SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Unser Frühlingsfest

 

 

"Wichtig ist, dass man Anlässe hat,

sich zu freuen, mit anderen

zusammen zu sein, sich damit 

auch gegenseitig zu stützen."

 

Regine Hildebrandt

Ausfall Mitgliederversammlung 30.03.2026

Aufgrund zahlreicher Absagen von aktiven Genossinnen und Genossen fällt die für Montag den 30.03. geplante Mitgliederversammlung aus (vgl. TERMINE).

Neuer Vorstand unseres Ortsvereins

Am 23.03.2026 haben sich die SPD-Mitglieder aus Bad Freienwalde zusammengefunden, um einen neuen Vorstand zu wählen.

In geheimer Wahl wurden die neuen Vorstandsmitglieder der Kurstadt-SPD bestimmt:

Vorsitzender: Thomas Scheffler

Stellvertreter: Horst Sander

Kassierer: Udo Schonert

Beisitzer: Hans-Ulrich Lanäus und Detlev Wieland

Revisoren: Karin Fritsche und Manfred Brosig

Gemeinsam möchten wir für unsere Kurstadt und ihre Ortsteile die sozialdemokratische Tradition fortsetzen und alle herausfordernden Aufgaben unserer sehr komplizierten Zeit bewältigen.

Die SPD steht für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Für uns bedeutet das heute, dass unsere Freiheit darin zum Ausdruck gebracht wird, indem jeder seine Meinung frei äußern sollte. Das betrifft auch die Bürgerbeteiligung in der Stadtverordnetenversammlung, im Kreistag, im Landtag und im Bundestag. Nicht nur die von uns gewählten Abgeordneten, sondern auch jeder Bürger hat das Recht mitzubestimmen, wie unser Gemeinwesen gestaltet werden soll. Dazu brauchen wir alle Vereine, Bürgerbündnisse, Initiativen, Verbände, Organisationen und alle Menschen, denen daran gelegen ist unser Land nach vorn zu bringen.

Gerechtigkeit ist für uns Sozialdemokraten vor allem soziale Gerechtigkeit. Diese muss in der sozialen Marktwirtschaft dazu beitragen, dass jeder in unserem Land einen Anteil am Wohlstand erhält. Um das zu ermöglichen dürfen wir nicht auf Kosten der zukünftigen Generationen leben. Eine ausgewogene Finanzpolitik muss dafür sorgen, dass Alle gleich gut leben können. Schon in unserer Stadt Bad Freienwalde haben wir die Verantwortung den Haushaltsplan so zu gestalten, dass auch in Zukunft noch eine handlungsfähige Kommune existiert.

Solidarität ist eine grundlegende Eigenschaft jedes Sozialdemokraten. Jeder Mensch hat in unserem Land die gleichen Rechte, die im Grundgesetz formuliert sind. Es gibt für uns keine Ausgrenzung. Wir sind aufeinander angewiesen, um unser Land und auch unsere Stadt gemeinsam voranzubringen, um ein gesichertes, friedliches und zufriedenes Leben zu führen.

Mit diesem grundlegenden Zielen wird der SPD-Ortsverein Bad Freienwalde auch in Zukunft daran mitwirken unsere Heimat mitzugestalten.

Thomas Scheffler, im März 2026

Luchpfuhl in Süd am Weltwassertag
22. März Weltwassertag

Mit der Problematik zum Wasser beschäftigt sich Professor Dr. Sieker aus Hoppegarten seit Jahren. Für unsere Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf erstellte er 2020 eine erste Starkregengefährdungskarte.

Ein Abschlussbericht liegt seit 2025 vor.

Starkregen und Wassermangel werden in den kommenden Jahren zunehmen. Ein Thema, das auch die SPD im Unterbezirk Märkisch Oderland schon länger beschäftigt.

Welche Auswirkungen werden wir zu tragen haben?

Nach Aussage von Professor Sieker beim Vortrag am 21.03.2026 während des Unterbezirksparteitages in Buckow werden wir mit erheblichen Kostensteigerungen beim Abwasser rechnen müssen.

Das Abwasser unseres Wasserverbandes Strausberg-Erkner wird zum Klärwerk Münchehofe gepumpt. Ursprünglich war es überdimensioniert. Heute ist durch Zuwachs in Berlin als auch im Gebiet des Verbandes die Kapazitätsgrenze erreicht.

Hohe Investitionen stehen bevor. Das könnte zur Verdoppelung oder noch größeren Preissteigerungen führen.

Warum also in Münchehofe investieren und das Abwasser über die Spree ins Meer entsorgen?

Am Beispiel Straussee machte Herr Sieker deutlich, welche Konsequenzen eine dezentrale Abwasserentsorgung hätte. Der Wasserspiegel des Straussees hat hauptsächlich durch die Klimaveränderungen erhöhte Verdunstung seit 2014 rund 150 cm abgenommen. Der Straussee verliert zur Zeit jährlich 200.000m³ Wasser. Die Stadt Strausberg erzeugt aber jährlich rund 1.000.000m³ Abwasser. Dieses gereinigte Abwasser würde den Straussee in Kürze füllen.

Natürlich kostet eine dezentrale Abwasserentsorgung wahrscheinlich genauso viel oder sogar mehr Geld. Diese Lösungen wären aber wesentlich nachhaltiger und langfristig billiger. Beispiele aus dem nahen Werneuchen, dem fernen Afrika oder USA beweisen die Machbarkeit.

Unser Unterbezirk wurde bereits aktiv. Auf dem Landesparteitag am 14. März in Potsdam forderte er in einem Beschlussantrag die Überarbeitung der wasserrechtlichen Vorschriften. Die Wasserabfuhr soll zu Gunsten ausgeglichenerer Wasserbilanzen reduziert werden.

Professor Dr. Sieker fordert eine öffentliche Debatte über die Wasserproblematik. Zur Zeit werden die Probleme noch unter dem Deckel gehalten.

Aber sie sickern langsam durch, werden sichtbar. Werden sie uns überschwemmen?

Lösungsvarianten müssen erarbeitet und entschieden werden. Für unseren Wasserverband WSE ist die Verbandsversammlung zuständig. Wir haben durch den Bürgermeister eine Stimme.

Bleiben wir auf dem Trockenen? Teurer wird es ohnehin!!!

 

Bernhard Sept

Die Delegierten vom Unterbezirk MOL in Potsdam
Wir vor Ort in Potsdam

Auf dem Landesparteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) am 14.03.2026 in Potsdam ging es politisch ums Ganze: Die Delegierten aus Brandenburg stimmen – neben zahlreichen Anträgen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen – über den Koalitionsvertrag mit der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) ab. Ziel war und ist es, dafür zu sorgen, dass die soziale Politik in Brandenburg weiter vorankommt – mit einer klar erkennbaren Handschrift der SPD.

Das Abstimmungsergebnis zum Koalitionsvertrag war deutlich: 121 Delegierte stimmten mit ja, bei einer Gegenstimme und vier Enthaltungen. Ein deutlicher Auftrag nun den geschriebenen Worten, Taten folgen zu lassen. 

Als Delegierte vertraten aus dem Doppeldorf Raik Baugatz und Symon Nicklas den Unterbezirk Märkisch-Oderland.

nick