Nachdem die SPD im März Aufklärung zu den Baumfällungen an der Moppelkute in der Menzelstraße gefordert hatte, sagte der Bürgermeister im April einen Ortstermin mit Vertretern aller Fraktionen zu, in dem geklärt werden soll, ob tatsächlich nur das von der Firma gefällt wurde, was beauftragt wurde.
Am 25.4. kontrollierten Herr Schramm und ich, ob in der sog. Moppelkute an der Menzelstraße wirklich nur die vom Bürgermeister beauftragte Anzahl Bäume gefällt wurde. Die Verwaltungsmitarbeiter erläuterten: Wegen Schrägwuchses wurden 4 große Bäume mehr als vorgesehen gefällt. Dafür blieben 58, meist jüngere Bäume mehr als geplant erhalten.
Die Arbeit der mit den Fällungen beauftragten Firma war damit nicht zu beanstanden. Allerdings war der Fäll- und Neuanpflanzungsplan verwirrend und nur mit Hilfe der Fachleute der Gemeindeverwaltung korrekt zu lesen.
Volker Heiermann
Der zu Ehren von Dr. Klaus Dietrich Krüger, des Gründers der SPD in Neuenhagen, vom SPD-Ortsverein gepflanzte Kastanienbaum am Hellpfühlepark steht in prächtiger Blüte. Eine kraftgebende Erinnerung, die ich jedesmal spüre, wenn ich an ihm vorbeikomme.
Zur heutigen Lage der SPD hätte der ehemalige Ortsvereinsvorsitzende mit seiner unermüdlichen Kraft bestimmt aktivierend nicht nur auf die Mitglieder gewirkt.
Marianne Hitzges
Immer wieder rundherum
Vor der Idee, dass ein Hallenbad in der S 5 Region gebaut werden könnte, steht ein zu erstellendes Gerüst für eine Machbarkeitsstudie, zu dem mindestens 7 Gemeindevertretungen Kriterien zusammentragen und außerdem die mehrheitliche Zustimmung geben müssten. Wer die Machbarkeitsstudie bezahlt, ist noch offen.
Die Gemeindevertretung Neuenhagen hat diesem Beschlussvorschlag der Gemeinde mehrheitlich zugestimmt. Die SPD-Fraktion nicht.
Warum?
Die Gemeindevertretung Neuenhagen hatte im letzten Jahr einen einstimmigen Beschluss gefasst, wonach der Bürgermeister Neuenhagens mit den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden und den Vorsitzenden der jeweiligen Gemeindevertretungen Klärungen über die grundlegenden Fragen erarbeiten sollte. Explizit ohne neue Machbarkeitsstudie.
Welche Gemeinde arbeitet verbindlich mit? Möchte also auch ein Hallenbad?
Welcher Standort?
Welches Bad?
Welche Betriebsform?
Finanzierung und Förderung?
Seit April liegt das neue Gutachten zur weiteren Bevölkerungsentwicklung unseres Ortes und des damit verbundenen Bedarfs an zusätzlichen Kita- und Schulplätzen vor.
Der Gutachter legte 4 denkbare Szenarien vor, die von eher vorsichtigen Schätzungen bis hin zu hohen Zuzugszahlen reichten. Die 2 auf eher geringe Zuzugszahlen setzenden Szenarien waren aus Sicht der Gemeindevertreter unrealistisch.
Die Gutachter sagen, schon für das dritte Szenario müssten wir kurzfristig ca. 70 Kitaplätze bauen. An Grundschulplätzen haben wir derzeit fünf Grundschulzüge einschließlich des gerade begonnenen Erweiterungsbaus in Süd. Wir bräuchten aber von 2019 bis 2027 sieben, also in jedem Herbst sieben neue erste Klassen.
Sie warnten dringend davor, im Sinne des Szenarios 4 zeitnah noch mehr Bauland zu mobilisieren.
Die SPD griff diesen Hinweis auf und formulierte folgenden Ergänzungsantrag, der am Ende vom Bürgermeister übernommen und einstimmig beschlossen wurde:
„Der Bürgermeister wird aufgefordert, vor dem Jahr 2025 keine Mobilisierung zusätzlichen Baulandes über die derzeitigen Flächen des Flächennutzungsplans hinaus vorzunehmen, weil dadurch der Bedarf an Kita- und Schulplätzen in den Nachfragespitzen weiter erhöht werden würde.“
Volker Heiermann