SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Es geht um Bildung, nicht nur um Betreuung

Leserbrief zu „Neuenhagen setzt bisher auf Hortbetreuung“ vom 29. März 2012

Es geht um Bildung, nicht nur um Betreuung
Manche Aussagen des Referenten, bei der durch die Gemeindevertretung, gegen den Willen der Verwaltung, durchgesetzten Informationsveranstaltung zur Ganztagsschule, erstaunen. Vor allem die Aussage „Es geht im Grundschulalter um mehrere Dinge, vor allem aber darum, dass die Familien die Möglichkeit haben, ihrem Beruf nachzugehen.“ Bisher war ich immer der Ansicht, bei der Schule und auch bei der Grundschule ginge es in erster Linie um die Bildung von Kindern. Dass das Brandenburger Bildungssystem keine Ganztagsschulen in der Primarstufe zulässt, ist ebenfalls überraschend, wird doch immer davon gesprochen, dass durch das milliardenschwere Ausbauprogramm des Bundes, das noch unter der rot grünen Bunderegierung auf den Weg gebracht wurde, der Ausbau der Ganztagsschulen stark vorangekommen ist und in Brandenburg mittlerweile jede dritte Grundschule eine Ganztagsschule ist.
Nun ist es auch müßig über Begriffe zu streiten. Ob man von Ganztagsschule spricht oder von der verlässlichen Halbtagsschule mit Hort und Angeboten ist einerlei. Wichtig ist, dass gerade Kinder aus nicht so bildungsnahen Familien besser gefördert werden als es durch die Halbtagsschule geschieht. Diese verlässt sich darauf, dass Kinder in der Familie gefördert werden. Ob der Hort, mit seinem bisherigen Betreuungsauftrag dazu ausreichend geeignet ist, darf bezweifelt werden. Viele Eltern klagen darüber, dass den Kindern im Hort nicht bei den Hausaufgaben geholfen wird geschweige denn, Kinder bei Lernschwächen besonders gefördert werden.
Dass Deutschland und auch das Land Brandenburg in internationalen Vergleichen der Bildungsleistung schlecht abschneiden, liegt stark an der zu frühen Selektion von Kindern aber auch an der noch weit verbreiteten Halbtagsschule, die insbesondere lernschwächere Kinder benachteiligt.

Es geht um Bildung, nicht nur um Betreuung

Leserbrief zu „Neuenhagen setzt bisher auf Hortbetreuung“ vom 29. März 2012

S5 Zusammenkunft der SPD

Zukunftswerkstatt zur S5 Region

Montag, 16.04.2012, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr. Ort: Gutshaus, Krummenseestraße 1, 15345 Altlandsberg

Gemeinsame Mitgliederversammlung der SPD- Ortsvereine von Neuenhagen, Hoppegarten, Altlandsberg, Fredersdorf- Vogelsdorf und Petershagen- Eggersdorf. Thema: Kooperation der Ortsvereine im Mittelzentrumsbereich.

Kein verbindlicher Gesundheitscheck

Potsdam. Die seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sieglinde Heppener, hat den Vorschlag eines verbindlichen Gesundheitschecks insbesondere für ältere Autofahrer zurückgewiesen. Sie sagte: "Das immer wieder in die Diskussion gebrachte Vorurteil, ältere Menschen würden viele Verkehrsunfälle produzieren, ist einfach falsch. Von einem erhöhten Auftreten von ,Seniorenunfällen‘ kann in Brandenburg überhaupt keine Rede sein. Ganz im Gegenteil: Der Anteil der durch Senioren verursachten Verkehrsunfälle an den Gesamtunfallzahlen liegt mit 10,6 Prozent deutlich unterhalb des Bevölkerungsanteils der Senioren von 22,5 Prozent."

Für Sieglinde Heppener steht daher fest: "Die Sicherheit im Straßenverkehr hat ganz sicher nichts mit dem Überschreiten irgendeiner Altersgrenze zu tun. Vielmehr müssen Autofahrer aller Altersklassen ihre Fahrtüchtigkeit richtig einschätzen. Gerade viele ältere Menschen kommen diesem Anspruch längst nach, in dem sie zum Beispiel an freiwilligen Sehtests teilnehmen."

Die seniorenpolitische Sprecherin verwies auf die umfangreichen Möglichkeiten, die Verkehrssicherheit in Brandenburg zu erhöhen: „Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat bietet in seinem Programm ,sicher mobil‘ bundesweit Seminare an, die im Land Brandenburg von der Verkehrswacht umgesetzt werden. Vor allem die Senioren im Land nehmen diese Angebote immer wieder an, beispielsweise in den sogenannten Seniorenwochen. Diese freiwilligen Angebote werden wir weiter unterstützen."

SPD beim Frühjahrsputz in Rüdersdorf

Der Frühjahrsputz ist eine gute Tradition in der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin. Wie in jedem Jahr beteiligte sich der SPD-Ortsverein Rüdersdorf an der Aktion. Am Sonnabend, den 31. März 2012, trafen sich trotz kaltem und regnerischem Wetters, einige Genossen an der neuen Peter- Lübkes- Brücke im Rüdersdorfer Ortszentrum, um den Uferbereich unterhalb der Brücke von Unrat zu säubern. Es war kaum zu glauben, wie viel Müll sich im Kalkgraben befand. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Bauhofes konnte ein großer Teil des Mülls ans Ufer gezogen und dann entsorgt werden. Nach getaner Arbeit trafen sich die Genossen mit den anderen fleißigen Helfern im Gemeindezentrum beim Mittagessen.

SPD- OV Rüdersdorf