Interview mit Heinz und Irmgard Wehrmann
-Über die Umstände der Beschaffung eines „neuen“ Altars für die Kirche in Hennickendorf-
Von Sven Templin
Heinz, Irmgard, schön, dass ich heute bei euch sein darf und vielen Dank, dass ihr euch Zeit für unser kleines Interview nehmt. Wie ich gehört habe, habt ihr, wie wahrscheinlich alle anderen Gemeindemitglieder auch, bereits dem letzten Gemeindebrief entnehmen können, dass die Kirchengemeinde Lychen förmlich um Beendigung des Leihvertrages und die Rückgabe der Kanzel bittet. Das Rückgabegesuch erzeugt seit einiger Zeit große Unruhe bei einigen Hennickendorfer Bürgern. So hat Frau Rechtsanwältin Schütte dazu in der neusten Ausgabe der Wachtel einen Artikel geschrieben. Wo sie noch einmal auf die Einzigartigkeit von Altar und Kanzel eingeht. Da eine abschließende Entscheidung durch die zuständigen Kirchengremien noch ansteht, ruft sie die Hennickendorfer auf, sich verstärkt für den Verbleib von Altar und Kanzel in der Hennickendorfer Kirche einzusetzen.
Nächste Vorstellung unserer
SPD-Bürgermeister-Kandidatin Janina Meyer-Klepsch
in der PHN Seniorenresidenz
Im schon bekannten Sechser-Pack stellten sich die Bürgermeisterkandidaten ihren ca. 80 bei der Volkssolidarität beheimateten potentiellen Wählerinnen und Wählern im Podiumsformat vor.
Unter vertrauter sicherer Führung durch Hans-Jürgen Micheel, konnten die Kandidaten anhand eines Fragengerüstes ihre Vorstellungen z.B. zu den Themen: Einwohnerzuzug, Verdichtung des Ortes oder Führung der Verwaltung präsentieren.
Neben den zumeist seriösen Beiträgen und Wahlversprechen der Kandidaten, brillierte Hans-Jürgen Micheel mit seiner im Ort bekannten humorigen Moderationsart. Besonders amüsiert reagierte das Publikum auf die philosophische Legende „Buridans Esel“, die mit der ihm eigenen verschmitzten Art des Moderators, mit Bezug auf die Auswahl der Kandidaten, vorgetragen wurde.
(Wer die Geschichte nicht kennt, kann sie im Internet unter „Buridans Esel“ Wikipedia nachlesen.)
Eine klare Aussage unserer Kandidatin betrifft die Verdichtung der Wohnflächen im Ort. Aus ihrer Sicht gibt es darauf keine schwarz-weiß Lösung. Wie groß ein Grundstück mindestens sein darf oder auch die Bebauungsgröße ist davon abhängig, wer dort wie und mit wem leben möchte. Konkret: Wollen mehrere Generationen einer Familie dort wohnen und entsprechenden Wohnraum schaffen, sollen Stadtvillen entstehen oder Gewerbe? Daran sollte sich eine Lösung orientieren.
Die nächste Gelegenheit, alle zur Wahl stehenden Kandidaten zu erleben und zu befragen, besteht am 02. Februar 2018 um 18.30 Uhr im Vereinslokal vom Tennisclub Neuenhagen.
Foto und Text: M.Hitzges
Bewerbungen bis zum 31. März 2018 möglich
Im ersten Halbjahr 2018 werden bundesweit Jugendschöffen für die Amtszeit von 2019 bis 2023 gewählt. Gesucht werden im Landkreis Märkisch-Oderland interessierte Frauen und Männer, die an den Amtsgerichten Bad Freienwalde, Frankfurt (Oder) und Strausberg sowie am Landgericht Frankfurt (Oder) als Vertretung des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen.
Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Märkisch-Oderland schlägt doppelt so viele Kandidaten vor, wie an Jugendschöffen benötigt werden. Aus diesen Vorschlägen wählt der Schöffenwahlausschuss beim jeweiligen Amtsgericht in der zweiten Jahreshälfte 2018 die Haupt- und Hilfsschöffen.
Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die im Landkreis Märkisch-Oderland wohnen und am 1. Januar 2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.
von Sven Templin
Zum Jahresbeginn möchte ich Ihnen einen Einblick meiner Arbeit als Ortsbeirat, Gemeindevertreter und Mitglied des Kreistags geben.
Der Schwerpunkt der Arbeit des Ortsbeirates im Jahr 2017 lag auf der Vorbereitung und Durchführung der 650 Jahrfeier von Hennickendorf. Die Ortsbeiratsmitglieder teilten sich hier die Zuständigkeiten auf. Der Resonanz der Gäste war zu entnehmen, dass der “Tanz in den Mai“ trotz einiger Probleme bei der Getränkeversorgung wieder einmal gut angekommen ist. Über eine Neuauflage in diesem Jahr wird bereits im Ortsbeirat nachgedacht.Das Festkomitee tagte in mehreren Arbeitsgruppen über das gesamte Jahr hinweg, mein Respekt und Dank dafür allen Beteiligten. Ich selbst konnte mich mit vielen Anregungen in die Planung und Organisation der Festveranstaltung im September einbringen. Mit Freude und Stolz können wir Hennickendorfer auf unser Festjahr zurückschauen, es ist schon toll, was mit ehrenamtlichem Engagement alles auf die Beine gestellt wurde.
Am 23. Januar hat Rüdersdorfs Ortsvereinsvorsitzender Stephen Ruebsam die Spenden übergeben, die der Ortsverein mit selbstgebackenen Keksen auf dem Weihnachtsmarkt gesammelt hat für die "Clownssprechstunden" im Klinikum Rüdersdorf. Der Geschäftsführer der Immanuel-Klinik Rüdersdorf, Alexander Mommert, die Chefärztin der Kinderstation Meike Wetzling und die beiden Clowns Matthias Goike und Detlef Gohlke haben sich sehr gefreut.