Landkreis Märkisch-Oderland fordert mehr Einsatz bei der Entwicklung der Ostbahnlinie
Am 01. Oktober 2017 fanden anlässlich des 150. Jahrestages der Eröffnung der Strecke Gusow - Berlin am Bahnhof Seelow - Gusow Feierlichkeiten rund um die traditionsreiche Ostbahn statt.
Die verkehrspolitische Diskussion zum Nahverkehr im Rahmen der Festlichkeiten zeigte deutlich, welche zentrale Rolle die Bahnlinie inzwischen einnimmt und welches Potential zur Entwicklung des ländlichen Raumes noch in ihr steckt.
Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes des Landkreises betont:
„Die Ostbahn ist nicht nur eine wichtige Verkehrsader für den Landkreis Märkisch-Oderland, sie ist seit Jahren die erfolgreichste Regionalbahnstrecke Brandenburgs. Die aktuelle Entflechtung der Regionalbahnstrecke von den Gleisen der S - Bahn in Strausberg und die bevorstehende Anbindung nach Berlin Ostkreuz bedeuten einen weiteren deutlichen Schub für die Verbindung.“
Zur Entfaltung ihres vollen Potenzials benötigen Wirtschaftsräume Infrastruktur. Die positive Entwicklung von Regionen entlang von Bahnkorridoren belegt auf eindrucksvolle Weise, dass schienengebundene Infrastruktur zu den wirkungsvollsten Wirtschaftsförderern gehört.
Grundlage einer weiterhin positiven Entwicklung im gesamten Personen- und Güterverkehr Brandenburgs ist die Erhöhung der Finanzen über das ÖPNV Gesetz und den Landesnahverkehrsplan Brandenburg.
Landrat Gernot Schmidt fordert daher vom Land ein klares Bekenntnis zur Ostbahn.
„Wir wissen, dass in den zurückliegenden Jahren wichtige Investitionen gerade in dem Bereich der Ostbahn getätigt wurden. Mit der Einführung des 20-min-Taktes nach Strausberg Nord sowie der durch die Bahn initiierten Baumaßnahmen sind wichtige Akzente gesetzt worden. Die Linie wird in hohem Maße von den Fahrgästen angenommen und trotz des aktuellen Entwicklungskonzepts für die Bahn-Infrastruktur in Berlin und Brandenburg, halten wir am Ziel der durchgängigen Zweigleisigkeit und Elektrifizierung der Strecke fest. Die Ostbahn ist eine bedeutende Verbindung für die deutsch-polnischen Beziehungen und das zusammenwachende Europa. Verbunden mit dem Halbstundentakt bis Müncheberg und der Erhöhung der Kapazitäten durch mehr Verbindungen und mehr Zugpaare zu Spitzenzeiten liegt hier der Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung der gesamten Grenzregion.“
Helmuth Wehde
*15.Mai 1933 - gest. 28. September 2017
84-jährig ist unser langjähriger Genosse Helmuth Wehde nach immer wieder eintretenden Phasen des Leidens verstorben. Unser aufrichtiges Mitgefühl und unsere Anteilnahme gehört der Ehefrau Helga Wehde.
Helmuth Wehde war bis zum Schluss aktiv im SPD-Ortsverein Neuenhagen. Er führte zeitweilig die SPD-Fraktion in Neuenhagen, war Revisor im Unterbezirk MOL und im Ortsverein und Mitglied im Kreistag MOL. Seine Kenntnisse aus seinem Beruf als studierter Finanzökonom stellte er selbstlos in den Dienst der Partei. Eloquent und mit Freude redend stritt er konsequent und entschieden für die Sozialdemokratie.
Er wird uns als aufrichtiger Sozialdemokrat stets in Erinnerung bleiben.
Marianne Hitzges Andre‘ Böttner
SPD-Fraktionsvorsitzende SPD-Ortsvereinsvorsitzender
Danke an alle Märkisch-Oderländer und Barnimer, die mir Ihre Stimme gegeben haben – sie war nicht "verschenkt". Für einen "Newcomer" war das ein ganz schöner Achtungserfolg. Genau diese 26.522 Menschen, die Ihr Vertrauen in mich als Person gesetzt haben, werde und will ich nicht enttäuschen. Ich habe mich als Bundestagskandidat überall für unsere Region stark gemacht – und viele Projekte und Menschen kennengelernt, die mir wichtig sind. Vom kleinen Verein bis zu guten Tourismus-Hotspots und Kulturprojekten.
Sommerabend mit Stephen Ruebsam und geladenen Gästen in Altlandsberg
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Bundestagskandidat Stephen Ruebsam haben EhrenamtlerInnen, LehrerInnen, ErzieherInnen, Krankenschwestern, Engagierte im ganzen Wahlkreis für beispielsweise Wirtschaft, Umwelt, Soziales, Kinder und vieles mehr ins Brau- und Brennhaus Altlandsberg eingeladen. Sie wollten danke sagen für das Engagement und die Hilfe in der Region – und ganz nah Gespräche führen über all die kleinen und großen Sorgen, über all die Ideen, all die Perspektiven in Ostbrandenburg. Es kamen sogar mehr Menschen, als sich angemeldet hatten, wir haben noch Tische und Stühle dazugestellt – unser Abend war also sehr gefragt...