlossen, die Abbindung des Gruscheweg vor der Jahnstraße nicht fest, sondern mit einem versenkbaren Poller durchzuführen. So konnte Verkehrsberuhigung und Verbesserung des ÖPNV ermöglicht werden. Gleichzeitig hat die GVT beschlossen, dass wir den Bus über diese Strecke führen wollen. Der Bürgermeister wurde beauftragt, entsprechende Verhandlungen mit Hoppegarten, Altlandsberg und dem Kreis zu führen.

Dies hat Bürgermeister Scharnke nicht getan, da er nicht bereit war, mit dem Bürgermeister von Altlandsberg Jaeschke zu reden. Das Ergebnis war, dass Altlandsberg und danach auch der Landkreis diese Busvariante abgelehnt haben.

Nun soll die Anbindung des Neubauviertels durch den Bus 940 erfolgen. Dieser wird vom S-Bahnhof Hoppegarten kommend durch die Rudolf-Breitscheid-Straße geführt, über den Stern und die Carl-Schmäcke-Straße bis zum Kreisverkehr, dann durch den Gruscheweg und durch die Straße am Umspannwerk wieder auf die Carl-Schmäcke-Straße.

Dies ist positiv, wenn auch nicht so gut wie der ursprüngliche Plan. Ganz negativ ist aber, dass der Bus nicht mehr wie früher durch das Nordviertel geführt wird, wo er bisher am Einkaufszentrum Lindenstraße endet. ÖPNV-mäßig wird das Nordviertel somit vom Neuenhagener Zentrum abgeschnitten. Für Pendler und den Schülerverkehr gibt es zwar noch durch das Nordviertel den Bus von Hönow nach Hoppegarten, der aber nicht ins Neuenhagener Zentrum führt. Wer nun ins Bürgerhaus, ins Rathaus, zum Arzt ober zur Apotheke etc. möchte, ist aufs Auto angewiesen. Für Senioren und Seniorinnen gibt es nun ein Problem.

In der letzten Sitzung des Hauptausschusses wurde der Bürgermeister darauf angesprochen. Er ist aber nicht bereit, das Problem mit dem Kreis zu verhandeln. Vielmehr vertrat er die Meinung, die Senioren könnten ja laufen oder umsteigen. Dabei ist eine Lösung des Problems naheliegend. Der Bus könnte vom S-Bahnhof kommend durch die Lindenstraße fahren und über die Hohe Allee zurück zur Rudolf-Breitscheid-Straße.

23.6.24 Jürgen Hitzges

Sanierung der Ortsdurchfahrt Neuenhagen

Neuenhagen: Ortsdurchfahrt wird auf 2,2 km saniert

Endlich geschieht etwas an der Neuenhagener Ortsdurchfahrt. Drei Abschnitte werden saniert. Sie erhalten eine neue, geschlossene Decke.

Wir haben eine gute Lösung gefunden. Den Durchbruch erreichten wir gemeinsam - Bürgermeister Ansger Scharnke und ich als Landtagsabgeordneter - bei einem sehr konstruktiven Gespräch mit Staatssekretär Uwe Schüler aus dem Brandenburger Infrastrukturministerium. Das Gespräch fand im Brandenburger Landtag statt.

Karte Umleitungsstrecke und Bauabschnitte für die Sanierung der Ortsdurchfahrt Neuenhagen
Quelle: Landesbetrieb Straßenwesen

Geplant sind die Bauarbeiten auf einer Strecke von über 2,2 Kilometer für Juni/Juli diesen Jahres. Diese sollen innerhalb von 24 Werktagen abgeschlossen sein. Die Arbeiten betreffen ausschließlich die Fahrbahn.

Die drei Abschnitte:

  • Schöneicher Straße Südring/Westring (km 0,820) bis Dorfstraße (km 1,520): 700 Meter
  • Rosa-Luxemburg-Damm - Einmündung Schöneicher Straße (km 1,995) bis Schranke (km 2,455): 460 Meter
  • Hauptstraße - Einmündung Jahnstraße (km 2,750) bis Speyer Straße (km 3,820): 1.070 Meter

Natürlich sind Bauarbeiten mit Einschränkungen verbunden. Bei der Umsetzung dieser Sanierung ist eine Vollsperrung vorgesehen. Die Umleitung finden Sie auf der Karte

Jörg Vogelsänger, MdL

Angebotsstreifen für Radfahrer

Nach unserer Aktion im August 2023 fragen etliche Bürgerinnen und Bürger nach dem aktuellen
Stand.
Von der Verwaltung Hoppegarten war dazu zu erfahren, dass alle Unterlagen an die Vertragsfirmen
zur Abstimmung weitergereicht wurden.
Es gibt nämlich noch einige Vorarbeiten auszuführen, bevor dann die Markierung aufgetragen
werden kann.
So müssen zwei Straßenlaternen sowie Verkehrszeichen versetzt werden. Die Furt Markierung vor
der Bushaltestelle auf den Gehweg vor der Birkensteiner Straße muss den Vorrang für Radfahrer und
Radfahrerinnen deutlich zu erkennen geben.
Alle Bordsteinkanten zum Erdreich hin müssen angepasst werden.
Wenn sich alle Vertragsfirmen über die Abläufe und die Fertigstellung abgestimmt haben, kann
endlich der Auftragsstreifen auf der Straße markiert werden und mit neuem sicherem Gefühl genutzt
werden für eine gute Fahrradfahrt!
Wenn alles funktioniert, könnte es im März 24 so weit sein!

Marianne Hitzges
SPD-Hoppegarten/Neuenhagen
27.12.2023

Regionalbahnhof in Fangschleuse unterstützen

Pressemitteilung

Für einen Fernverkehrshalt in Fangschleuse

Die Initiative des neuen Brandenburger Ministers für Infrastruktur und Landwirtschaft Rainer Genilke für einen Halt des Eurocity Zuges von Berlin nach Warschau am neuen Bahnhof Fangschleuse wird von mir ausdrücklich unterstützt.

Der neue Bahnhof Fangschleuse liegt unmittelbar in der Nähe des Tesla Werkes. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fabrik kommen aus Polen.

Die Bürgerinnen und Bürger der Region Erkner/Neuenhagen/Strausberg würden eine direkte attraktive Zugverbindung nach Polen erhalten, die schnell erreichbar wäre. Denn der Zug nach Warschau hält unter anderem in Rzepin, Swiebodzin und Poznan.

Rzepin ist übrigens Partnergemeinde der Rennbahngemeinde Hoppegarten und Swiebodzin Partnergemeinde von Neuenhagen bei Berlin.

Am neuen Bahnhof Fangschleuse soll der Regionalexpress 1 in der Hauptverkehrszeit dreimal pro Stunde halten. Das soll auch die stark frequentierte Ortsdurchfahrt Erkner entlasten. Fahrgäste des RE-1 aus der Region Grünheide/Spreenhagen erhalten mit dem Halt in Fangschleuse eine gute Alternative zum Bahnhof Erkner. Am Bahnhof Fangschleuse sollen B+R Plätze, P+R Plätze und ein Parkhaus entstehen.

Wir brauchen nicht nur das Tesla-Werk, wir brauchen auch eine entsprechende Infrastruktur für die Bürgerinnen und Bürger der Region.

Jörg Vogelsänger, Mitglied des Landtages, Minister a.D.

Erfolgreiche Demo "Radwegelücke"

Eine gute Gruppe Interessierter kam auf Initiative aus dem SPD-OV Hoppegarten/Neuenhagen zusammen, um sich gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der großen Parteien, sowie Initiativen im Ort und zufälligen zustimmenden Passanten für ein Ende des Konfliktes der „Radwegelücke“ einzusetzen. Ziel war es, von den beiden anwesenden Bürgermeistern, Ansgar Scharnke (Neuenhagen) und Sven Siebert (Hoppegarten) ein klares Votum zu erhalten!

Dies ist gelungen!

 

 

Hoppegarten wird einen Angebotsstreifen für die Radfahrerinnen und Radfahrer aufbringen und dies schon in dieser Woche auf den verkehrsrechtlichen Weg bringen. Diese Zusage von Sven Siebert erfolgte bereits vor Ort und nochmals anschließend im Bauauschuss Hoppegarten, der am gleichen Abend tagte. Ansgar Scharnke sagte den Anschluss auf Neuenhagener Gemarkung zu.

 

 

 

 

Jörg Vogelsänger informierte über das neue Bundesprogramm „Stadt und Land“, für das beim Land auch Mittel zur Radwegeschließung beantragt und vergeben werden können.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren mit dem Ergebnis zufrieden.

Wir werden als SPD die Zusagen der Bürgermeister und die Umsetzung der Maßnahmen aufmerksam begleiten.

Marianne Hitzges

Versammlungsleiterin der Demo

28. September 2023

(Fotos: Nico Schulz, Elisa Kriese, Marianne Hitzges)