„Der Kreis steht finanziell gut da“, erklärte der SPD-Kreistagsabgeordnete Ronny Kelm. „Allerdings ergeben sich gewaltige Unterschiede zwischen den Kommunen“, schilderte er auf der Mitgliederversammlung der SPD Fredersdorf-Vogelsdorf am 22. Oktober. Informationen gab es unter anderem zur Finanzsituation im Landkreis und den Gemeinden.
Während die Bürger in Petershagen/Eggersdorf pro Kopf nur ca. 40€ Verschuldung tragen, sind es in Fredersdorf-Vogelsdorf ca. 500€. Nach neuesten Haushaltszahlen sind 2016 sogar ca. 680€ möglich.
Ab 2015 erreicht Fredersdorf-Vogelsdorf keinen ausgeglichenen Haushalt mehr – im Gegenteil: Die vorläufige Planung 2015-2019 zeigt steigende Verluste an (IV/0089). 2019 droht die Zahlungsunfähigkeit, dann sind die einst üppigen Geldrücklagen aufgebraucht!
Das Ende dieser Entwicklung tritt zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt ein. 2018 laufen viele Förderprogramme aus. „Es drohen hohe Verluste auf der Seite der Einnahmen“, erklärte Ronny Kelm, erklärte Ronny Kelm.
Gründe sind die geringeren Schlüsselzuweisungen vom Land an die Kommunen, außerdem endet 2019 der Solidarpakt. Auch die weitere Konjunkturentwicklung bleibt abzuwarten. Daher sei es umso wichtiger, bereits jetzt für solide Finanzen zu sorgen, um entsprechend gerüstet zu sein.
Die Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf steht vor großen Herausforderungen:
Wir danken Ronny Kelm für seine Ausführungen und Informationen, die wichtig für die anstehenden Haushaltberatungen in den Kommunen sind.
Kurz nach der Kommunalwahl in diesem Jahr gab es einen Generationswechsel im Vorstand – was ist seitdem passiert?
SR: „Oh, eine Menge. Ersteinmal hatten wir natürlich den Landtagswahlkampf zu wuppen, da haben wir Ravindra Gujjula gut unterstützt, wie ich finde. Seine Stimmen hier in Rüdersdorf waren dann auch ganz weit vorne. Das hat mich noch einmal in der Überzeugung bestärkt, dass wir hier wirklich ein großes Potenzial haben. Und ich habe erlebt, wie gut das SPD-Netzwerk funktioniert.
Parallel habe ich begonnen, die Kommunikation nach außen etwas auszubauen. Für eine Diskussionsrunde im Kulturhaus gab es dann RollUps im frischen Design, im Internet begleiten wir alle Schritte auf der Webseite. Auch die Vernetzung mit den Familien- und Frauenthemen aus der AsF der SPD gelingt prima. Eine Facebookseite für die Rüdersdorfer SPD habe ich gestartet, damit wir schnell und interaktiv über unsere Themen reden können. Das ist für mich ein wichtiges Medium – besonders, weil wir ganz schnell auch Rückmeldungen bekommen. Wenn jemand ins SOZIALE Netzwerk gehört, dann ja wohl die SPD, oder? Seit über 15 Jahren leite ich eine Kommunikationsagentur für Wissenschaft und Kultur in Berlin und Brandenburg, ich kann also tatsächlich kreatives und unternehmerisches Input einbringen. Seit letztem Jahr habe ich auch eine Firma in Rüdersdorf, um mehr für das lokale Umfeld arbeiten zu können. Und um hier zu sein für alle.“
Die Gemeinde Neuenhagen bei Berlin beteiligte sich wie viele Gemeinden in Deutschland am deutschlandweit stattfindenden Tag des Einbruchschutzes. Sie veranstaltete dazu am 26.10.2014 eine Sicherheitsfachmesse, an der sich etliche Sicherheitsfachunternehmen aus der Region beteiligt haben.
http://www.neuenhagen-bei-berlin.de/news/1/256308/nachrichten/tag-des-einbruchschutzes-am-26.-oktober-im-b%C3%BCrgerhaus.html
Außerdem beriet die Polizeiinspektion Märkisch-Oderland mit einem Präventionsstand und für Kinder gab es ein kleines Programm zum Thema Verkehrssicherheit,
so dass der Besuch der Sicherheitsmesse für die ganze Familie interessant war.
Auch die Gemeinde Neuenhagen informierte an einem Stand mit Publikationen und Aufklebern zum Thema.
Der Landtagsabgeordnete Jörg Vogelsänger informierte sich u.a. am Stand zur künstlichen DNA. Dort wurde mit einer Codierung für die PKW-Frontscheibe geworben, die auch in der KFZ-Zulassung eingetragen wird und bei jeder Polizeikontrolle schnell Ungereimtheiten sichtbar macht. „Das installiere ich in meinem neuen Pkw auch“, so Jörg Vogelsänger überzeugt von diesem Angebot.
Marianne Hitzges
26.10.2014
Ein fehlender Paragraph in der neuen Hauptsatzung rief zuletzt Verwirrung um den Ortsnamen hervor. Wegfallen sollte Paragraph 2 über die Ortsteile Fredersdorf Nord, Süd und Vogelsdorf. Damit wären die roten Schilder innerorts abmontiert worden. Am Gemeindenamen Fredersdorf-Vogelsdorf hätte sich jedoch nichts geändert. Wir sind der Ansicht, die derzeitige Einteilung in Nord, Süd und Vogelsdorf bietet jedem Orientierung und klare Bezugspunkte. Außerdem stellen die Ortsteile wesentliche Lebensmittelpunkte unserer Gemeinde dar, die individuelle Bedürfnisse und Anliegen aufweisen. Daher haben wir den erfolgreichen Antrag unterstützt, den Paragraphen 2 auch in die neue Hauptsatzung zu übernehmen.
Stärkung des Multicenters Vogelsdorf
Der Aldi am Standort des Multicenters Vogelsdorf bekommt einen größeren und moderneren Markt. Er zieht auf die bisherige Grünfläche nördlich des Kreisverkehrs. Die dafür notwendigen Änderungen am Bebauungsplan wurden einstimmig genehmigt. Dadurch erhoffen wir uns eine weitere Verstärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Multicenters in Vogelsdorf.
Spielplatz für Fredersdorf-Süd
Wie in unserem Wahlprogramm versprochen, setzt sich die SPD für einen Spielplatz in Fredersdorf-Süd ein. Denn dort gibt es derzeit keinen öffentlichen Kinderspielplatz. Der Investor für die geplanten Einfamilienhäuser in der Tieckstraße hat versprochen, 25.000 € zur Errichtung eines öffentlichen Spielplatzes zur Verfügung zu stellen. In der letzten Gemeindevertretung am 25. September stellten wir den Änderungsantrag, diese Mittel zweckgebunden für einen Spielplatz in Fredersdorf-Süd zu verwenden. Der Bürgermeister sollte bis Mai 2015 eine entsprechende Planung vorlegen. Der Antrag wurde in den Ortsentwicklungs- und Bauausschuss verwiesen, der sich nun damit befassen wird.
Straßenbau bis 2022
Ebenfalls während der letzten Sitzung der Gemeindevertretung beschlossen wurde das Straßenbauprogramm bis zum Jahr 2022. An der bisherigen Planung der Investitionen nach Quartieren wird weiterhin festgehalten. Unter anderem durch die Einplanung der L30 mussten aber Umplanungen am bisherigen Bauprogramm vorgenommen werden.
S. Eckert