Auch das 10. Sommerfest, der Landes SPD am 15.Juni 2012 in Potsdam war geprägt, viele Gleichgesinnte, Genossen/innen und Freunde aus ganz Brandenburg zu treffen,
und bei schönem Wetter in entspannter Runde politische und persönliche Gespräche zu führen.
Für Jung und Alt war etwas geboten, für Leib und Seele!
Der Mix aus den unterschiedlichen Darbietungen wie Sport und Musik,
sowie die Reden unseres Ministerpräsidenten und unseres
SPD „Gesteins“, Steinmeier und Steinbrück, die in ihren prägnanten Reden die Themen klar auf den Punkt brachten, mixten die Ernsthaftigkeit und die Freude für die alltäglichen politischen Aufgaben.
Zu diesem Thema organisiert unser Ortsverein am 20. August 2012 eine Informations-und Diskussionsveranstaltung, zu der wir Sie herzlich einladen.
Die Veranstaltung findet in der Aula der FAW Schlue, Elbestraße, Ortsteil Petershagen statt und beginnt um 19.00 Uhr.
An der Diskussion werden u. a. Landrat Gernot Schmidt und Innenminister Dietmar Woidke teilnehmen.
Mit “Brandenburg 2030” hat die Brandenburger SPD eine breite, sehr offen geführte Diskussion in die Wege geleitet.
Unsere Veranstaltung im August gibt Ihnen die Gelegenheit, sich direkt in die Debatte einzubringen.
Wir freuen uns auf einen regen Gedankenaustausch.
Immer mehr unserer Nebenstraßen werden beim Ausbau an den Rändern mit sog. Tiefborden eingefasst, die über die Straßenoberfläche nicht hinausragen.
Jüngst kam es zwischen zwei Autofahrern zum Streit: Der eine hatte sein Fahrzeug auf der ansonsten fahrzeugfreien asphaltierten Fahrbahn rechts abgestellt. Der andere sagte, er sei dadurch ein Verkehrshindernis und müsse auf dem rechts anschließenden Grünstreifen parken.
Die SPD fragte bei der Verwaltung nach.
Der Bürgermeister antwortete, der Autofahrer handelte rechtmäßig. Grundsätzlich ist am rechten Fahrbahnrand auf der Fahrbahn zu parken. Straßenteile, die von der Fahrbahn durch Borde (Hoch- oder Tiefborde) abgegrenzt sind, stellen keinen Seitenstreifen dar, auf dem geparkt werden darf.
V. Heiermann
Ministerin Frau Dr. Münch im Gespräch mit Fredersdorf-Vogelsdorfern (Mai 2012)
Obwohl das super Wetter am 23. Mai 2012 zu Liegestuhl und gemütlicher Lektüre einlud wurde es am Mittwochabend dennoch sehr voll im Tagungssaal des Hotel FLORA. Ungefähr 50 Gäste wollten die Podiumsdiskussion „Inklusion – Chancen für alle?“ der SPD Fredersdorf – Vogelsdorf mit Bildungsministerin Dr. Martina Münch (SPD) nicht verpassen. Den Anwesenden bot sich die Chance, einem hochkarätig besetzten Podium Fragen zu stellen. Weitere Referenten neben Frau Dr. Martina Münch waren der Landrat Gernot Schmidt sowie die stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Märkisch-Oderland (nachfolgend: MOL) Simona Koß.
Gleich zu Beginn stellte Frau Dr. Münch klar:
Der etwas sperrige Begriff Inklusion geht in seinem Inhalt über den Bereich Bildung hinaus und stellt der Gesellschaft die Aufgabe, allen Kindern die Teilhabe am Leben zu ermöglichen.
Bis zum Schuljahr 2015/16 soll sich das Schulsystem langsam zu einem inklusiven umwandeln, so wie es die UN - Behindertenrechtskonvention vorgibt.
Landrat Schmidt befürchtet zwar noch hohen Investitionsbedarf für die Kommunen, doch ihm bereitet ein anderer Bereich mehr Sorgen.
Für mich stellt sich als wichtigstes Problem, die Abschlussquote in den Schulen zu erhöhen, damit die Menschen am späteren Leben teilhaben können.
Im Kreis MOL sollen die bereits bestehenden Förderschulen zu Förderzentren weiterentwickelt werden, erläuterte Frau Koß. Eine Steuergruppe aus Kreistagsabgeordneten und Verwaltungsmitarbeitern wird dafür einen Zeitplan entwerfen und anschließend zur offenen Diskussion einladen.
Dass der Bedarf nach einer Debatte besteht zeigten die Redebeiträge aus dem aufmerksamen Publikum. Die stellvertretende Schulleiterin der Vier-Jahreszeiten-Grundschule Frau Marion Gunter beispielsweise schilderte eindrücklich ihren Lehreralltag. Zunächst sollten die Grundbedingungen stimmen, kritisierte sie, davon seien die Schulen noch weit entfernt.
Der Weg zum inklusiven Schulsystem ist noch weit. Am Ziel kommen wir als Gesellschaft aber nur an - das hat die Diskussion gezeigt –wenn wir die Alltagsbedingungen an den Schulen mit berücksichtigen.
Sebastian Eckert