SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Simona Koß gratuliert Gernot Schmidt zur Wahl. Foto: Andre Lossin
SPD-Märkisch-Oderland nominiert Gernot Schmidt als Kandidaten für die Landratswahl am 26. September

Am Freitag, den 11. Juni 2021 wurde Gernot Schmidt als Kandidat der SPD für die Wahl zum Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland gewählt.

97,05 Prozent der anwesenden SPD Mitglieder nominierten den amtierenden Landrat im Kreiskulturhaus in Seelow.

Die Unterbezirksvorsitzende und Kandidatin für den Bundestag Simona Koß:

„Seit 16 Jahren bodenständig und pragmatisch. Märkisch-Oderland hat sich in den Jahren in denen Gernot Schmidt Landrat war außerordentlich positiv entwickelt. Nicht konfliktscheu aber mit einem großen Herzen für die Menschen hat er diese Amt und diesen Landkreis geprägt."

Gernot Schmidt:

"Dieses Wahlergebnis zeigt, den Rückhalt, den ich bei vielen genieße. Ich freue mich und alle werden wissen, dass ich ihr Vertrauen nicht enttäuschen werde."

Erfreuliches für RadfahrerInnen

Fahrradachse durch Neuenhagen beschlossen.

Mehrheitlich hat die Gemeindevertretung Neuenhagen sich für eine Fahrradachse vom Neubaugebiet am Gruscheweg bis zur Neuenhagener Mitte am S-Bahnhof ausgesprochen. Die Debatte darüber ging über mehrere Jahre.

Ein breites Bündnis aus CDU, Linke, Grüne und SPD setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen den Bürgermeister und die Fraktion der Parteilosen durch.

Was bedeutet die Fahrradachse? Diese war in zwei Verkehrsgutachten vorgeschlagen worden, um das neue Wohngebiet für Radfahrer und Fußgänger attraktiv ans Ortszentrum anzubinden und Autoverkehr zu reduzieren. Der Durchgangsverkehr von der Rüdesheimer Straße zum Neubaugebiet bleibt wie bisher für den Autoverkehr gesperrt. Die Rüdesheimer Straße und die Annenstraße bis zur Ernst-Thälmann-Straße sollen Fahrradstraßen werden. An dem Knoten zur Hauptstraße soll es eine für Radfahrer bequeme Querungshilfe geben. Der barrierefreie Ausbau der Ernst-Thälmann-Straße wurde schon vor Jahren beschlossen.

Aus der Fraktion, Mai 2021

Gemeinde muss zukünftig selbst für ihr Löschwasser vorsorgen

 

In der Gemeindevertretersitzung vom 29.04.21 erklärte Bürgermeister Herr Krieger:

 

Auf der Klausur der Mitglieder der WSE-Verbandsversammlung wurden zudem zwei weitere Themen behandelt: Zum einen die Löschwasserversorgung. Es ist nicht im Ansatz eine Mehrheit in der Verbandsversammlung ersichtlich, die unserem Vorschlag, dass der WSE die Löschwasserversorgung in die Satzung als Aufgabe übernimmt, folgt. Auch die Option 2, Verträge zur Löschwasserversorgung abzuschließen, wird sehr wahrscheinlich keine Zustimmung finden. Wir müssen uns darauf einstellen, die Löschwasserversorgung mindestens ergänzend zu dem, was aus den Hydranten kommt, im pflichtigen Maße zu ergänzen und zu erfüllen.

Volker Heiermann

Oder gleich mit dem Auto in die Stadt?

Parkplätze für Pendler in Hoppegarten

Der ADAC hat Pendlerparkplätze an S-Bahnhöfen untersucht. Der in Hoppegarten wurde als gut bewertet. Einziges Problem; er ist zu klein.

Die Verwaltung in Hoppegarten ist anderer Meinung und hält die Zahl der Parkplätze für ausreichend. Dies ist erstaunlich. War noch nie jemand von der Verwaltung an einem normalen Werktag dort. Dann hätte er gesehen, dass ab spätestens 8 Uhr keine Plätze mehr frei sind.

Das Problem ist nicht neu. Noch als Herr Arends Bürgermeister von Hoppegarten war, gab es eine Unterschriftensammlung der SPD, in der Pendler mehr Parkplätze gefordert haben. Passiert ist nichts.

Dabei ist genug Platz vorhanden. Neben dem zu kleinen Parkplatz liegt das riesige KWO Gelände. Während des Brandenburgtages war darauf ein großer provisorischer Parkplatz. Auch während der Bauarbeiten am S-Bahnhof gab es einen solchen, allerdings nur für die Baufahrzeuge.

Nun hat Hoppegarten das Gelände gekauft. Bis es bebaut wird, werden sicherlich noch einige Jahre vergehen. Was hindert eigentlich die Hoppegartener Verwaltung, einige Meter Zaun zu entfernen und dort einen provisorischen Parkplatz zu errichten, bis es eine Dauerlösung gibt? Die Pendler würden es ihnen danken.

Es geht nicht um die Förderung des Autoverkehrs. Aber fehlende Parkplätze für Pendler führen nur dazu, dass genervte Fahrer gleich mit dem Auto nach Berlin fahren.

 

Wir danken Jürgen Hitzges für diese Meinungsäußerung

25.05.2021

Verkehr ist mehr als Autofahren

Überall wird über die Notwendigkeit einer Verkehrswende als ein Teil der Maßnahmen zum Klimaschutz gesprochen. Nicht in Neuenhagen, zumindest bekam man den Eindruck, wenn man die Sondersitzung des Ortsentwicklungsausschusses zum Thema Verkehr verfolgte.

Dort ging es nur um neue Straßen, auch durch den Grünstreifen am Gruscheweg und durch ein Naturschutzgebiet. Verkehrsvermeidung, ÖPNV, Fußgänger und Radverkehr kamen nicht vor.

Die Anwohner des Neubaugebiets Gruscheweg fühlen sich abgeschnitten, so lautet ein Vorwurf. Nun was ist am Gruscheweg außer an Wohnungen noch an Infrastruktur geplant? Es wird ein Einkaufszentrum mit einem Discounter und einem Vollsortimenter geben. Es wird ein Schul- und Sportzentrum entstehen mit einer Grundschule, einer KITA, einem Hort, einem Sportplatz und einer Sporthalle. In den mehrstöckigen Häusern ist auch stilles Gewerbe geplant. Alles dies ist fußläufig erreichbar und vermeidet Verkehr mit dem Auto.