SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Willkommen

Pro Regionalbahnhalt in Neuenhagen

Jörg Vogelsänger (finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion) teilt mit:

"Die S-Bahn im Berliner Raum hat Zukunft: Das ehrgeizige Ziel ist ein 10-Minuten-Takt der S-Bahn auf den äußeren Linien im Land Brandenburg. Doch hier kann es meiner Auffassung nach mittelfristig keine einfachen und schnellen Lösungen geben. Hierzu möchte ich unseren Brandenburger Infrastrukturminister Guido Beermann zitieren: „Kein Sprint, sondern ein Marathon.“

Das trifft besonders auf die Linie S5 nach Strausberg zu. Nach Meinung von Experten wäre auf der Strecke zwischen Ostkreuz bis Strausberg schon aus Sicherheitsgründen ein zweites Gleis zwingend erforderlich. Bei der Umsetzung eines 10-Minuten-Taktes wären außerdem Bahn-Unter- oder Überführungen in den Gemeinden Neuenhagen, Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen-Eggersdorf notwendig. Die S5 & die Regionalbahn samt den Güterzügen lassen die Schranken heute bereits in der Regel mindestens achtmal pro Stunde heruntergehen und teilen die Orte.

Die größte Gemeinde ohne einen 10-Minuten-Takt an der S5 zwischen Hoppegarten und Strausberg ist Neuenhagen. Mit jetzt fast 20.000 Einwohnern und weiter steigender Tendenz werden die Fahrgastzahlen sich weiter erhöhen. Die S-Bahn kommt an ihre Kapazitätsgrenze.

Bei einer Bürgerversammlung vor anderthalb Jahren vorgeschlagen und jetzt wieder aktuell von Bürgern herangetragen wird die Einrichtung eines Haltes der RB26 in Neuenhagen. Das hätte viele Vorteile.
Die Realisierung könnte kurzfristig und mit verhältnismäßig wenig Aufwand erfolgen. An der südlichen Seite des Bahnhofes kann ein barrierefreier Bahnsteig ohne Aufzug gebaut werden. Der finanzielle Einsatz wäre damit überschaubar.

Am Bahnhof Neuenhagen sind die Parkplätze für Autos und Fahrräder (Bike und Park and Ride) derzeit nicht ausgelastet. Bereits jetzt ist der S-Bahnhof ein Verknüpfungspunkt mit dem Busverkehr. Eine zusätzliche neue Buslinie nach Schöneiche, Woltersdorf und Erkner soll eingerichtet werden.

Ein neu einzurichtender Haltepunkt Neuenhagen liegt in der Mitte zwischen Strausberg und Berlin-Mahlsdorf. Ein Bedarfshaltepunkt in Hoppegarten bei größeren Ereignissen auf der Rennbahn könnte weiterhin geprüft werden. Der Haltepunkt Neuenhagen würde dem langfristigen Ziel eines 10-Minuten-Taktes auf der S5 nicht entgegenstehen.

Der Vorschlag würde außerdem nicht zu zusätzlichen Schrankenschließzeiten führen. Bei einem 30-Minuten-Takt der RB26 hätten wir in der Stunde fünf Bahnhalte in der 20.000 Einwohner Gemeinde Neuenhagen. Zudem wären die Fahrgäste schneller am wichtigsten Umsteigepunkt der Metropolregion Berlin/Brandenburg: Ostkreuz.

Ich habe unseren Brandenburger Infrastrukturminister Guido Beermann um Prüfung des guten Vorschlages zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs in unserer Region gebeten."

PS: Der Ortsvereinsvorstand Hoppegarten/Neuenhagen hat einstimmig beschlossen, die Initiative von Jörg Vogelsänger zu unterstützen.

Andrea Timm

26.07.2021

Buslinienführung in Neuenhagen

ÖPNV im Gruscheweg

Auf Antrag der SPD hat die Gemeindevertretung einstimmig den folgenden Beschluss gefasst. Damit sollte eine Empfehlung des Verkehrsgutachten von 2016 umgesetzt werden

Beschluss der GVT vom 12.12.2019
Die Gemeindevertretung beschließt, Neuenhagen setzt sich dafür ein, dass nach dem Ausbau der Straße Gruscheweg Ende 2020, die Buslinie 944, S-Bahn Hoppegarten – Neuenhagen – Altlandsberg über den Gruscheweg und das Gewerbegebiet Neuenhagen geführt wird. Der Bürgermeister wird beauftragt, umgehend Verhandlungen mit der Gemeinde Hoppegarten, der Stadt Altlandsberg und dem Landkreis zu führen.

Am 10.6.21 hat die SPD-Fraktion nach der Umsetzung dieses Beschlusses nachgefragt.

Frage hierzu: Wie ist der Stand der Verhandlungen? Wie verhält sich der Landkreis, die Stadt Altlandsberg und die Gemeinde Hoppegarten dazu?

Antwort des Bürgermeisters

Wie bereits zur Gemeindevertretersitzung am 29.8.2019 auf Anfrage mitgeteilt, ist die Linienführung der Linie 944 Altlandsberg-Hoppegarten über das Gewerbegebiet/Gruscheweg im neuen Nahverkehrsplan des Landkreises MOL 2020-2024 nicht enthalten, obwohl dies in der Stellungnahme der Gemeinde zum Entwurf des Nahverkehrsplanes gefordert wurde. Der Landkreis erarbeitet zurzeit gemeinsam mit der Busverkehrsgesellschaft ein Angebot zur Kostenübernahme durch die Gemeinde für den Fall, dass sich die Gemeinde vor Inkrafttreten des nächsten Nahverkehrsplanes 2025 entschließen sollte, die neue Linienführung bereits einrichten zu wollen. Der Gruscheweg wird mit der Errichtung des Kreisverkehres 2021/2022 und dem Ausbau des Gruscheweges am Schulstandort im Jahre 2023 erst komplett fertiggestellt. Dabei sollen auch Bushaltestellen am Schulstandort mit geplant und errichtet werden.

Bewertung: Wir erwarten mehr Engagement von einem Bürgermeister!! 

Spendenkonto für Hochwasseropfer eingerichtet


Landrat Gernot Schmidt ruft gemeinsam mit der Märkischen–Oderzeitung, der Lausitzer Rundschau, der Kreisarbeitsgemeinschaft Märkisch‑Oderland des Städte- und Gemeindebundes und der KAG „Kulturerbe Oderbruch“ zu Spenden für die Hochwassergeschädigten in Deutschland auf.

Die Hochwassersituation in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen erinnern uns stark an das Oderhochwasser 1997 und das Binnenhochwasser 2010/2011. Auch dort hatten wir eine Extremsituation und viele Menschen in unserer Region sahen ihr Hab und Gut bedroht. Die Existenzangst war allgegenwärtig.
Wir alle haben noch die Bilder von den Wassermassen vor Augen, welche die Märkische-Oderzeitung eindrucksvoll beim Oderhochwasser 1997, unter den Titel „Die Flut“, zusammenfasste.
Damals hatte uns die große Hilfsbereitschaft der Menschen aus ganz Deutschland sehr beeindruckt. Gerade aus den jetzt betroffenen Gebieten kamen zahlreiche Helfer um uns zu unterstützen.
Mit zahlreichen Spendengeldern konnten im Oderbruch viele Zerstörungen wieder beseitigt werden. Diese Hilfsbereitschaft gab uns viel Mut und die Stärke der Gemeinschaft hat uns tief beeindruckt. Vor der gleichen Situation stehen nun Tausende Menschen in den Hochwassergebieten.

Deshalb rufen wir, die Vorsitzenden und Stellvertreter der Kommunalen Arbeitsgemeinschaften, der Bürgermeister von Wriezen, Golzow und Letschin, gemeinsam mit dem Landrat und in enger Verbundenheit mit den Städten, Ämtern und Gemeinden des Landkreises Märkisch-Oderland zur Spendenaktion,  Hochwasserhilfe 2021, auf.
Mit dem gesammelten Geld möchten wir konkrete Unterstützung in den hochwassergeschädigten Regionen, bei der Beseitigung und Überwindung der Hochwasserschäden, leisten.

Landrat Gernot Schmidt: „Hier kann Märkisch-Oderland zeigen, dass die Solidarität bei der Bewältigung von unvorhersehbaren Naturereignissen in Deutschland ungebrochen ist. Die Kraft der Gemeinschaft soll nun denen helfen, die uns damals geholfen haben."

 

Spendenkonto bei der Sparkasse Märkisch-Oderland

Zahlungsempfänger:   Landkreis Märkisch-Oderland
IBAN:   DE39 1705 4040 0020 0662 95
BIC:   WELADED1MOL
Stichwort:  Spenden Hochwasserhilfe 2021
Ausbau Landesstraßen

Ausbau von Landesstraßen

Es gilt die Infrastruktur in unserer Region mit höchster Priorität auf Vordermann zu bringen. Dazu gehört der weitere Ausbau der Landesstraße 33. Bereits 4-spurig ausgebaut sind die 2,8 km von der A10 Anschlussstelle Berlin-Marzahn bis Hönow. Der weitere Ausbau mit 2,4 km bis zur Berliner Landesgrenze ist im Planfeststellungsverfahren. Eine Umsetzung dieser Maßnahme bis zum Beginn der Baumaßnahmen an der Mühlenfließbrücke ist zwingend erforderlich. Es sind Erneuerungen an der Landesstraße 338 in Neuenhagen in Planung.

Auf Anfrage unseres Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger gibt es aktuelle Informationen aus dem Infrastrukturministerium:

Scharnkes Krokodilstränen

Scharnkes Krokodilstränen

Im Neuenhagener Echo vom Juli 2021 bedauert Bürgermeister Scharnke, dass 69 Schüler, trotz guter Noten, die nur wenige hundert Meter vom Einstein-Gymnasium wohnen, keinen Platz bekommen haben und nun bis Strausberg und Rüdersdorf fahren müssen.

Nicht erwähnt hat er, dass der Kreistag beschlossen hatte, das Gymnasium, dass in Kreisträgerschaft ist, ausbauen zu wollen. Voraussetzung dafür war, dass Neuenhagen dem Kreis das dafür benötigte Grundstück verkauft.

Dies hat Bürgermeister Scharnke verhindert.

Jürgen Hitzges