Ein Kommentar von Stephen Ruebsam, SPD-Ortsvereinsvorsitzender
Rüdersdorfer Gemeindevertreter der anderen Parteien haben einen Eilantrag der SPD abgelehnt, ein Jugendprojekt, das über sechs Jahre die Gemeinde nichts gekostet hat, aber viel für den Ort getan hat, zu retten. Es galt dem Eigenanteil beim Fördermittelantrag zuzustimmen. Es ging um 2.500 Euro, 500 Euro davon hat gleich eine der SPD-Abgeordneten als Geschäftsführerin des Betonwerks in Hennickendorf beigetragen – es ging also noch um 2.000 Euro. In der gleichen Sitzung wurde ungleich höhere Eigenanteile für noch in weiter Ferne liegende Interreg-Projekte für ein Bergbau-Museum durchgewunken.
Armselig ist glaube ich das richtige Wort für solch eine Entscheidung. Vielleicht auch Kurzsichtigkeit. Oder Bösartigkeit.
2017 beschloss die Gemeindevertretung, weitere Grundschulplätze durch den Umbau der alten Oberschule zur Grundschule zu schaffen. Nachfolgend wird es als „Konzept 2017“ bezeichnet. Voraussetzung war, dass die Gemeinde dann für den Landkreis eine neue Oberschule baut. Mittlerweile mehren sich Zweifel an diesem Konzept: zu langwierig und zu teuer.
Die derzeitigen Kapazitäten für Grundschule und Hort reichen nach dem von der Gemeindevertretung beschlossenen Wachstumsszenario nur in den Schuljahren von 2020 bis 2031 nicht aus. Ab 2035 werden dann sogar dauerhaft weniger Schüler als heute bei uns eingeschult, nämlich nur noch 4 erste Klassen.
Beim „Konzept 2017“ steht dann die alte Oberschule leer. Gleichwohl kostet sie die Gemeinde jährlich mehrere hunderttausend Euro an Betriebskosten und Instandsetzung / Abschreibung.
Das Alternativkonzept will demgegenüber Leerstandund Kosten vermeiden und kann schneller umgesetzt werden.
Es besteht aus drei z.T. neuen Ansätzen:
Auf Antrag der SPD-Fraktion hat die Gemeindevertretung Neuenhagen beschlossen, alle älteren Einwohner Neuenhagens vor dem kriminellen Enkeltrick durch ein Schreiben des Bürgermeisters zu warnen. Für diejenigen, die das Schreiben aus Altersgründen nicht erhalten haben, dokumentieren wir es im folgenden.
SPD lässt das Bundestagswahljahr 2017 Revue passieren
Der SPD OV Rüdersdorf veranstaltete am 24.04.2018 in Rüdersdorf seine turnusmäßige Jahreshauptversammlung. Es war für uns alle ein bewegtes Jahr. Aber, so führte der OV Vorsitzende Stephen Ruebsam aus, „Ich glaube, vor allem für mich. Wann gab es in Rüdersdorf schon mal einen Bundestagskandidaten? Und dass ich für die SPD ins Rennen gehen durfte, hat mir unvergessliche Eindrücke vermittelt und mich nachhaltig geprägt. Auch wenn es für die SPD und mich als Direktkandidat nicht gereicht hat, war es gut und richtig, zur Wahl angetreten zu sein. Für die große Unterstützung im Wahlkampf aus den Reihen der SPD und den breiten Zuspruch bei den vielen Veranstaltungen im Wahlkreis bin ich sehr dankbar.“