Ohne Moos nix los!
Weil wir immer wieder gefragt werden, ob und wie der Bürgermeisterwahlkampf von Ilka Goetz unterstützt werden kann, hier nochmal ein klares Statement.
Ja - Spenden sind nötig - erwünscht - und herzlich willkommen. Natürlich werden auch Spendenquittungen erteilt.
Kontoinhaber: SPD-Ortsverein Hoppegarten-Neuenhagen
Text: Wahlspende Bürgermeisterwahl
Kontonummer: DE51 1705 4040 0020 0618 11
Kreditinstitut: Sparkasse Märkisch-Oderland
Vielen Dank für Ihre Spende!
Schonfrist für Haus E
In der Sitzung der Gemeindevertretung Ende April stand nach langen und intensiven Diskussionen die Entscheidung an, wie wir künftig die gemeindeeigenen Gebäude und Flächen nutzen wollen. Wir haben dazu gemeinsam mit den Fraktionen BLG, GFV und W.I.R. einen Antrag eingebracht, der in Teilen eine Mehrheit gefunden hat.
Zu den Ergebnissen war bereits im letzten Ortsblatt umfangreich zu lesen. Das Augenmerk möchte ich daher heute auf das Haus E legen. Leider fand unser ursprünglicher Vorschlag, dass das Haus E auf dem Schulcampus Fred Vogel mit öffentlicher Nutzung im Bestand bleibt und als Haus des Lesens, der Kunst und Begegnung entwickelt wird, in dieser Form keine Mehrheit. Allerdings fand auch der Antrag, dass das Haus E jetzt verkauft werden soll, keine Mehrheit. Als Kompromiss gibt es nun gut ein Jahr Schonfrist für Haus E. Die Gemeindevertretung selbst soll in dieser Zeit bis Juli 2027 ein Nutzungskonzept entwickeln. Das ist zumindest ein kleiner Erfolg.
Als SPD-Fraktion hätten wir gerne bereits auch das Haus 1 behalten, um das gesamte Areal des Schulcampus in Gemeindehand zu halten. Ein solches Kernstück von historischem Wert gibt man nicht ohne Not aus der Hand. Die Entscheidung zu Haus 1 ist aber gefallen und das müssen wir akzeptieren. Umso wichtiger ist es nun, dass wir ein gutes Konzept für Haus E finden.
Bei allen Planungen in der Gemeinde stellt sich die wichtige Frage: Was können wir uns überhaupt leisten? Um die Gemeindefinanzen ist es bekanntermaßen nicht allzu gut bestellt. Daher war für uns wichtig, dass wir realistisch bleiben und realistisch planen. Nach wie vor halten wir es für die bessere Lösung, das Haus E zu einem Ort des Lesens und der Begegnung zu entwickeln, statt alles neu bauen zu wollen. Dabei stellen wir uns überhaupt nicht gegen den perspektivischen Neubau für die gemeindeeigenen Institutionen. Aber wenn wir uns den Umsetzungsfortschritt der bisherigen Beschlüsse der Gemeindevertretung ansehen – als ein Beispiel möchte ich nur mal das Funktionsgebäude auf dem Sportplatz Vogelsdorf nennen – halten wir das auch in der näheren Zukunft nicht für realistisch. Die Substanz von Haus E ist gut, die Herstellung wäre wahrscheinlich schneller und kostengünstiger realisierbar.
Uns interessiert auch Ihre Sicht auf die Dinge. Schreiben Sie uns gerne unter: spdfraktionfv@gmail.com
Ihre Sabrina Bosse, SPD-Fraktion
Bei schönstem Sonnenschein standen wir am Samstagvormittag, dem 23. Mai, mit einigen Aktiven an unserem SPD-Infostand vor dem Edeka-Center in Petershagen den Bürgerinnen und Bürgern aus Petershagen/Eggersdorf Rede und Antwort.
Wir konnten viele gute Gespräche führen. Dabei wurden unter anderem die Lücken in unserem Radwegenetz bemängelt. Außerdem wurde gefragt, wann endlich mit dem Bau des Wohnprojekts „Alte Gärtnerei“ begonnen wird.
Gemeindevertreter Symon Nicklas beantwortete die Fragen nach bestem Wissen und Gewissen. Er verwies beispielsweise auf das vorliegende Radwegekonzept, aber auch auf die unterschiedlichen Zuständigkeiten und Vorgaben beim Ausbau von Radwegen. Keine Ausreden – denn auch wir als SPD wünschen uns bessere Radwege durch unser Doppeldorf und in die umliegenden Orte bis hin nach Berlin. Leider sind uns durch bürokratische Vorgaben und Zuständigkeiten von Kreis und Land oft die Hände gebunden. Wir werden auf unseren Kanälen weiter an dem Thema dranbleiben, um hier Verbesserungen zu bewirken.
Beim Projekt „Alte Gärtnerei“ befinde man sich laut Planung auf Kurs (an dieser Stelle sei die Homepage des Entwicklers empfohlen).
Leider waren nicht alle Begegnungen erquicklich: „Ihr seid die falsche Farbe“, „Arbeiterverräter“ oder – unser trauriges Highlight – als ein Mann einen Anti-Nazi-Sticker vor unsere Füße warf und feststellte: „Darum wählt euch keiner – weil ihr immer hetzt.“ An einem Gespräch hatte dieser Personenkreis kein Interesse.
Klar ist: Wir können nicht jede und jeden erreichen, vor allem dann nicht, wenn nicht zwischen Bundespartei und Kommunalpolitik vor Ort differenziert wird. Aber sichtbar zu sein, unseren Ansatz für kommunale Lösungen zu beschreiben und eine klare Alternative zu bieten – das halten wir für wichtig.
Bis zum nächsten Infostand!
sn
Traditionell lädt unsere Gemeinde am Tag der Befreiung vom Faschismus zum Gedenken der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft ein.
Am 8. Mai 2026 waren auch wir mit Vertretern für den SPD-Ortsverein am Denkmal für die Opfer des Faschismus (OdF-Denkmal) in der Eggersdorfer Straße nahe der FAWZ-Schule mit dabei. In diesem Jahr war das Gedenken dem 81. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus und dem Ende des Zweiten Weltkrieges gewidmet.
Wider das Vergessen, in der heutigen Zeit wichtiger denn je...
SN
Was ist politisch los auf der Welt? Verlässlichkeit im politischen Handeln scheint zunehmend verloren zu gehen. In den USA regiert ein unberechenbarer Egomane, dem internationale Absprachen, wirtschaftliche Stabilität und weltweiter Frieden offenbar wenig bedeuten. Dadurch wird planbare Politik auch für Deutschland und Europa immer schwieriger und verschafft extremen politischen Lagern hier und anderswo Aufwind. Es war schon immer so: wer keine Verantwortung trägt, scheint mit zugespitzten Parolen bei vielen Wählerinnen und Wählern Gehör zu finden.
Doch auch wir im Doppeldorf sind von den globalen Entwicklungen nicht abgekoppelt – das spürt derzeit jeder an den Tanksäulen. Umso wichtiger ist es, das vor Ort weiterhin konkret, verlässlich und verantwortungsvoll gehandelt wird... (bitte lesen Sie weiter)