SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

SPD-Informationsstand am 1. Mai 2011
1. Mai 2011

Auch in diesem Jahr war die SPD-Neuenhagen wieder mit einem Informationsstand auf dem Hof der Arche dabei.Neben den kommunalen Themen wie Mittelzentrum, das gewünschte Hallenbad und mehr Parkplätze am S-Bahnhof Hoppegarten das Thema "Gute Arbeit -Fairness auf dem Arbeitsmarkt" und die Energiepolitik.

"Erzählt mir doch nich, datt et nich jeht."

Erinnerungen an meine Mutter
Regine Hildebrandt

mit Frau Dr. Frauke Hildebrandt

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) und der SPD-Unterbezirk Märkisch-Oderland laden herzlich ein zu einem Rückblick auf das Leben und Wirken von Regine Hildebrandt.

am Freitag, dem 13. Mai 2011

um 18:30 Uhr

im "Haus der Generationen" (Lindenallee 12, 15366 Hoppegarten)

Dr. Frauke Hildebrandt will nicht nur einen Rückblick auf das Leben ihrer Mutter wagen, sondern auch Anregungen für die Mitarbeit im öffentlichen Leben geben.

Die Veranstaltung wird moderiert von der stellvertetenden Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Unterbezirk MOL, Karin Fritsche.

Interessenten sind uns herzlich willkommen.

Andrea Nahles mit Teilnehmerinnen am Girls Day. 2. rechts daneben ist Theresa Krüger
Girls’ Day – Ohne Chancengleichheit kein Fortschritt

Zum heute stattfindenden bundesweiten „Girls’ Day - Mädchenzukunftstag“ erklärt die Generalsekretärin der SPD, Andrea Nahles:

Es ist ein Hohn in den Ohren vieler junger Frauen, wenn die Bundeskanzlerin beständig medienwirksam ruft: Es muss sich etwas tun bei der beruflichen Förderung der Frauen. Ja, dann tun Sie doch endlich etwas, Frau Merkel!

Die Gestaltungskraft der Politik ist gefragt. Das Konzept der Freiwilligkeit hat ganz offensichtlich jahrzehntelang versagt. Noch immer sind Frauen in Führungspositionen eine Seltenheit. Die Führungsetagen müssen endlich weiblicher werden. Zudem erhalten Frauen im Durchschnitt fast ein Viertel weniger Lohn als Männer. Dieser Ungerechtigkeit muss endlich ein Ende gesetzt werden.

Die erzielten Erfolge im Bildungssystem setzen sich nicht im Berufsleben fort. Wir können auf das Potential der gut ausgebildeten jungen Frauen nicht verzichten. Sie müssen gezielt unterstützt werden. Mädchen und jungen Frauen Chancen in Bildung und Beruf zu eröffnen ist unsere gesellschaftliche Verantwortung. Ohne berufliche Gleichstellung und gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit wird es keinen Fortschritt geben.

Braucht Fredersdorf-Vogelsdorf ein neues Rathaus?
Am 20.04.2011 lud die SPD-Fraktion zum Gespräch über das vom Bürgermeister geplante neue Verwaltungsgebäude ein. Es kostet mehrere Millionen. Aber brauchen wir es wirklich? Als Referenten konnten wir den Architekten Herrn Schubert begrüßen, der hierzu eine ausführliche Studie erarbeitet hat. Einleitend gab Volker Heiermann als Fraktionsvorsitzender einen kurzen Überblick.
  • Derzeit hat die Verwaltung an den Standorten Lindenallee und im Vogelsdorfer Gewerbegebiet ca. 1100 qm Bürofläche.
  • Der Bürgermeister brachte jetzt eine Beschlussvorlage ein, nach der er einen Neubau mit einer Nutzfläche von 1600 qm errichten möchte.
Im zuständigen Ausschuss unserer Gemeindevertretung wurden am 6.4.2011 von der Verwaltung die Kosten für diesen Neubau bekannt gegeben: Ein Ergänzungsbau kostet in der Maximalvariante ca. 2.900.000 €. Maximalvariante bedeutet, dass nicht nur ein einfaches Bürogebäude errrichtet wird, sondern dass das Gebäude zugleich CO-2-schonend als Passivhaus errichtet wird und auch die Straße Am Rathaus ausgebaut wird. Auch der vorhandene Altbau soll nach den Wünschen des Bürgermeisters umgebaut werden. Dieser Umbau kostet zusätzlich – gleichfalls in der Maximalvariante – ca. 400.000 € (inkl. Abriss vieler Trennwände, Anbau eines Behindertenfahrstuhls und einer äußerst aufwendigen energetischen Sanierung). Zusammen sind dies 3,3 Mio €. Vorhanden sind aber nur 2 Mio.. Herr Schubert erläuterte, dass er 4 Varianten untersucht hat:
  • Eine Instandsetzung der vorhandenen Baracken an der Lindenallee wäre fast so teuer wie ein Neubau. Und die so instandgesetzten Baracken hätten auch dann nur noch eine Nutzugsdauer von ca. 25 Jahren.
  • Ein Neubau in Containerbauweise bringt keine Kostenersparnis.
  • Ein Verwaltungsneubau nördlich des jetzigen Rathauses ist abzulehnen, da die Fläche hierfür zu klein ist.
  • Er favorisiert einen Neubau am Standort des alten Barackenstandorts. Dazu hat er auf Beschluss der Gemeindevertreter nochmals ca. 100 qm am Raumbedarf gekürzt.
In der lebhaften Diskussion der Anwesenden, von denen neben Partei- und Gemeindevertretern leider nur 4 Bürger anwesend waren, war vor allem der Raumbedarf der Verwaltung umstritten.
  • Zum einen wurde betont, dass man noch viel mehr am Raumbedarf der Verwaltung kürzen könne. 800 qm würden ausreichen.
  • Zum anderen wurde darauf hingewiesen: „Die billigere Lösung ist oftmals die teurere. Denn die Quadratmeter, die wir heute wegsparen, müssen eventuell in 20 Jahren teuer als Anbau hinzugebaut werden".
  • Man muss sich auch mit den Nachbargemeinden vergleichen: Wieviel Quadratmeter Bürofläche setzen sie an und welche Kosten sind dort entstanden?
In der Diskussion wurde auch auf Berlin Lichtenberg verwiesen, wo die Bürger bei solchen grundsätzlichen Fragen frühzeitig mit in die Entscheidungsfindung eingebunden werden. Die anwesenden Vertreter von Die LINKE und SPD begrüßten einen solchen Ansatz. Über Details müsse man im Einzelfall reden. Zum Thema Rathausneubau sollte es daher möglichst eine gesonderte Gemeindevertretersitzung nur zu diesem Thema geben, zu der auch die heute nicht anwesenden Bürger ihre Anregungen und Meinungen einbringen können.
Noch ausgestopft gefährlich wirkend
Gemeinsam gegen Wildschweine in Vogelsdorf

Im Februar 2011 fragte Volker Heiermann Bürgermeister Dr. Klett, wie er die Bürger in Vogelsdorf gegen die dortige Wildschweinplage unterstützen werde.

Den vollständigen Text der Antwort, die im Auftrag des Bürgermeisters seine Mitarbeiterin Frau Klatt gab, finden Sie in der beigefügten Anlage.

Die Antwort der Verwaltung