Ohne Moos nix los!
Weil wir immer wieder gefragt werden, ob und wie der Bürgermeisterwahlkampf von Ilka Goetz unterstützt werden kann, hier nochmal ein klares Statement.
Ja - Spenden sind nötig - erwünscht - und herzlich willkommen. Natürlich werden auch Spendenquittungen erteilt.
Kontoinhaber: SPD-Ortsverein Hoppegarten-Neuenhagen
Text: Wahlspende Bürgermeisterwahl
Kontonummer: DE51 1705 4040 0020 0618 11
Kreditinstitut: Sparkasse Märkisch-Oderland
Vielen Dank für Ihre Spende!
Bei schönstem Sonnenschein standen wir am Samstagvormittag, dem 23. Mai, mit einigen Aktiven an unserem SPD-Infostand vor dem Edeka-Center in Petershagen den Bürgerinnen und Bürgern aus Petershagen/Eggersdorf Rede und Antwort.
Wir konnten viele gute Gespräche führen. Dabei wurden unter anderem die Lücken in unserem Radwegenetz bemängelt. Außerdem wurde gefragt, wann endlich mit dem Bau des Wohnprojekts „Alte Gärtnerei“ begonnen wird.
Gemeindevertreter Symon Nicklas beantwortete die Fragen nach bestem Wissen und Gewissen. Er verwies beispielsweise auf das vorliegende Radwegekonzept, aber auch auf die unterschiedlichen Zuständigkeiten und Vorgaben beim Ausbau von Radwegen. Keine Ausreden – denn auch wir als SPD wünschen uns bessere Radwege durch unser Doppeldorf und in die umliegenden Orte bis hin nach Berlin. Leider sind uns durch bürokratische Vorgaben und Zuständigkeiten von Kreis und Land oft die Hände gebunden. Wir werden auf unseren Kanälen weiter an dem Thema dranbleiben, um hier Verbesserungen zu bewirken.
Beim Projekt „Alte Gärtnerei“ befinde man sich laut Planung auf Kurs (an dieser Stelle sei die Homepage des Entwicklers empfohlen).
Leider waren nicht alle Begegnungen erquicklich: „Ihr seid die falsche Farbe“, „Arbeiterverräter“ oder – unser trauriges Highlight – als ein Mann einen Anti-Nazi-Sticker vor unsere Füße warf und feststellte: „Darum wählt euch keiner – weil ihr immer hetzt.“ An einem Gespräch hatte dieser Personenkreis kein Interesse.
Klar ist: Wir können nicht jede und jeden erreichen, vor allem dann nicht, wenn nicht zwischen Bundespartei und Kommunalpolitik vor Ort differenziert wird. Aber sichtbar zu sein, unseren Ansatz für kommunale Lösungen zu beschreiben und eine klare Alternative zu bieten – das halten wir für wichtig.
Bis zum nächsten Infostand!
sn
Traditionell lädt unsere Gemeinde am Tag der Befreiung vom Faschismus zum Gedenken der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft ein.
Am 8. Mai 2026 waren auch wir mit Vertretern für den SPD-Ortsverein am Denkmal für die Opfer des Faschismus (OdF-Denkmal) in der Eggersdorfer Straße nahe der FAWZ-Schule mit dabei. In diesem Jahr war das Gedenken dem 81. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus und dem Ende des Zweiten Weltkrieges gewidmet.
Wider das Vergessen, in der heutigen Zeit wichtiger denn je...
SN
Was ist politisch los auf der Welt? Verlässlichkeit im politischen Handeln scheint zunehmend verloren zu gehen. In den USA regiert ein unberechenbarer Egomane, dem internationale Absprachen, wirtschaftliche Stabilität und weltweiter Frieden offenbar wenig bedeuten. Dadurch wird planbare Politik auch für Deutschland und Europa immer schwieriger und verschafft extremen politischen Lagern hier und anderswo Aufwind. Es war schon immer so: wer keine Verantwortung trägt, scheint mit zugespitzten Parolen bei vielen Wählerinnen und Wählern Gehör zu finden.
Doch auch wir im Doppeldorf sind von den globalen Entwicklungen nicht abgekoppelt – das spürt derzeit jeder an den Tanksäulen. Umso wichtiger ist es, das vor Ort weiterhin konkret, verlässlich und verantwortungsvoll gehandelt wird... (bitte lesen Sie weiter)
Sagen, was einen bewegt, zuhören, was andere denken, Lösungen suchen und Zusammenhänge verstehen.
Dafür schufen der Fraktionsvorsitzende Björn Lüttmann und die bildungspolitisch bekannte Abgeordnete Elske Hildebrandt Gelegenheit.
Der große Vereinsraum der Giebelseehalle in Petershagen war gut gefüllt.
Bildung war dann auch ein Schwerpunktthema des Abends. Rückläufige Kinderzahlen werden zu Personalabbau und Kitaschließungen führen. Diese Entwicklung sollte jedoch nicht vorrangig für Einsparungen genutzt werden, sondern zunächst zur Qualitätssteigerung.
Eine spontane Umfrage im Raum zur Schulpolitik zeigte: Eine sehr große Mehrheit der Anwesenden wünscht sich eine Gemeinschaftsschule bis Klasse 9. Die frühe Entscheidung zur weiteren Schullaufbahn ist für Eltern und Kinder sehr belastend. Berufsbildung und die Bedeutung der Naturwissenschaften für die Zukunft der Wirtschaftsentwicklung wurden angesprochen.
Ein weiteres Thema war die Gesundheit. Alle sollten in die gesetzliche Krankenkasse einzahlen, keine Zweiklassenbehandlung, wünscht sich eine Teilnehmerin. Die Kassenbeiträge im Gesundheitsbereich würde die SPD gerne senken. Ziel sei eine Finanzierungslösung für das Gesundheitssystem, bei dem auch jene an der Finanzierung der Versorgungsstrukturen beteiligt werden, die bislang keinen gerechten Beitrag dazu leisten. Die Pharmaindustrie darf keine ungerechtfertigten Gewinne machen. Als Beispiel führte ein Teilnehmer an, dass sein Medikament in Deutschland über 100 € und in Spanien unter 10 € kostet.
Mehr Gerechtigkeit im Gesundheitswesen wünscht sich auch eine deutliche Mehrheit in Deutschland.
Björn Lüttmann meinte, dann müssten die Menschen auch die Parteien wählen, die das umsetzten wollen. In den letzten Bundesregierungen scheiterte es an den Partnern FDP oder CDU.
Ein gelungener Gesprächsabend auf Initiative der SPD Landtagsfraktion
meint
Bernhard Sept