Der Landkreis Märkisch- Oderland treibt den flächendeckenden Ausbau mit einem leistungsstarken Breitbandnetz voran. Jetzt wurden durch die Kreisverwaltung die „Weißen Flecken“ im Landkreis ermittelt, „Weißer Fleck“ bedeutet in diesem Fall eine derzeitige Anbindung unter 30 Mbit/s.
Die Bestandsaufnahme ergab, dass insgesamt ca. 39.000 „unterversorgte“ Stellen, aufgegliedert in ca. 36.000 private und 3.000 gewerbliche Anschlüsse existieren. Es wird für die flächendeckende Versorgung erforderlich sein, in den nächsten zwei Jahren ca. 800 Kilometer Glasfaserkabel zu verlegen. Dazu müssen ein Hauptverteiler und ca. 1.300 „graue Schaltkästen“ installiert werden. Vom Hauptverteiler werden Glasfaserkabel bis zu den Verteilerkästen (Kabelverzweiger) geführt, von dort aus erfolgt der Anschluss mittels Kupferkabel zum Endabnehmer. Nach heutigem Stand wird von einem Gesamtvolumen mit 96,19 Mio. Euro ausgegangen. Zur Finanzierung tragen der Bund (60 %), das Land Brandenburg (33,5 %) und der Landkreis bei. Der finanzielle Eigenanteil des Landkreises Märkisch- Oderland beträgt 6,252 Mio. Euro.
Heute konnten wir Infrastrukturministerin Kathrin Schneider gleich an zwei Orten in unserer Gemeinde begrüßen: In Rüdersdorf wird die Kalkgrabenbrücke saniert, die viele Menschen Richtung Bahnhof Erkner nutzen, in Hennickendorf endlich die L23 Richtung Strausberger Bahnhof. Das ist ganz wichtig in der Region, dass wir die Verkehrsachsen zu den Lebensadern, den Regional- und S-Bahnen optimieren. Dass im Falle Hennickendorf auch noch ein Radweg "abfällt", ist natürlich besonders schön.
REKORD: SPD-Eintritte im Februar liegen im dreistelligen Bereich
Geywitz: „Wollen dieses Jahr mitgliederstärkste Partei werden“
Potsdam. Der Zulauf zur Brandenburger SPD ist auch mehr als ein Monat nach der Bekanntgabe der Kanzlerkandidatur von Martin Schulz ungebrochen hoch. Schon im Januar zählte die Brandenburger SPD 73 Neueintritte. Im Februar kamen über 100 weitere neue Mitglieder hinzu. Das hat es seit der Gründungsphase der Brandenburger SPD Anfang der 1990er Jahre nicht gegeben. Dazu erklärt SPD-Generealsekretärin Klara Geywitz:
Eine alte SPD-Forderung wird jetzt umgesetzt: Auch Fredersdorf-Süd erhält einen eigenen Spielplatz.
2007 forderte die SPD den Bau fehlender Spielplätze ein. Im Antrag hieß es: „Nach dem Flächennutzungsplan […] sind in Fredersdorf-Vogelsdorf 12.500 qm öffentliche Spielfläche erforderlich. Vorhanden sind derzeit jedoch lediglich 2 Standorte mit zusammen ca. 5000 qm Fläche (grob geschätzt).“
Daraufhin wurde in der Gemeindevertretung vom Februar 2007 beschlossen, in Fredersdorf-Nord an der Markt- und Kantstraße sowie Fredersdorf-Süd einen weiteren Spielplatz einzurichten.
Der einzige Wermutstropfen ist, dass dieser Spielplatz in Süd nicht wie vom Bürgermeister ursprünglich vorgeschlagen im gemeindlichen Wäldchen westlich der Luther-Siedlung gebaut wird, sondern am Dreieck Pohl-/Kreuerstraße. Die meisten Kinder wohnen indes im Bereich Lutherstraße.
Volker Heiermann
Fraktionsvorsitzender
Dass die Fallada-Grundschule an einem anderen Standort neu gebaut werden muss, ist mittlerweile unstrittig.
Hier noch einmal kurz die Gründe dafür: Sowohl die Fallada-Grundschule als auch das Einstein-Gymnasium sind zu klein.
Die derzeitige Fünfzügigkeit des Einstein-Gymnasiums reicht auch nach dem Abschluss der derzeitigen Ausbaumaßnahmen nicht aus. 50 Schülerinnen und Schüler müssen pro Jahr abgewiesen werden und auf weit entfernt liegende Schulen ausweichen. Ein weiterer Ausbau, der eine Siebenzügigkeit erlaubt, ist nur möglich, wenn Neuenhagen dem Kreis ein weiteres Grundstück anbietet.
Auch die Fallada-Schule ist zu klein. Sie kann nur eineinhalbzügig betrieben werden. Ebenso die Goethe-Grundschule, so dass viele Grundschüler in Neuenhagen auf die für sie weit entfernt liegende Schwanenteichschule ausweichen müssen. Das Problem Goetheschule kann durch einen Anbau gelöst werden. Dieser soll nun auch wohl kommen.
Wo kann die Fallada-Schule zwei- oder dreizügig neu gebaut werden? Drei Standorte sind derzeit im Gespräch.
Die Brache „Reichelt-Dreieck“ an der Lindenstraße,

Die Kleingartenanlagen an der Parkstraße

und eine Fläche am Gruscheweg.