SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Brandenburgs Höfe: 20.000 Arbeitskräfte werden fehlen

Auch in der Landwirtschaft wird es knapp mit den Fachkräften. Wie in Handwerk, Handel, Industrie, Tourismus und anderen Dienstleistern wird in ganz Brandenburg dringend Nachwuchs gesucht. Nach der Studie Fachkräftebedarf in der Landwirtschaft im Land Brandenburg bis 2030 fehlen bis zum Jahre 2030 über 20.000 Arbeits- und Fachkräfte in der Landwirtschaft.

Schuldenbremse für Brandenburg eingerichtet

Neue Kredite sind seit einigen Jahren bereits für das Land Brandenburg Tabu. Schulden werden zurückgezahlt. Jetzt zieht eine weitere Schuldenbremse: Vom 1. Januar 2020 an gilt für den Bund und alle Länder das Neuverschuldungsverbot (Artikel 109 Absatz 3 Grundgesetz (GG)). Es sieht vor, dass deren Haushalte grundsätzlich ohne Kredite auszugleichen sind.

Gute Bildung braucht gute Schulen – ein schwieriger Weg in Rüdersdorf

Mit großer Vorfreude und Begeisterung nahmen Ende August die künftigen Nutzer des  Erweiterungsbaus für die Grund- und Oberschule in der Brückenstraße das neue Gebäude in Besitz.

Ein langer und schwieriger Entscheidungsweg

Lange, ja viel zu lange hat es bis zur Fertigstellung dieser modernen Bildungsstätte gedauert.

Bereits Ende der 90-er Jahre hatte die damals noch eigenständige Gemeindevertretung Rüdersdorf mit großer Mehrheit das Auslaufen des  Schulbetriebes am Standort in der Willi-Müller-Straße beschlossen.

Der Weg bis zum Abschied von diesem ehrwürdigen, aber für einen den steigenden Anforderungen an einen modernen Schulbetrieb nicht mehr flott zu machenden Gebäude, fiel auch der SPD nicht leicht.

2008 gab es dann den wegweisenden Beschluss, die Kräfte und finanziellen Mitte auf  zwei Grundschulstandorte in der Gemeinde zu konzentrieren.

Ausschlaggebend waren, dass  mit dem Auslaufen des Oberschulteils in Hennickendorf wegen sinkender Schülerzahlen Aufnahmekapazitäten für den Grundschulteil frei wurden und die Gestaltung des Schulstandortes in der Brückenstraße zu einem modernen Bildungsstandort ein erklärtes Ziel der gemeindlichen Entwicklung ist.

Was soll Zucker in der Schulmilch?

Der Landtag wird in der Plenarwoche Ende Januar 2019  über einen  Antrag beraten, wonach Schulmilch künftig nur noch ohne Zuckerzusatz (gemeint sind Schoko- und Fruchtgetränke; Nachtrag der Red.) angeboten werden soll. Der von der SPD-Fraktion initiierte Vorstoß zielt darauf ab, die Förderrichtlinie entsprechend anzupassen, wie die Verbraucherschutz-Expertin der SPD im Landtag, Tina Fischer, erläutert.

Lasst uns drüber reden und Kompromisse suchen
Ein kleiner Rückblick auf das Jahr 2018 in unserer Gemeinde

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach in seiner Weihnachtsansprache ein wichtiges Thema an. Er sagte:

„Ich habe den Eindruck, wir Deutsche sprechen immer seltener miteinander. Und noch seltener hören wir einander zu. […] Wir müssen wieder lernen, zu streiten, ohne Schaum vorm Mund, und lernen, unsere Unterschiede auszuhalten. Wer Streit hat, kann sich auch wieder zusammenraufen. Das kennen wir von Weihnachten mit der Familie. Aber wer gar nicht spricht und erst recht nicht zuhört, kommt Lösungen kein Stück näher. Sprachlosigkeit heißt Stillstand.“

Das Sich-gegenseitig-Zuhören ist gerade auch auf kommunaler Ebene wichtig. Zwei Themen haben dies in Fredersdorf-Vogelsdorf im abgelaufenen Jahr deutlich gezeigt:

  • 2018 wurde der Rathauserweiterungsbau eröffnet. Anerkennung von allen Seiten. Denn alle Seiten waren in die Diskussion um die Planung dieses Baus umfassend eingebunden worden. Kompromisse wurden gefunden. Und parteiübergreifend hatte man ein Ziel vor Augen: Teurer als 3 Mio. € darf das Ganze nicht werden. Und auch dieses Ziel wurde (fast) eingehalten.
  • Das Negativbeispiel war die Diskussion um den Oberschulneubau auf dem Sportplatz Vogelsdorf. Hier wurden Hinweise und Einwände einfach überstimmt, selbst wenn sie von einem Gutachter vorgebracht wurden. Selbst ein Prüfungsauftrag zu kostengünstigeren Alternativen wurde von der Mehrheit pauschal abgelehnt. Und auch eine Kostenobergrenze wurde abgelehnt, obwohl die Gemeinde nicht unendlich viel Geld zur Verfügung hat.

Miteinander zu reden kostet erstmal Zeit und Geduld. Aber oft entsteht erst so ein gutes Ergebnis.