SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Erweiterung des Busangebotes entlang der S-Bahntrasse in Märkisch-Oderland

Veränderte Mobilitätsbedürfnisse, Zuzug aus Berlin und ein weiterer Anstieg der Pendlerzahlen in den Gemeinden des Landkreises, die an der S 5 liegen, verschärfen die tägliche Verkehrssituation für Kraftfahrzeugnutzer in und aus Richtung Berlin.

Um die S-Bahnnutzung für PKW-Fahrer attraktiver zu machen, haben die Gemeinden an den S-Bahnhöfen in den letzten Jahren Park + Ride-Plätze gebaut. Es hat sich gezeigt, dass die geschaffenen Parkplatzangebote nicht ausreichen und Erweiterungsmöglichkeiten meistens nicht zur Verfügung stehen. Deshalb haben die Gemeinden im Rahmen des kommunalen Nachbarschaftsforums eine Untersuchung in Auftrag gegeben, wie der Busverkehr ausgestaltet werden sollte, um eine geschlossene Reisekette von der Haustür bis zum Arbeitsplatz in Berlin per ÖPNV zu ermöglichen.

Vertrag zum 20 Minuten Takt unterzeichnet

Am 5.7.18 haben die Bürgermeister von Hoppegarten, Neuenhagen, Fredersdorf-Vogelsdorf, der Landkreis Märkisch Oderland und die Busgesellschaft Mobus den Verkehrsvertrag zum 20 Minuten-Takt für Busse ab Anfang 2019 am S-Bahnhof Fredersdorf unterzeichnet. Ein Vorbild interkommunaler Zusammenarbeit im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Es bleibt zu hoffen, dass nun viele Pendler nicht mehr mit dem Auto sondern mit dem Bus zur S-Bahn fahren.

Fördermöglichkeit von Integrationsprojekten im Landkreis Märkisch-Oderland

Unter dem Titel „Ankommen, Einleben, Loslegen - Neue Heimat Märkisch-Oderland“ besteht derzeit noch die Möglichkeit eine Projektförderung für Patenschafts-, Präventions- oder Beteiligungsprojekte in der Integrationsarbeit zu erhalten.

Insgesamt stehen dem Landkreis Märkisch-Oderland aus Mitteln des Bündnisses für Brandenburg 27.000 Euro zur Verfügung, um Integrationsprojekte vor Ort zur unterstützen.

Arbeitslosenquote im Landkreis Märkisch-Oderland erreicht historischen Tiefststand

Erstmals in der Geschichte des Landkreises ist die Arbeitslosenquote im Juni 2018 auf unter 6 Prozent gesunken. Damit sind weniger als 6.000 Menschen als arbeitssuchend gemeldet.
Für die Wirtschaftsförderung im Landkreis ist das zwar ein Grund zur Freude aber kein Grund zum Pausieren. Die Herausforderungen der Zukunft verlangen, dass schon heute die Weichen gestellt werden um die Wirtschaftskraft im Landkreis zu erhalten. Fachkräftesicherung, Unternehmensnachfolge, Elektromobilität, Verbesserung der Infrastruktur, Digitalisierung und Breitbandausbau, Ausweisung von Gewerbeflächen oder auch die Entwicklung des Strausberger Technologiezentrums (STIC) sind hier zu nennen.

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Bundesgelder für die Sanierung der Rennbahn

Pressemitteilung 28.06.2018

4,25 Millionen Euro für Sanierung der Rennbahn in Hoppegarten

Sanierung der Rennbahn in Hoppegarten kostet 8,5 Millionen Euro.

Bund beteiligt sich mit 4,25 Millionen Euro an der Sanierung.

8,5 Millionen Euro kostet die Sanierung der Rennbahn Hoppegarten. Die Hälfte, also 4,25 Millionen Euro übernimmt der Bund, so die Aussage des SPD-Bundestagsabgeordneten Stefan Zierke am heutigen Mittwoch.

Wie Zierke heute mitteilte, wurde im Rahmen einer Bereinigungssitzung zum Haushalt 2018 beschlossen, dass sich der Bund an den Kosten der Sanierung beteiligt.

„Das ist eine sehr gute Nachricht für Hoppegarten“, so der Vorsitzende der SPD in Hoppegarten Michael Meder. „Wir hoffen, dass die für die Sanierung benötigten weiteren 4,25 Millionen Euro nun auch aufgebracht werden. Sei es durch private Investoren, durch den Kreis, die Gemeinde oder durch eine Beteiligung des Landes. Die Rennbahn hat unser Hoppegarten maßgeblich mit geprägt und ist ein nicht mehr wegzudenkender Teil unserer Gemeindegeschichte“, so Meder weiter.

Die SPD-Unterbezirksvorsitzende Simona Koß und der Landtagsabgeordneter Jörg Vogelsänger begrüßten die Entscheidung des Bundes sich an der Sanierung der Rennbahn zu beteiligen.
„Die Rennbahn ist weit über die Landesgrenzen hinaus als Pferdesportstätte bekannt. Ich erinnere mich daran, dass es in früheren Zeit Sonderzüge gab, die die Besucher der Rennbahn nach Hoppegarten gebracht haben. „Ich werde mich für die Unterstützung zur Sanierung gerne einsetzen“, so Simona Koß.

 

Andrea Timm

Stellv. Vorsitzende des Ortsvereines Hoppegarten

29.06.2018