SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Frauensporttag in Hoppegarten

Es wurde im Vorfeld einiges an Staub aufgewirbelt - wir berichteten davon. 

Inzwischen wurde eine Lösung gefunden - die Gemeinde Hoppegarten verzichtet auf die Kosten für die Miete der Schul- und Freiräume an der Peter-Joseph-Lené-Oberschule - so wie andere Gemeinden in der Vergangenheit auch. Den Ärger hätte man sich ersparen können. 

 

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1573068

 

Wir wünschen den Teilnehmern und den vielen ehrenamtlichen Helfern und Organisatoren eine gut besuchte und erfolgreiche Veranstaltung!

Andrea Timm

19. Mai 2017

Zukunft, jetzt.

Kommentar

Vor mehr als einem Jahr habe ich mich gemeinsam mit meiner Familie entschlossen, mit anzupacken, um etwas zu ändern in unserem Land. Wir haben kopfschüttelnd dagestanden, als wir damals die ersten Landes-Programme der AFD gelesen haben. Keine soziale Absicherung mehr, kein Europa, kein Nach-Vorn-Schauen, kein Miteinander. Mit offenem Mund stand ich da und staunte, dass auch Unionspolitik einfach gar nichts ändern will. Außer, dass alles so bleibt, wie es ist. Autokonzerne ohne Mut, Energie- und Landwirtschaftskonzerne auf Irrwegen, Europa vor den Kopf stoßen als “Besserwisser”. Das wollte, das will ich nicht.

Damals gab es noch keinen Martin Schulz als Kanzlerkandidaten, ich habe einfach aus der Überzeugung, dass es noch diese sozialdemokratischen Werte gibt, den Schritt gewagt, für den Bundestag anzutreten. Ich habe mir gedacht: Da sind doch all diese Leute um mich herum, Freunde und Kollegen, Junge und Alte, Konzernchefs und Kitaleiterinnen – die wie ich denken. Die wollen, dass wir nach vorn schauen, an die Zukunft denken, Mut haben. Alle sind nach dem zweiten Glas Rotwein immer drauf und dran, eine eigene Partei zu gründen, um etwas zu ändern. Aber ich will, dass das mit der Sozialdemokratie geht.

 

EU-Abgeordnete besucht Wirtschaft der Region

Die SPD-Europaabgeordnete Susanne Melior staunte nicht schlecht, als sie auf den Parkplatz vom Zementwerk der Cemex AG in Rüdersdorf fährt: „Gehört das hier alles dazu? Das ist ja riesig!“ Die Michendorferin vertritt ganz Brandenburg in Brüssel und ist am 8. Mai der Einladung von Bundestagskandidat Stephen Ruebsam gefolgt, mit Betrieben in Ostbrandenburg ins Gespräch zu kommen. Der Cemex-Konzern betreibt auf der ganzen Welt Steinbrüche und Zementwerke, vieles in Berlin ist mit Kalkstein und Zement aus Rüdersdorf erbaut, sogar das Fundament des Brandenburger Tores stammt aus dem Steinbruch der Region. Heute ging es im Gespräch mit Vorstand Benedikt Jodocy und Geschäftsführer Henning Weber um Emissionsrichtlinien und Zukunftspläne für die noch bessere Nutzung der Abwärme und Gase, um Synergieeffekte bei Brennstoffen. So nutzt das Werk als Sekundärrohstoff zur Zementgewinnung, der mit in den Drehrohrofen kommt, Hüttensand vom nahegelegenen Stahlwerk in Eisenhüttenstadt. Durch die enge Verzahnung der lokalen Stoffkreisläufe - es wird beispielsweise Klärschlamm als Brennstoff genutzt - hängen Wirtschaftszweige voneinander ab, die gar nicht so offensichtlich sind. Gerade für diese Synergien in der Region und Forschungsprojekte wünscht sich Vorstand Jodocy mehr Hilfe vom Bund und der EU. 

 

Musical verbindet Kulturen

Internationalen Besuch hatte diese Woche das Kulturhaus Rüdersdorf. Kinder und Jugendliche von Schulen aus Neutrebbin und Bogdaniec von der anderen Seite der Oder brachten bei Ihren Proben den großen Saal zum Beben. Schon seit vielen Jahren gibt es die Partnerschaft der Oderbruch-Oberschule mit der polnischen Schule, so kommen beispielsweise jeden Herbst die Kinder aus Bogdaniec zum deutsch-polnischen Kräuterfest nach Prädikow. In diesem Jahr entwickeln die Jugendlichen gemeinsam mit Regisseur, Schauspielern, Musikern und Choreografen ein eigenes, internationales Musical in der Region. 

Landtagsabgeordnete Simona Koß freute sich im Winter sehr, als SPD-Bundestagskandidat und Kulturförderer Stephen Ruebsam mit der Idee auf sie zukam, ein Oderland-Musical zu produzieren. „Wir haben als Theaterverein in Rüdersdorf schon seit fünf Jahren diese Pelle-Musical-Camps, also so eine Art Musik-Ferienlager“, so Ruebsam. „Gemeinsam mit Förderern aus Wirtschaft, Politik und Verbänden haben wir mit den Schulen und Regisseur Stephan Wapenhans geplant und angepackt, um es ins Oderbruch und nach Polen zu bekommen.“ 

Museumspark mit Leben füllen

Auf ihrer Jahresklausur in Herzfelde hat sich die Rüdersdorfer SPD dafür ausgesprochen, den Führungswechsel in der Kultur GmbH dafür zu nutzen, neue Konzepte für den Museumspark Rüdersdorf gemeinsam mit den Bürgern zu entwickeln. „Wir haben gerade mit den Nationalen Projekten des Städtebaus Fördermittel genutzt, um in öffentlichen Workshops eine bessere Nutzung des Parks zu planen“, so der SPD-Vorsitzende Stephen Ruebsam. „Da sollten wir nun mit einem Bürgerforum weitermachen und mit den Rüdersdorfern und der neuen Leitung über neue Ideen für unser aller Park nachdenken. Wir brauchen klare Strukturen in der Verwaltung, die den Museumsbereich, Event- und Vermietungsbereich mit dem Catering sowie künstlerische Eigenproduktionen trennt. Wer schon einmal in Mildenberg war, weiß, wie gut Industriemuseen aufbereitet sein können, wer im Ruhrgebiet in alter Industrie Events erlebt hat, weiß, wie gute Veranstaltungen laufen. Das muss unser Ziel sein für den Museumspark, das Potenzial mit eingeführten Veranstaltungen haben wir. Wichtig ist, dass wir als Politik die neue Leitung unterstützen und gut miteinander kommunizieren.“