Endlich ist es so weit: ab dem Fahrplanwechsel am 09. Dezember 2018 wird es in der wöchentlichen Hauptverkehrszeit von 05:30 bis 08:30 und von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr ein verdichtetes Busangebot an den S-Bahnhöfen Fredersdorf, Neuenhagen, Hoppegarten und Birkenstein sowie am U-Bahnhof Hönow geben. In der Schulzeit beginnt die verdichtete Nachmittagsbedienung schon um 14:00 Uhr. Ähnlich dem 20-Minuten-Takt der S-Bahn in Fredersdorf und Neuenhagen werden an den genannten Bahnhöfen folgende Bus-Linien im 20-Minuten-Takt verkehren.
940 S Hoppegarten ▸ S Neuenhagen ▸ Neuenhagen, Lindenstraße
941 U Hönow ▸ S Birkenstein ▸ Hoppegarten, Digitalstraße
942 S Hoppegarten ▸ Dahlwitz-Hoppegarten ▸ S Hoppegarten
943 S Hoppegarten ▸ U Hönow ▸ Hönow, Nord
945 S Hoppegarten ▸ Waldesruh ▸ Münchehofe ▸ S Hoppegarten
948 S Fredersdorf ▸ Bachstraße ▸ Parkstraße ▸ S-Fredersdorf
949 S Neuenhagen ▸ S Fredersdorf
951 S Fredersdorf ▸ Vogelsdorf ▸ Multicenter
Weite Wege zur Schule kennen wir aus dem berlinfernen Raum. Nun werden sie auch in Neuenhagen üblich.
Die SPD-Fraktion hat in der Gemeindevertretung nachgefragt, wie viele Schüler zu Beginn des aktuellen Schuljahres an der Fallada-Grundschule und am Einstein-Gymnasium aus Platzmangel abgelehnt wurden. Die Antwort des Bürgermeisters war erschreckend. An der Fallada-Grundschule waren das sechs Schüler, bei einer grenzwertigen Klassenstärke von 29 Kindern, die nun überwiegend auf die Schwanenteichschule gehen. Dies ist eine Entfernung, die Grundschüler nur mit dem „Elterntaxi“ bewältigen können.
Am Einstein-Gymnasium betrug die Zahl der Ablehnungen 58 Schüler, obwohl die Klassenstärke auf 30 heraufgesetzt wurde. Wo diese Schüler untergekommen sind, ist nicht bekannt. Die meisten dürften wohl zu den Gymnasien in Rüdersdorf oder Strausberg ausgewichen sein.
Der Nahverkehrsplan des Landkreises Märkisch-Oderland 2020 bis 2024 soll im Kreistag am 12. Dezember 2018 beschlossen werden. Nachdem der zuständige Fachausschuss am 05. November mit deutlicher Mehrheit sein positives Votum dazu abgegeben hat, befürwortete am 14. November 2018 auch der Kreisausschuss die zukünftige Nahverkehrsplanung.
Der Nahverkehrsplan 2020 bis 2024 stellt eine Fortschreibung des derzeit gültigen Planes dar. Der Plan 2015 bis 2019 war Grundlage der Ausschreibung für die Busverkehre, die im Landkreis Märkisch-Oderland –vertraglich gebunden bis 2026– von der mobus GmbH und der BBG mbH erbracht werden.
Der Beigeordnete und Fachbereichsleiter I Rainer Schinkel sieht im vorliegenden Plan eine deutliche Verbesserung der Angebote.