Besucherzentrum für Hoppegarten und Neuenhagen
Im herrlich restaurierten ehemaligem Kaiserbahnhof am S-Bahnhof in Hoppegarten wird es ein Besucherzentrum geben. Die Gemeindevertretung Neuenhagen hat einstimmig beschlossen, sich mit einem Drittel an den Kosten zu beteiligen, auch wenn das Zentrum auf Hoppegartener Gebiet liegt. Ein Änderungsantrag, den Frau Dr. Goetz einbrachte und der auch von der SPD-Fraktion unterstützt wurde, sich mit der Hälfte, statt mit einem Drittel an den Kosten zu beteiligen, fand keine Mehrheit.
Trotzdem ist dies ein gelungenes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit. Mehr davon.
Jürgen Hitzges
05. Juli 2021
Erster Spatenstich für ein Hallenbad
Die MOZ berichtete über den ersten Spatenstich zum Bau eines Hallenbades am 17. Juni 2021.
Gebaut wird ein Hallenbad mit einem Sechs-Bahnen-Schwimmbecken, einer Sprunganlage mit Drei-Meter-Turm und Ein-Meter-Sprungbrett, Lehrschwimmbecken, Kinderschwimmbecken mit Wasserspielplatz, Rutsche im Innenbereich, Sauna, Bistro und Kegelbahn. Derzeit wird der Bau mit 26 Millionen Euro geplant, rund 2,5 Jahre Bauzeit sind kalkuliert.
Über das Hallenbad wurde seit 2007 diskutiert. Begonnen hat es mit einer Forderung des Seniorenbeirates. Die verweigerte Zustimmung durch die Stadtverordnetenversammlung wurde schließlich durch einen Bürgerentscheid ersetzt.
Aufmerksame Leser werden es bemerkt haben. Es ist nicht das Hallenbad, das im Mittelzentrum Hoppegarten/Neuenhagen gewünscht wird. Es ist das Hallenbad im Mittelzentrum von Falkensee, auf der gegenüberliegenden Seite von Berlin.
Was dort möglich ist, sollte hier auch möglich sein.
23.6.21, Marianne Hitzges
Direkte Busverbindung von Neuenhagen nach Erkner
Der nächste Schritt ist getan. Wie die Märkische Oderzeitung in seiner Ausgabe vom 23.06.2021 berichtete, ist im Kreistag Oder-Spree der Rahmen für den neuen Verkehrswegeplan 2021-2025 für den Landkreis Oder-Spree verabschiedet worden.
Als neue Hauptverbindungsrelation ist die Strecke S Erkner Bf/ZOB <> Woltersdorf <> Schöneiche <> S Neuenhagen Inhalt des neuen Verkehrswegeplanes, mit dem Potenzial für eine PlusBus-Linie (HVR+). Es ist eine Mindestbedienung von 12 Fahrten je Richtung von Montag - Freitag, 8 Fahrten je Richtung am Samstag und 6 Fahrten am Sonntag vorgesehen. Das bedeutet für die Hauptverkehrszeit ein Stunden- und für die Nebenverkehrszeiten einen Zweistundentakt von 5:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Der vom Genossen Stephen Molks ins Spiel gebrachte Lumpensammler hat es leider nicht in den Verkehrswegeplan geschafft. So müssen sich die Partypendler leider immer noch ein Taxi rufen, um für den Nachhauseweg über die B1 eingesammelt zu werden.
Warum schreiben wir das hier auf, wo doch die Märkische Oderzeitung schon davon berichtet? Weil wir uns von hieraus für die Initiative von Schöneiches Bürgermeister und SPD-Mitglied Ralph Steinbrück und SPD-Landtagsabgeordneter Jörg-Vogelsänger bedanken wollen, die den Ball ins Rollen brachten bzw. ihn immer im Spiel hielten. So konnten wir mir der Fraktion der Linken in Neuenhagen, quasi im Doppelpass, den Ball in Form eines mehrheitlich beschlossenen Antrages für die beschriebene Direkte Busverbindung einnetzen.
Nun sind abschließende Abstimmungen mit dem Landkreis Märkisch-Oderland zu führen, da Neuenhagen nicht zum Landkreis Oder-Spree, für den ja der beschriebene Verkehrswegeplan beschlossene wurde, gehört. Hier ist auch unser Antrag hilfreich, in dem unser Neuenhagener Bürgermeister beauftragt wird, sich für diese Linie beim Landkreis Oder-Spree dafür einzusetzen.
Nico Schulz, Neuenhagen
25.06.2021
Irritationen um Bebauungsplan für Mülllager Vogelsdorf an der B1
Gut 90 Seiten umfasste die Begründung für den Bebauungsplan 37 „Gewerbegebiet Frankfurter Chaussee/ Schöneicher Weg“. Sie enthielt deutlich markierte Neuregelungen zur Erhaltung von Teichen und Grünflächen.
Eine entscheidende Änderung war jedoch nicht markiert. Statt einer Laufzeit von 3 Jahren zur Müllbeseitigung und Sortierung neuen Mülls wie von der Gemeinde gefordert war dort plötzlich von einer 5-jährigen Laufzeit die Rede. Der SPD fiel es auf und sie fragte nach. Die Änderung wurde daraufhin korrigiert. Es sei ein Versehen des Planers gewesen.
Wir gehen davon aus, dass der Investor nun in der vorgegebenen Zeit den Müll beseitigt und dort dann ein attraktives Gewerbegebiet entsteht.
Anschließend wurde mit knapper Mehrheit beschlossen, den Bebauungsplan öffentlich auszulegen.
Volker Heiermann
i.A. der SPD-Fraktion
Am Freitag, den 11. Juni 2021 wurde Gernot Schmidt als Kandidat der SPD für die Wahl zum Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland gewählt.
97,05 Prozent der anwesenden SPD Mitglieder nominierten den amtierenden Landrat im Kreiskulturhaus in Seelow.
Die Unterbezirksvorsitzende und Kandidatin für den Bundestag Simona Koß:
„Seit 16 Jahren bodenständig und pragmatisch. Märkisch-Oderland hat sich in den Jahren in denen Gernot Schmidt Landrat war außerordentlich positiv entwickelt. Nicht konfliktscheu aber mit einem großen Herzen für die Menschen hat er diese Amt und diesen Landkreis geprägt."
Gernot Schmidt:
"Dieses Wahlergebnis zeigt, den Rückhalt, den ich bei vielen genieße. Ich freue mich und alle werden wissen, dass ich ihr Vertrauen nicht enttäuschen werde."