SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Ein spannender Wahlkampf steht uns allen bevor...
Elske Hildebrandt tritt erneut an

Am 29.08.2023 kamen Vertreter der Ortsvereine der SPD im Wahlkreises 32 (Rüdersdorf, Petershagen-Eggersdorf und Strausberg) zur Wahl der Direktkandidatin / des Direktkandidaten für die Landtagswahl 2024 in Strausberg zusammen.

Wir als OV Petershagen-Eggersdorf sind froh, dass Elske Hildebrandt für eine zweite Legislaturperiode antreten will und gratulieren ihr zur Wahl als Direktkandidatin. Zudem wurde Raik "Baugi" Baugatz (Vierter von links) aus unserem Ortsverein im Doppeldorf als Listenkandidat nominiert. 

 

 

Was lange währt wird endlich gut

Pressemitteilung der SPD-Fraktion Petershagen Eggersdorf

Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises MOL hat nunmehr die Einrichtung einer 30 km/h Zone für die Uhlandstraße im Ortsteils Petershagen angeordnet.

Das freut die Anwohner und die SPD-Fraktion sehr, dass zukünftig in dieser Straße nicht mehr gerast werden darf und sie damit sowohl für die Fußgänger, vor allem für die Schüler und Fahrradfahrer, sicherer wird. Denn in der Uhlandstraße fehlt der Fußgänger- und Radweg.

Die SPD-Fraktion hat dazu in der Gemeindeversammlung Doppeldorf entsprechende Anträge für die Einrichtung von 30 km/h Zonen unter anderem für die Eggersdorfer Straße und Wilhelm-Pieck-Straße, ebenfalls im Ortsteil Petershagen eingereicht...

Rechenzentrum im Landschaftsschutzgebiet?

Bürgerbeteiligung im Sommerurlaub

Auf dem Gelände der ehemaligen LPG in Heidemühle soll nach dem Wunsch unseres Bürgermeisters, Herrn Siebert, ein riesiges Rechenzentrum gebaut werden. Der „Beschluss über die Beteiligung der Öffentlichkeit zum Entwurf der 10. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Hoppegarten lag vom 12. Juli bis zum 18. August 2023 – in der Haupturlaubszeit der Bürger und Bürgerinnen von Hoppegarten aus.

Damit wurde der Aufschlag für einen bereits jetzt schon hart umstrittenen Entscheidungsprozess auch in die Öffentlichkeit gebracht. Im Vorfeld bekamen viele Anwohner bereits Infoschreiben in den Briefkasten, die die Bürger aufklärten und warnten. Leider ohne Absender – das ist schade – denn die Absender haben gut daran getan, die Menschen aufzuklären.

Es gibt Gründe, die gegen dieses Projekt sprechen – daher ist die SPD gegen dieses Projekt und hat in der Gemeindevertretung auch entsprechend abgestimmt.

Nach dem städtebaulichen Entwurf (Gemeindebeschluss DS 318/2022/19-24 vom 24.05.2022, ist ein Gebäude mit einer Fläche von 14.000 m² (ca. 120 x 120 m), zusätzlich ein Verwaltungstrakt und „Netzersatzanlagen zur Überbrückung von Stromausfällen“ und einer Höhe von 13,5 m geplant.

Erfahrungswerte anderer Standorte lassen einen Energiebedarf von ca. 30 MW erwarten. Dieser würde dem Heizleistungsbedarf von 3.000 Einfamilienhäusern mit einer durchschnittlichen Leistung der Heizung von 10 kW entsprechen. Mit den vorhandenen Anschlüssen wäre diese Leistung nicht zu erreichen -  sondern nur mit einer zusätzlichen Stromtrasse – und diese müsste dann notwendig durch das Landschaftsschutzgebiet führen.

Bei einem Rechenzentrum wird die Energie als Abwärme an die Umwelt abgegeben, denn die mögliche Nutzung der Abwärme für einen Fernwärmeeintrag ist bisher praktisch bei kaum einem Rechenzentrum umgesetzt worden. Sie wäre mit erheblichen technischen, organisatorischen und finanziellen Hürden verbunden. Im o.g. städtebaulichen Entwurf ist weder die erwartete Abwärme ausgewiesen noch ein Konzept für Fernwärmenutzung enthalten.

Das Rechenzentrum wird zwecks Notstromversorgung mit 4 – 8 Schornsteinen in der Höhe von 30 – 38 m geplant (Vergleich: der Müggelturm misst 29,6 m). Diese Notstromversorgung (etwa 30 % Wirkungsgrad) muss regelmäßig einmal im Monat für eine Stunde in Betrieb genommen werden. Die Immissionen der dafür benötigten Dieses- oder Gasenergie können unter Umständen der Immission von 9.000 Einfamilienhäusern im Heizungsbetrieb entsprechen. Der Standort liegt inmitten des Landschaftsschutzgebietes, nur ca. 100 m vom Naturschutzgebiet entfernt, direkt neben dem Wohnhäuser von Heidemühle (OT Waldesruh), in 350 m Entfernung zum Kindergarten und den Wohnhäusern in Waldesruh. Solche Immissionen sind unverantwortlich angesichts der aktuellen Debatten um Klimaschutz und darüber, was für eine Welt wir unseren Kindern hinterlassen werden.

Viele Bürger haben Ihr demokratisches Recht Fragen und Einwände geltend zu machen genutzt. Die SPD hat sich mit anderen gemeinsam in der Gemeindevertretung ablehnend geäußert. Die Auswertung der Bürgerbeteiligung bringt hoffentlich den einheitlichen Willen und die Forderung nach verantwortlichem Handeln zur Sprache und in die Öffentlichkeit.

Wir sind nicht gegen notwendige Investitionen – aber es gibt durchaus andere entwicklungsfähige Standorte in Hoppegarten, an denen auch die sinnvolle Nutzung der Abwärme realistisch ist. Dafür setzen wir uns ein.

Und übrigens war der geplante Standort bereits mehrfach Gegenstand massiver Diskussionen – zuletzt sollte dort ein Wohngebiet entstehen - ein ebenfalls umstrittener Vorschlag, dem aber noch zugestimmt werden konnte. Gescheitert ist dieses Vorhaben an der Verhinderungspolitik unseres ehemaligen Bürgermeisters. Und nun macht es der „Neue“ nicht besser - nur anders!

 

 

DEMO ----- Radwegelücke ----- 28. August 2023

Radweglücke endlich schließen!

Unter diesem Motto findet am Montag, den 28. August 2023 um 17 Uhr eine Kundgebung an der Ortsgrenze zwischen Neuenhagen und Hoppegarten statt. Treffpunkt ist Virchowstraße Ecke Rudolf- Breitscheid-Allee/Lindenallee.

Worum geht es? Wer mit dem Rad aus Neuenhagen über die Rudolf-Breitscheid-Allee in die Lindenallee nach Hoppegarten fährt, wundert sich. Hat er doch in beiden Orten einen guten Radweg. Überall? Nein, genau an der Ortsgrenze fehlt ein kurzes Stück.

Wer nutzt diesen Weg? Er ist der Zubringer zur Katholischen Kirche, zum S-Bahnhof Hoppegarten, zum Ärztehaus Hoppegarten, für Schüler zum Einstein-Gymnasium oder zur Lennè Oberschule. Alle Radlerinnen und Radler werden hier gezwungen auf die stark befahrene Straße aufzufahren.

Wie ist das zu erklären? Als der Landkreis vor vielen Jahren die marode Kreisstraße grundlegend sanierte, waren für die Geh- und Radwege die beiden Gemeinden zuständig. Die haben das auf ihrem Gebiet auch schön gemacht. Für die Verbindung hielten und halten sie sich aber nicht für zuständig!

Über solch fehlende interkommunale Zusammenarbeit kann man sich nur wundern. Insbesondere wenn man bedenkt, dass die betroffenen Kommunen ein gemeinsames Mittelzentrum bilden und dafür vom Land jährlich 800.000 Euro erhalten.

Zuletzt hatten im Rahmen der Seniorenwoche 2023 Seniorinnen und Senioren aus Neuenhagen den Zustand beklagt. Schließlich fahren viele von ihnen mit dem Rad hier entlang zum Ärztehaus und fürchten jedes Mal um ihr Leben. Auf ihren Wunsch wurde das Thema in den gemeinsamen Kooperationsrat des Mittelzentrums eingebracht.

Das Ergebnis: Neuenhagens Bürgermeister Scharnke erklärt sich für nicht zuständig. Hoppegartens Bürgermeister Siebert verweigert jede Aktivität, bevor das KWO-Gelände erschlossen und entwickelt wird.

Wir fordern die Engstirnigkeit endlich aufzugeben und alsbald aktiv zu werden im Interesse der Schülerinnen und Schüler, Bürgerinnen und Bürger!

 

Marianne Hitzges

für den Ortsverein Hoppegarten/Neuenhagen

Neue Gesamtschule in Altlandsberg

Am 5. Juli 2023 gab es einen spannenden Artikel in der MOZ zur Namensgebung der neuen Schule in Altlandsberg.  „Oberschule Altlandsberg.

Schwierige Namenssuche für Neubau – das ist das Ergebnis

 

Zu diesem Artikel gibt es nachfolgenden Leserbrief von Jürgen Hitzges an die MOZ

"Als Neuenhagener Bürger werde ich mich nicht in den Streit um den Namen der neuen Schule in Altlandsberg einmischen. Auf eins möchte ich aber hinweisen. Bei der Schule handelt es sich nicht um eine Oberschule sondern um eine Gesamtschule.

Nach dem Schulgesetz von Brandenburg gibt es drei Formen von weiterführenden Schulen: Die Oberschule, die Gesamtschule und das Gymnasium. Was ist der Unterschied zwischen der Oberschule und der Gesamtschule? Die Gesamtschule hat eine gymnasiale Oberstufe. Man kann hier daher den Oberschulabschluss oder das Abitur machen. Was ist der Unterschied zwischen der Gesamtschule und dem Gymnasium? Auf dem Gymnasium macht man das Abitur in 12 Jahren, auf der Gesamtschule in 13 Jahren. Dies wird von vielen Eltern gewünscht.

Was ist das besondere an der Schule in Altlandsberg? Es ist die erste staatliche Gesamtschule im Landkreis Märkisch Oderland. Träger der Schule ist ja der Landkreis und es war nicht einfach, die Entscheidung für die Gesamtschule durchzusetzen."

Jürgen Hitzges, Neuenhagen