Vor der Goethe- Grundschule in Neuenhagen sind die Tempo 30 Schilder abgebaut worden. Es gilt wieder „Frei e Fahrt für freie Bürger gegen Grundschulkinder“.
In der Gemeinde Neuenhagen wird viel über Verkehrsberuhigung, Tempolimits, Tempo 30, Sicherheit und Lärmbelästigung diskutiert. Kaum beachtet wurde eine Mitteilung des Bürgermeisters Jürgen Henze in der Sitzung der Gemeindevertretung vom 17.6.2010. Hier teilte er mit, dass die durch die Gemeindeverwaltung veranlasste Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h vor der Goethe-Grundschule auf Verlangen des Straßenverkehrsamtes entfernt wurde. Die SPD-Neuenhagen hatte sich seit langem für diese Geschwindigkeitsbegrenzung stark gemacht.
Während sich die Bundesländer Berlin und Brandenburg für Tempobeschränkungen vor Kindergärten und Schulen aussprechen, beschied in Neuenhagen das zuständige Straßenverkehrsamt das Gegenteil. Damit bleibt das Straßenverkehrsamt seiner Linie gegen Schulwegsicherung treu. Bereits vor einigen Jahren hat dieses Amt dafür gesorgt, dass der Geh- und Radweg an der Lindenstraße und damit die Sicherung der Straßenquerungen verhindert wurden.
Wer glaubt, dass es vor der Goethe-Grundschule einen Grund für eine höhere Geschwindigkeit gibt, ist diese Straße offensichtlich noch nie gefahren. Hier gibt es kaum Durchgangsverkehr dafür aber lautes Kopfsteinpflaster. Zumindest Tempo 30 von 6 Uhr bis 17 Uhr, wie in der Lindenstraße, sollte auch hier möglich sein.
Welche Gründe das Straßenverkehrsamt für seine Entscheidung zur Tempoerhöhung vor einer Grundschule hat, bleibt der SPD ein Rätsel. Was die betroffenen Eltern von der Entscheidung halten, haben sie am Einschulungstag sehr deutlich gemacht. Mit Transparenten und Figuren demonstrierten sie für Geschwindigkeitsbegrenzung.
F.d.R Marianne Hitzges, stellvertretende OV-Vorsitzende.
Überall in unserer grünen Gemeinde entsteht Neues. Manches auch ohne Ampeln und Umleitungen. Der neue südliche Gehweg an der Petershagener Chaussee ist fertig und wird sehr gut angenommen. Einige Bürger bezweifelten, ob die Ausgaben für einen zweiten Gehweg an dieser Straße gerechtfertigt waren. Beobachtet man die Bewegungen auf dieser Strecke, erkennt man den Erfolg dieser Baumaßnahme. Man erreicht von Eggersdorf kommend, das Gewerbegebiet ohne die viel befahrene Chaussee überqueren zu müssen. Vor allem ältere Mitbürger und die Kinder auf ihrem Schulweg sind besser geschützt. Aber es passieren leider auch Dinge, die einen grünen Ort nicht stehen. Einige wenige unter uns hassen Bäume, mögen nicht die Schattenspender an heißen Sommertagen und zerstören neu gepflanzte Bäumchen. Ein Tipp an die Zerstörer: zieht nach Marzahn, Platte, 12. Etage, da stört kein Blatt und kein Baum. Und alle anderen freuen sich über wachsende Bäume in unserem grünen Petershagen/ Eggersdorf.
Wolfgang Brunnow
Am 03. Juli 2010 war es soweit.
Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Jörg Lehmann gab seiner bezaubernden Braut Andrea das Ja- Wort und das wurde mehr oder weniger mit der gesamten Gemeinde Rüdersdorf zu einer Bergmannshochzeit gefeiert.
Die Mitglieder des SPD-Ortsverein gratulieren Euch von ganzem Herzen und wünschen Euch für Eure gemeinsame Zukunft alles Gute.
Endlich ist Petershagen-Eggersdorf ohne Umleitungen, alles rollt wieder, unsere Gäste finden wieder ihr Ziele. Leider wird man täglich an die Vergangenheit erinnert, wenn man durch die Tasdorfer Straße in Eggersdorf fahren muss. Unhaltbare Zustände erwarten einem dort. Große Löcher, lange Risse, wegebrochene Straßenkanten und viele Radkappen rechts und links der Straße deuten an, dass etwas nicht stimmt. Auch wenn es nicht die offizielle Umleitungsstrecke war, inoffiziell war sie es.
Im Namen vieler Bürger unseres Ortes verlange ich, dass die Straße in einen Zustand gebracht wird, die es ermöglicht endlich wieder gefahrlos befahren zu werden.
Wolfgang Brunnow