Aufruf zur Demonstration: „Für Menschlichkeit und Miteinander"
Wir, alle im brandenburgischen Landtag vertretenen Parteien, stehen für eine weltoffene Gesellschaft, die rassistischen Parolen und Ressentiments mit Solidarität für Geflüchtete und Menschlichkeit entgegentritt. Wir zeigen, dass das Miteinander keine leere Worthülse, sondern ein gelebtes Prinzip unserer Gesellschaft ist. Wir wollen das wahre Abbild der deutschen Gesellschaft in den Medien vertreten sehen. Immer mehr lassen sich in Deutschland rassistische, fremden- und demokratiefeindliche Tendenzen erkennen, denen wir uns mit Humanismus entgegensetzen. Allein 2015 gab es über 200 rechtspopulistische oder gar rassistische Kundgebungen und Demonstrationen in Brandenburg. Kriegsflüchtlinge, Asylsuchende und Migranten sind für die Organisatoren solcher Veranstaltungen das eigentliche Ziel. Durch Lügen, Verdrehungen und Gerüchte wird eine Atmosphäre der Angst geschaffen, die Anschläge auf Unterkünfte und Menschen rechtfertigen soll. Wir wollen zeigen, dass diese Menschenfeinde nicht die Mehrheit der Gesellschaft vertreten. Wer jetzt den Weg über das Mittelmeer hierher schafft, flieht unter Lebensgefahr vor Krieg, aus zerstörten Ländern, vor unmenschlichen Zuständen und Hunger in Flüchtlingslagern. Wir wollen, dass diese Menschen hier in Frieden und ohne Angst leben können. Niemand ist dadurch in seiner Existenz bedroht. Viele von uns helfen – beruflich, ehrenamtlich, privat. Wir in Märkisch Oderland wollen bekunden, dass Menschen in Not bei uns willkommen sind. Deshalb schließen Sie sich uns an und zeigen Sie mit uns zusammen Menschlichkeit und Miteinander!
Nehmen Sie teil an der Demonstration und Kundgebung am 11. 06. 2016 ab 13:00 Uhr.
Der Treffpunkt ist am S-Bahnhof Strausberg Stadt. Die Abschlusskundgebung beginnt ca. 14:30 Uhr auf dem Marktplatz (Strausberger Altstadt).
Zu dieser Demonstration rufen auf:
DIE LINKE MOL, CDU MOL, SPD Unterbezirk Märkisch-Oderland, Bündnis 90/Die Grünen MOL, FDP MOL
Seit Donnerstag, 28. April 2016, hat Fredersdorf-Vogelsdorf eine neue Friedenseiche. Sie steht an der Posentschen Straße - Ecke L 30; eine neue Sitzbank lädt dort ab sofort zum Verweilen ein. Beide Maßnahmen erfolgten auf einen Antrag der SPD-Fraktion vom Dezember 2015, welcher von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen wurde. Auf die Idee der Pflanzung war zuvor Mike Schulze gekommen, ein Anwohner der Posentschen Straße. Die Kinder der Kita Else-Kühne übernehmen die Patenschaft und halfen bereits eifrig bei der ersten Bewässerung des Bäumchens mit.
Einen Bericht der MOZ finden sie hier: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1478841/
Unser SPD-Ortsverein Bad Freienwalde hat in seiner Sitzung am 26.04.2016 einen neuen Vorstand gewählt.
Hannelore Dux hat Ihr Amt als Finanzvorstand niedergelegt und wurde von allen für ihre 14-jährige ausgezeichnete Arbeit gewürdigt. Ortsvereinsvorsitzender Udo Schonert überreichte ihr, unter Beifall, eine Anerkennung als Dankeschön.
Zum Vorsitzenden wurde Udo Schonert wiedergewählt. Auch sein Stellvertreter Wolfgang Mühlenhaupt wurde bestätig. Für die Finanzen wird jetzt Thomas Scheffler zuständig sein. Als Beisitzer agieren Ulf Gärtner und Frank Vettel.
Wir zeigen in Müncheberg Gesicht
Wir rufen zu einer Demonstration am 30. April 2016 in Müncheberg gegen das Verbreiten von menschenverachtendem Gedankengut der NPD und für ein offenes und friedliches Miteinander auf!
Wir lassen nicht zu, dass rassistische Propaganda auf Kosten Schutzsuchender in unwidersprochen bleibt.
Wir lassen nicht zu, dass Hetze, Angriffe und Beleidigungen gegen friedliebende Menschen salonfähig gemacht werden sollen.
Mit unserer Demonstration wollen wir Zeichen setzen für Menschlichkeit und Solidarität.
Wir sind für ein friedliches und demokratisches Miteinander, das auf gegenseitige Achtung und Respekt aufbaut.
Wir stehen dazu, dass Menschen auf der Flucht bei uns ein Zuhause finden.
Die Demonstration findet am 30. April 2016 statt. Treffpunkt ist am Küstriner Torturm (Ernst-Thälmann-Straße, gegenüber Grundschule am Storchenturm) um 9.45 Uhr. Wir gehen vom Küstriner Torturm zum Berliner Torturm und werden anschließend im Stadtpark unsere Kundgebung durchführen.
Dr. Uta Barkusky Dr. Hans-Jürgen Wolf
Bürgermeisterin Vorsitzender der
Stadt Müncheberg Stadtverordnetenversammlung
Unterstützt wird der Aufruf durch:
- Fraktion DIE LINKE der SVV, Ortsgruppe Müncheberg und Kreisverband DIE LINKE MOL
- Fraktion SPD der SVV, Ortsverein Märkische Schweiz und Unterbezirk SPD in MOL
- Fraktion der Wählergruppe Aktion Zukunft der SVV Müncheberg
- Fraktion der Wählergruppe Obersdorf der SVV Müncheberg
- Kreisverband MOL Bündnis 90 / Grüne
- Kreis- Kinder- und Jugendring MOL e.V. mit dem Netzwerk für Toleranz und Integration in MOL und dem Bundesprogramm „Demokratie leben!"
Es ist laut in der Kita "Kleine Forschergeister" in Alt-Rüdersdorf. Im Turnraum haben sich empörte Eltern und Kinder versammelt. Sie haben vor einigen Tagen aus der Zeitung erfahren, dass im Ordnungsausschuss der Gemeindevertretung von der Verwaltung informiert wurde, den Fußgängerüberweg direkt vor der Kita und der nebenan gelegenen Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung rückbauen zu müssen. Was die meisten im Turnraum nicht wissen: dieser Streit schwelt seit 2 Jahren, im Februar 2014 gab es eine fast gleichlautende Information im Ausschuss. Was dann passierte, lässt sich vielleicht am besten mit "verhärtete Fronten" beschreiben. Es gab zahlreiche, oft sehr lange Beschwerdeschreiben der Gemeindeverwaltung und resolute Anwortschreiben der Straßenverkehrsbehörde, es gab nie eine Einigung. Vielleicht auch, weil es für ein neutrales Gespräch zwischen den Parteien irgendwann schon zu weit gegangen war. Die SPD ist in dieser Situation eingeschritten und hat den persönlichen Kontakt zum Landrat gesucht. Auch er kann hier eher nur schlichten oder beraten, aber genau das wollten wir ja auf den Weg bringen. Unser Vorsitzender Stephen Ruebsam freute sich sehr, dass es zu einem persönlichen Gespräch zwischen Elternvertretern, Landrat und Straßenverkehrsbehörde kommen wird.