Viel wird in Neuenhagen über Verkehrsprobleme, kommende Verkehrsprobleme, Unfallschwerpunkte etc. diskutiert. Diverse Verkehrsgutachten wurden erstellt. Dies nützt alles wenig, solange die Gemeindevertretung keine konkreten Beschlüsse zur Lösung fasst. Um hier weiterzukommen, hat die SPD-Fraktion einen Antrag zur Verkehrslenkung eingebracht, der in der Sitzung im Februar 2018 behandelt wird. Wir dokumentieren den Antrag im Folgenden.
Kernthema der ersten Gemeindevertretung in 2018 war die Haushaltslage der Gemeinde. Dabei ging es vor allem um die Frage, wo eingespart werden könnte. Während der Bürgermeister die Finanzierung der Entwicklung des Gutshofs zu einem Begegnungszentrum für alle Generationen zusammenstreichen wollte, plädierten SPD und LINKE dafür, dieses Bürgerzentrum zügig umzusetzen.
Herr Heiermann (SPD) wies darauf hin, dass unsere Umlandsgemeinden viel Geld aufgewandt haben, um für ihre Orte gemeindliche Begegnungszentren zu schaffen: Petershagen –Eggersdorf hat seine Angerscheune, Neuenhagen hat seine Arche. Selbst Bruchmühle hat für 800.000 € ein Bürgerzentrum geschaffen.
Stattdessen könnte wie von der CDU ursprünglich in den Ausschussberatungen beantragt z.B. der Anbau eines Fahrstuhls am alten Rathaus verschoben werden.
Gemeindevertreter Reinhard Sept (SPD) fasste am Ende das Ergebnis der zweistündigen Debatte treffend wie folgt zusammen: „So umstritten war ein Haushaltsplan seit dem Zeitpunkt, als ich direkt nach der Wende erstmals in die Gemeindevertretung gewählt wurde, noch nie. Das lag möglicherweise daran, dass diesmal vom Bürgermeister kein Konsens gesucht wurde.“
Am Ende der Debatte wurden drei Beschlüsse gefasst:
8. Neuenhagener Silvesterlauf!
Am Silvestervormittag trafen gut 200 Laufwillige am ehemaligen Haustierhof ein, um dann gemeinsam gute 3 km um die Trainierbahn Neuenhagen zu laufen. Trotz Nieselregens pünktlich zum Start, gingen etwa 30 Bambini mit gutem Beispiel voran.
Die SPD-Bürgemeisterkandidatin Janina Meyer-Klepsch war ebenfalls mit von der Partie und dies zum wiederholten Male.
Ab Januar 2018 ist die Kostenberechnung beim Restmüll verändert. Es bleibt bei der vierzehntätigen Abfuhr. Berechnet wird jetzt aber nicht nach dem Gewicht des Restmülls sondern nach der Zahl der Abfuhren. Wer also wie bisher jede 2 Wochen seinen Restmüll rausstellt, auch wenn die Tonne kaum gefüllt ist, zahlt unnötig. Man sollte die Tonne nur rausstellen, wenn sie voll ist. Zwei Abfuhren pro Jahr müssen aber in jedem Fall bezahlt werden.
Der Landkreis Märkisch-Oderland führt zum 01. Januar 2018 die Bürgerinformations- und Warn App „BIWAPP“ ein.
Ziel ist es, die Bevölkerung bei Bedarf schnellstmöglich und direkt vor akuten Gefahren, Risiken und örtlichen Einschränkungen warnen zu können.
Die Meldungen kommen unmittelbar vom Landkreis Märkisch-Oderland, dem Deutschen Wetterdienst, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und anderen angeschlossenen Behörden und Einrichtungen direkt auf das Smartphone der Nutzer.
Bürger können die werbe- und kostenfreie App für Apple-, Android-, Windows- und Black-Berry-Geräte herunterladen und für sich konfigurieren.
So können Nutzer innerhalb eines selbst festgelegten Radius für einen oder mehrere selbst festgelegte Orte individuell bestimmen, über welche Themen sie aktiv informiert werden möchten (Straßensperrung, Unwetterwarnung, Tierseuchen, Sperrung von Badegewässern, Hochwasser, Bombenentschärfung, allgemeine Warnungen etc.).
Die Verwendung der App soll die Informationsreichweite der Kreisverwaltung bei Fragen der Gefahrenabwehr erhöhen und die Informationsgeschwindigkeit signifikant verbessern.
Viele weitere Informationen zu BIWAPP und ihren Funktionen sowie den Link zu den entsprechenden Stores finden Sie unter:
weitere Pressebilder für die redaktionelle Verwendung finden Sie unter: