SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

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Landesnahverkehrsplan

Jörg Vogelsänger, MdL: Vorschläge für LNVP 2023-27

Die Metropol-Region Berlin – Brandenburg erlebt heute eine Entwicklung, die vor einer Dekade niemand vorhersah. Ein-Familien-, Mehrfamilienhäuser entstehen, Siedlungen wachsen heran. Ebenso der Bedarf an Öffentlichen Verkehrsmitteln. Das ist jedoch keine neue Entwicklung. Der Landesnahverkehrsplan (LNVP) ist ein gutes Instrument, um den Bedarf zur ermitteln und Strecken für Busse und Bahnen auszubauen aber auch zu reaktivieren. Der Entwurf für die Jahre 1923 - 27 liegt vor, Jörg Vogelsänger, Mitglied des Landtages hat Hinweise und Anregungen zusammengestellt.

Anregungen in Stichpunkten

  • 10-Minuten-Takt bei der S5 von Hoppegarten - Strausberg mit Beseitigung von niveaugleichen Bahnübergängen
  • Beschleunigung Neubau Bahnhof Fangschleuse
  • Weiterführung der RB 35 von Bad Saarow über Fürstenwalde (Spree), Tesla nach Erkner
  • Prüfung neuer Bahnhaltepunkte für die Regionalbahn in Erkner Buchhorst/Karutzhöhe
  • Beschleunigter Ausbau der Ostbahn mit Sonderfinanzierung
  • Prüfung neuer Haltepunkt Hoppegarten an der Ostbahn (RB 26)
  • Verzicht auf Haltepunkt Berlin-Mahlsdorf (RB 26)
  • Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Rüdersdorf - Fredersdorf für den Personenverkehr
  • Regelmäßiger ÖPNV auf der Stecke Müncheberg nach Buckow
  • Streichung des Vorhaben Müncheberg nach Müncheberg Stadt aus dem LNVP
  • Streichung des Vorhabens Hoppegarten über Neuenhagen nach Altlandsberg aus dem LNVP
  • Berücksichtigung des Lärmschutzes

S-Bahnen

Bereits im Jahr 1928 erhielt Erkner einen S-Bahn Anschluss und kurz nach dem Krieg im Jahre 1948 wurde die Strecke nach Strausberg elektrifiziert. Heute gehört die S-Bahn gehört zur Region und zu Brandenburg. Und ein 10-Minuten-Takt der S 5 von Hoppegarten nach Strausberg wird notwendiger denn je. Ein abgestimmter Planungsablauf ist dringend notwendig. Dazu gehört auch  die Beseitigung niveaugleicher Bahnübergänge als konzertierte Aktion!

Besonders starken Stau im Straßenverkehr gibt es bei den niveaugleichen Bahnübergängen in Birkenstein (L339) und Neuenhagen bei Berlin, Hauptstraße (L338). Bei letzterem kommen noch zahlreiche Einsätze von Rettungsfahrzeugen dazu. Bei geschlossenen Schranken geht wertvolle Zeit verloren geht. Unterführungen oder Brücken können hier Leben retten.

Beim Regionalexpress-1 sind wir auf gutem Weg. Ab Dezember 2022 fährt der RE 1 von Erkner, Fürstenwalde (Spree) und Frankfurt (Oder) in der Hauptverkehrszeit im 20-Minuten-Takt. Der neue Bahnhof Fangschleuse in der Nähe vom Tesla Werk mit großem Park + Ride-Platz soll im Jahre 2026 eröffnet werden. Dieser Bahnhof liegt im attraktiven Tarifbereich C und könnte damit auch eine Entlastung für die vielbefahrene Stadt Erkner darstellen. Meine Bitte wäre hier Beschleunigungen bei der Umsetzung des Vorhabens zu prüfen.

Marianne Hitzges stellt aus!

Marianne Hitzges, eine langjährige Mitarbeiterin von Jörg Vogelsänger und engagierte Vertreterin in der Gemeindeversammlung von Neuenhagen hat sich in den letzten intensiv mit dem Zeichnen und Malen beschäftigt. Lassen wir sie selbst beschreiben, was sie in ihrem Atelier denkt und fühlt und ausdrückt! (gu)  

 

Arche: 82.Treppenhausgalerie
Malereien und Zeichnungen von
MARIANNE HITZGES!
...like the first morning...

Vernissage: Montag 15.08.2022, 17:00 – 19:00 Uhr Laudatio Tom Mix + Musikalische Umrahmung + Elisa Flottran (Preise für Jugend musiziert Musical und Pop Gesang, Kreismusikschule MOL)
Ausstellung; Mo-Do 8:00-18:00 Uhr, Fr 8:00 – 14:00 Uhr
Ort: ARCHE Neuenhagen, Carl-Schmäcke-Straße 33

Außenalster – Stamm- und Relax Baum, 2021, Acrylfarbe auf Aquarellpapier

1. Wie kommt man/frau zum Zeichnen und Malen?

Viele schreiben biografische Bücher, ich male Bilder mit biografischem Bezug.

2. Wo würdest Du Dich einordnen?

Ich sehe mich als Künstlerin, die aus dem Schonraum der Privatheit und Lehre hervorgetreten ist.

3. Was willst Du mit Deinen Arbeiten ausdrücken?

Ich male aus Freude an Farben und Motiven, die meine Emotionen und Gefühle, Träume und Sehnsüchte ausdrücken. Manchmal auch, um mich zu konzentrieren und Ruhe zu finden.

4. Würdest Du sagen, Du hast eine Botschaft?

Den Mut mit meinen Arbeiten die Betrachtenden zu inspirieren, berühren und zu bewegen. Das Zusammenfließen und Zusammenwirken von politischer Historie-Realität und Zukunft, die Vision evtl. die Entstehung besserer und gerechterer Verhältnisse anzustoßen.

5. Wo siehst Du Deine Arbeiten am liebsten?

An den Wänden von kommunalen Plattformen, Kunstgalerien und bei KäuferInnen zu Hause.

6. Wo und wann kannst Du am besten arbeiten?

Zu Hause und im Atelier. Meistens male ich am späteren Nachmittag bis abends, wenn die alltäglichen Aktivitäten zur Ruhe kommen.

Hahn, Vitalität-Empörung, 2020, Aquarell auf Papier

7. Was bewegt Dich gerade?

Immer noch der Frieden für die Ukraine und die Verbesserung bzw. Rettung unserer klimatischen Bedingungen.

8. Gibt es einen Künstler, ein Kunstwerk, dass dich besonders beeindruckt?

Paula Modersohn-Becker: Kinder mit Laternen

9. Was ist gute Kunst für dich?

Kunst ist für mich eine Einladung mit der gezeigten Ansicht in Kontakt zu kommen und für eigene neue Gedanken inspiriert zu werden.

10. Wo kann man dich als Nächstes sehen?

Nächstes Jahr im Oktober 2023 in Müncheberg und 2024 in Rehfelde

Marianne Hitzges:

War viele Jahre im Gemeinderat von Neuenhagen aktiv

Arbeitet mit:

Farbe: Aqarell, Öl

Pinsel und Stift

Papier, Leinwand

Weitsicht oder zu kurz gesprungen

Verkehrspolitik

Nachsorgende oder vorsorgende Verkehrspolitik? Die Wahl einer Variante ist oft ausschlaggebend für konkrete Entscheidungen.

Die Gemeinde Neuenhagen hat mitgeteilt, dass das Straßenverkehrsamt des Landkreises der Tempo 30 Regelung an der Hönower Chaussee vor dem Spielplatz an der KITA Kleine Sprachfüchse nun zugestimmt hat. Die ursprüngliche Ablehnung war damit begründet worden, dass die Polizei hier keinen Unfallschwerpunkt feststellen konnte. Die Daten stammten aus der Zeit, als es den Spielplatz noch nicht gab.

Die SPD konnte nicht nachvollziehen, dass nach Fertigstellung des Spielplatzes erst Unfälle abgewartet werden müssen, bevor eine vernünftige Verkehrsregelung getroffen wird. Dazu kommt, dass eine Temporeduzierung vor dem Spielplatz auch für die Lärm- und Abgasentwicklung wichtig ist. Dem Landrat Gernot Schmidt ist zu danken, dass er die Regelung nun geändert hat.

Ein ähnliches Problem besteht bei der beschlossenen Fahrradstraße über die Rüdesheimer- und die Annenstraße. Diese wurde von Verkehrsgutachtern empfohlen, um neue Wohngebiete am Gruscheweg, einem neuen Schulcampus und ein Einkaufszentrum verkehrlich anzuschließen, ohne alles nur autogerecht zu gestalten. Nun sagt die Verwaltung, sie werde den Beschluss nicht umsetzen, da diese Straße keinen überwiegenden Fahrradverkehr aufweise. Das stimmt zwar derzeit, ist aber auch nicht verwunderlich, da die Bebauung noch nicht besteht. Die Verkehrsgutachter waren weitsichtig und wollten eine vorsorgende Verkehrsplanung, als später an neuen Problemen nachsorgend zu kurieren. Außerdem wollten die Gutachter den zukünftig entstehenden Verkehr fußgängerfreundlich und fahrradfreundlich gestalten.

Vorsorge statt Nachsorge sollte das Prinzip sein. Auch in der Verkehrsplanung. Die Frage, ob es bei Beschlüssen ein Primat der Politik oder der Bürokratie gibt, ist dringend zu diskutieren.

4. August 2022

Jürgen Hitzges

Rolf Mützenich in Rüdersdorf

Am 11.07. war auf Einladung unserer Bundestagsabgeordneten Simona Koß der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Rolf Mützenich, zu Gast im Museumspark Rüdersdorf. Nachdem ihm unser Schmuckstück gezeigt wurde, stand er noch für eine Diskussion zur Verfügung. So wurden Themen wie z.B. Wasser, Baugenehmigungen, Schuldenbremse und Pflege angesprochen. Und natürlich wurde auch nicht versäumt, auf die Geldmittel hinzuweisen, die Rüdersdorf in Zukunft für den Museumspark noch benötigen wird.

Danke an alle, die da waren.

Beitrag Doppeldorf 08/2022- Ein Denkmal, das VERROSTET ?

Die Gemeindevertretung hat in einer ihrer letzten Sitzungen die Umsetzung eines Konzeptes zur Umgestaltung des Denkmals für die Opfer des Faschismus in der Eggersdorfer Str vor der FAW Schule beschlossen.