SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Birkensteiner Feuer - Nachlese

Das Birkensteiner Feuer fand in gewohnter Weise statt und das Volksfest war schöner als es je gewesen war. Organisator war in diesem Jahr Volkmar Seidel, SG Dynamo-Hoppegarten, gemeinsam mit dem Ortsbeirat Dahlwitz-Hoppegarten.

Ab dem zeitigen Nachmittag gab es ein buntes Bühnenprogramm, und die großen und kleinen Sportler des SG Dynamo-Hoppegarten führten vor der Bühne vor, was sie im Verein gelernt haben. Sport verbindet – das war zu spüren – vom kleinsten Mädchen bis zu gestandenen GürtelträgerInnen. Familie und Freunde standen am Rand und zollten Beifall.

Für Stärkung bei Langos (Erinnerungen an den Balaton kostenlos) und Grillzeug, und kühlen Getränken war ausreichend gesorgt und Hüpfburgen gab es und Jumping, und und und….

Einen Unterschied gab es jedoch – Parteien und Vereine durften die vom Verein Volksfeste seit Jahren verordnete „Schmuddelecke“ verlassen und sich dort präsentieren, wo die Menschen sie sehen und ansprechen können. Es gab Stände der Linken, der Freien Mitte, der SPD und des SoVD.

Andrea Timm, Jörg Vogelsänger
Andrea Timm, Jörg Vogelsänger

Die anderen Parteien müssen wohl erst noch ein wenig warm werden, auch wenn deren Vertreter natürlich vor Ort waren. Schaut man über die Ortsgrenze in den anderen Teil unseres Mittelzentrums, nach Neuenhagen – dort ist es schon lange Tradition, dass Parteien sich genau dort zeigen und vorstellen dürfen, wo die Menschen sind. Immerhin unterstützen die Gemeindevertretungen diese Veranstaltungen – da ist mehr als recht und billig, wenn Gemeindevertreter dort auch willkommen sind. Es gab also Politik zum Anfassen mit Simona Koss, Jörg Vogelsänger u.a.

Und wer an so einem Nachmittag nicht am Parteistand rumdiskutieren möchte – na der geht eben vorbei an der Ecke mit der bescheiden kleinen Lokalpolitik – oder schickt seine Kinder zum Glücksrad der SPD. Bis nach 17 Uhr bildete sich immer wieder eine neue Schlange.

Dann wurden diese Stände abgebaut, und das Fest nahm seinen gewohnten Verlauf. Während sich "Belmondo" warm spielte, strömten von allen Seiten die Menschen zum Bolzplatz.

Das Birkensteiner Feuer fällt aus – so wurde es vom Verein Volksfeste vorauseilend den Birkensteiner Einwohnern in die Briefkästen geworfen - sehr traurig, werden sich viele gedacht haben.

Fazit – den Birkensteinern ist völlig wurscht, wer das Fest veranstaltet – Hauptsache es findet statt. Auf das nächste Jahr freuen wir uns alle gemeinsam. Und vielleicht lassen sich ja festgefahrene Gleise wieder etwas entspannen, und es wird doch einen gemeinsamen Weg in Hoppegarten geben.

Ich wünsche es mir jedenfalls,

Andrea Timm

Vorsitzende SPD

Hoppegarten/Neuenhagen

 

Und während nebenan in Neuenhagen am 1. Mai das Maifest pulsierte wurden in Birkenstein die Spuren der Party beseitigt. "Als ob nichts gewesen wär" https://www.youtube.com/watch?v=svylnTy5F1Q&ab_channel=RENFT

Maifest 2024 in der ARCHE in Neuenhagen

Eine lange Tradition hat das Maifest in der Arche Neuenhagen. Traditionell präsentierten sich dort nicht nur Schausteller, Hersteller von Speis und Trank und ein buntes Bühnenprogramm. Auch Parteien sind dort regelmäßige und gern gesehene Gäste, die auch den IB bei dieser schönen Veranstaltung unterstützen. In einem sogenannten „Superwahljahr“ ist es natürlich klar, dass auch Infoflyer an den Ständen liegen und Kandidaten sich den Fragen der Bürger stellen.

Die „Blaupause“ machte einen Wahlomat für ErstwählerInnen, der Nabu war dort, ein kleiner Pflanzenmarkt und vieles andere mehr.

 

In diesem Jahr gab es sogar einen Malwettbewerb - Buntes Neuenhagen, an dem viele Kinder teilnahmen. Die Bilder machen Hoffnung - Hoffnung, dass BUNT die richtige Farbe für Neuenhagen ist (Fotos: Marianne Hitzges)

 

Bei schönstem Frühlingswetter war die Veranstaltung sehr gut besucht. Die Schlange am Softeisstand riss nie ab, und die Maibowle war in der Sonne etwas „gefährlich“.

Die Veranstaltung ist beliebt und wird von den Neuenhagenern und sogar weiter gereisten gut angenommen. So muss es bleiben – und dafür werden sich die Gemeindevertreter gemeinsam einsetzen.

Janine, Andrea, Wilfried, Jörg, GG

 

 

Baulücken - Erinnerungslücken

An die Redaktion des Neuenhagener Echos
Herrn Dirk Nierhaus per Mail
Leserbrief zur Ausgabe vom Mai 2024 Seite 4. Kooperatives Bauen

Sehr subjektive Erinnerung
In seiner Bürgermeisterkolumne „Kooperatives Bauen“ erinnert Bürgermeister Ansgar
Scharnke an den Beginn des Bauprojektes Grundschule am Gruscheweg. Dabei
beklagt er sich über Kritik an seiner Vorgehensweise von Seiten der Fraktionen Die
Linke und SPD. Was ist damals geschehen und welche Auswirkungen hat das bis
heute.
Auf Grund wachsender Schülerzahlen brauchte Neuenhagen eine neue Grundschule
und der Landkreis für die Förderschule in Neuenhagen einen Neubau. Nach langer
Diskussion einigte man sich darauf, beide Schulen gemeinsam am Gruscheweg zu
bauen umso Synergieeffekte bei Anfahrt, Parkplätzen, Sportanlagen etc. nutzen zu
können.
Ein gemeinsamer Architektenwettbewerb wurde durchgeführt. Gemeinsam wurde ein
Sieger gefunden und mit ihm Verträge über weiterführende Planungen
abgeschlossen.
Dann kam die Überraschung. Ohne Debatte in den zuständigen Fachausschüssen
und ohne Diskussion mit dem Landkreis legte Bürgermeister Scharnke eine
Beschlussempfehlung als Tischvorlage vor, deren Inhalt dafür sorgte, dass die
Verträge mit den Architekten gekündigt wurden (mit zusätzlichen Kosten durch
anteilige Vergütungsforderungen des Architekten). Man könne so preiswerter bauen.
Der Landkreis war über diesen Sachverhalt – einhergehend mit einer Planungs- und
Bauverzögerung - nicht sehr erfreut, dass er nun die Förderschule in Altlandsberg
baut. Neuenhagen ging damit eine Investition von über 30 Millionen verloren. Die
vom Bürgermeister genannten Ersparnisse wurden bisher nicht belegt.
Bei der nun geplanten Bebauung der Eisenbahnstraße sehen wir Parallelen. Unserer
Meinung wäre die Planung und der Bau durch einen Investor bereits seit 2023 fertig.
Dies hätte Neuenhagen keinen Cent gekostet. Der Bürgermeister und seine
Verwaltung argumentierten aber gegen eine weitere Zusammenarbeit mit dem
Investor, der bereits den Neubau am Neuenhagener Wochenmarkt in der
Eisenbahnstraße entwickelte. Wir sind zufrieden mit dem Gebäude. Stattdessen lässt
die Gemeinde selbst planen und bauen. Mit dem Ergebnis von über 10 Mio. Kosten
für die Gemeinde und einer voraussichtlichen Fertigstellung im Jahr 2028.
Nico Schulz
Marianne Hitzges

Wasserverbrauch in MOL sinkt - Jörg Vogelsänger an die Presse

Aktuell unter 10 Mio. Kubikmeter pro Jahr – Wasserverbrauch beim WSE geht zurück

Die Entwicklung des Wasserverbrauchs im Verbandsgebiet des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) wird immer wieder kontrovers diskutiert. In den Jahren 2020 bis 2022 lag der Wasserverbrauch im Verbandsgebiet bzw. die Wasserentnahme durch den WSE nahezu konstant bei etwa 10 Millionen Kubikmeter pro Jahr. Jetzt gab es erneut Entwarnung beim Wasserverbrauch in der Region.

Dabei wuchs die Zahl der Einwohner in der Region und Industrieansiedlungen wie die von Tesla, sowie eine gute wirtschaftliche Entwicklung ließen auf zusätzlichen Verbrauch schließen.

Deshalb fragte Jörg Vogelsänger (MdL) die Landesregierung: Wie viel Wasser entnahm der WSE im Jahr 2023?

Antwort von Umweltminister Axel Vogel am 24.04.2024:

Für die Jahre 2020 bis 2023 lag der Wasserverbrauch im Verbandsgebiet des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) wie folgt:

2020 10,8 Mio. m³ Wasser

2021 10,0 Mio. m³ Wasser

2022 10,2 Mio. m³ Wasser

2023 9,7 Mio. m³ Wasser

Der Verbrauch des Automobil-Herstellers Tesla lag im Jahr 2023 bei 450.000 m³ Wasser, das sind etwa 4,8 Prozent der Wasserentnahme im WSE.

Dazu Jörg Vogelsänger: „Die aktuellen Zahlen zeigen eine positive Entwicklung, die in dieser Größenordnung nicht zu erwarten war. Der Wasserverbrauch im Verbandsgebiet ging 2023 gegenüber 2020 um ca.10 Prozent zurück. Es wird mit der Ressource Wasser zunehmend sparsam umgegangen. Das betrifft auch Tesla. Das Unternehmen könnte damit einen Teil der vertraglich zugesicherten Entnahmemenge von maximal 1,8 Mio. Kubikmeter an den Verband zurückgeben. Es gilt gemeinsam beim Thema Wasser Lösungen zu finden.“

 

Jörg Vogelsänger, MdL, im April

Protest am Schäferplatz in Neuenhagen

Anonymer Zettel in unserem offiziellen SPD-Briefkasten in Neuenhagen - Kein Veranstalter genannt - aber der Zweck ist uns allen nicht egal. Danke für die Initiative!

... schon wieder ein "Lieblingsgrieche" weniger....

Bollensdorf darf kein Ort für Rechtsextremismus werden!