Im Juni beschloss die Mehrheit von CDU und WIR in einer gemeinsamen Ausschusssitzung, den Bau einer neuen Oberschule auf dem Sportplatz Vogelsdorf anzustreben. Die Gemeindevertretung folgte dieser Empfehlung. Die Baukosten wurden mit ca. 10 Mio. € angegeben. Bereits seinerzeit warnten Vertreter anderer Parteien vor einer absehbaren Kostensteigerung.
Im Juli teilte der Bürgermeister mit, dass der Bau jetzt knapp 12,5 Mio. € kosten soll. Hinzu kommen ca. 560.000 € für den Umbau der alten Oberschule zur Grundschule. Zusammen sind dies 3 Mio. € Mehrkosten binnen nur eines Monats.
Herr Krieger stellte in der Diskussion zunächst noch einmal klar, dass der Bau einer neuen Oberschule Aufgabe des Landkreises und nicht der Gemeinde ist. Aber wenn die Gemeindevertreter sich entscheiden, das Oberschulgebäude für eine Grundschule umzubauen, müssen sie natürlich Ersatz schaffen.
Gespart werden soll an diesem Neubau an keiner Stelle. Nach den Vorgaben des Landes Brandenburg muss eine 3-zügige Oberschule 2778 qm groß sein. Der Bürgermeister will sie gemäß den Wünschen der Schulleitung aber 3440 qm groß bauen. Überall in Brandenburg erhält eine Oberschule eine Sporthalle mit 968 qm. Fredersdorf-V. will aber eine 1968 qm große Halle bauen. Allein dies bedeutet Mehrkosten von mind. ca. 1,3 Mio. €. Dazu kommt noch für ca. 600.000 € ein Kunstrasenplatz.
Ob diese Schule tatsächlich gebaut werden kann ist offen, denn die schmale derzeitige Zufahrt zum Sportplatz ist nicht verbreiterbar. Sollte der Standort Sportplatz nicht realisierbar sein, soll der Bürgermeister eine Erweiterung der Schulstandorte Süd und Nord prüfen.
Die SPD setzt sich weiter für eine schnell realisierbare, kostengünstige Neubauvariante an den bisherigen Standorten ein, damit auch der von allen Gemeindevertretern 2013 beschlossene Gutshofausbau zu einem gemeindlichen Zentrum realisiert werden kann.
V. Heiermann
Der Landkreis Märkisch-Oderland erhält 63,9 Millionen Euro Bundesförderung für den Breitbandausbau. Am 27. Juli überreichte der
Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt in Berlin den Förderbescheid an den Beigeordneten Rainer Schinkel und den Breitbandbeauftragten des Landkreises Danny Wollank. Nachdem die „weißen Flecken“ erkundet und die Fördermittel bewilligt wurden, können jetzt die Ausschreibungen vorbereitet werden.



von li: Achim Ditzen, Jürgen Henze, Jörg Vogelsänger, Stephen Ruebsam, Rainer Becker
Neuenhagen, ganz im Zeichen von Hans Fallada!
An mehreren Tagen im Juli wird dem 124. Geburtstag des Schriftstellers Hans Fallada (Rudolf Ditzen) wie auch seines 70. Todestages in Neuenhagen mit mehreren Veranstaltungen wie Lesungen, historischer Spaziergang und herausragend die Bronzereliefenthüllung, gedacht.
Hans Fallada lebte von 1893 – 1947, davon 2 Jahre von 1930 – 1932 in Neuenhagen im heutigen Falladaring 10. Dort schrieb er seinen wohl bekanntesten Roman „Kleiner Mann – was nun?“ Zwei Personen stehen hier mit ihm im Zentrum des Geschehens: seine Frau Anna Ditzen und sein Sohn Ulrich (Uli). Dank der Unterstützung seiner Frau soll ihm dieses Werk überhaupt möglich geworden sein. Mit seinem Sohn Ulrich im Kinderwagen unternahm er täglich Spaziergänge durch Neuenhagen und wurde bekannt als „Arbeitsloser mit dem Kind“.
Das Bronzerelief, das Hans Fallada und seine Frau Anna Ditzen zeigt, wurde vom Neuenhagener Bildhauer Michael Klein als 3. Kunstwerk zum Wirken des Schriftstellers in Neuenhagen künstlerisch umgesetzt.
Der Bürgerverein Bollensdorf mit seinem Vorsitzenden Rainer Becker (SPD) hat einige Jahre engagiert an der Realisierung des Reliefs gearbeitet, bis alle Voraussetzungen geschaffen waren, um diese Tafel des Gedenkens in Bronze gegossen vor sich zu sehen. Große Unterstützung kam vom Ministerium für Kunst und Kultur des Brandenburger Landtags.
Prominente Gäste bei der Enthüllung des Reliefs waren Achim Ditzen, der 2. Sohn von Hans Fallada und Anna Ditzen, Jörg Vogelsänger, Minister für Umwelt und Landtagsabgeordneter im Brandenburger Landtag. Erfreut mit übersprudelndem Stolz hielt der Neuenhagener Bürgermeister Jürgen Henze seine Laudatio.

Tag der Familie 2017
Für die SPD stand der Tag der Familie dieses Jahr ganz unter dem Motto „Mobilität mit der Eisenbahn“.
Ein Traum für jeden Pendler: Die Bahn fuhr zuverlässig und dazu noch ohne Gebühren. Strahlende Kinderaugen, filmende und fotografierende Eltern. Diese Zugfahrt mit einer kleinen Spieleisenbahn auf 6x12 Metern rollte unverdrossen mit glücklichen Kindern und, wen wundert’s, sollte unbedingt festgehalten werden!


Aber auch die Modelleisenbahn fand ihre kleinen und großen Betrachter. Von den Kleinen selbst durfte eine kleine Lok mit Anhänger zum Fahren gebracht werden. Ein Vergnügen für so manchen.
Das Ende der Gebühren für das letzte Kita-Jahr in Brandenburg ist in Sicht!
Hurra! Endlich fasst die SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg einen richtigen und sehr wichtigen Beschluss: Die Entlastung der Eltern von Kita-Beiträgen für das letzte Kita-Jahr bzw. das Vorschuljahr! Wie im Kita-Paket der Brandenburger Sozialdemokraten angekündigt.
Die Linke unterstützt diesen Vorschlag, obgleich sie schon länger für eine Entlastung des ersten Kita-Jahres geworben hat. Prima.
In Neuenhagen haben SPD und Die Linke noch vor wenigen Monaten die Gebührenfreiheit für das letzte Kita-Jahr in der Gemeindevertretung Neuenhagen nicht durchsetzen können, mit dem Gegenargument, dass dies Sache des Landes Brandenburg sei.
Nun ist es soweit und ab Herbst 2018 können auch alle Neuenhagener Eltern von Kita-Kindern die Gebühren z.B. für die Vorbereitung der bevorstehenden Einschulung einsetzen.
Als SPD-Fraktionsvorsitzende freue ich mich für die Fraktion und weitere Mitstreiter über den Erfolg unserer unermüdlichen Arbeit an diesem Thema!
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Marianne Hitzges
Als Anlage eine Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag: