Der Rüdersdorfer Kamerad Willi Rossow, ehemaliger Kreisbrandmeister und Feuerwehrmann aus Leidenschaft, wurde durch den Landrat Gernot Schmidt auf dem Landkreis-Jahrsempfang geehrt. Ihm und seinem Stellvertreter, Kamerad Klaus- Peter Püschel aus Rehfelde, wurde die Große Ehrenmedaille des Landkreises Märkisch- Oderland – für langjährige Verdienste um das Feuerwehrwesen – feierlich überreicht.
Der Landkreis Märkisch- Oderland treibt den flächendeckenden Ausbau mit einem leistungsstarken Breitbandnetz voran. Jetzt wurden durch die Kreisverwaltung die „Weißen Flecken“ im Landkreis ermittelt, „Weißer Fleck“ bedeutet in diesem Fall eine derzeitige Anbindung unter 30 Mbit/s.
Die Bestandsaufnahme ergab, dass insgesamt ca. 39.000 „unterversorgte“ Stellen, aufgegliedert in ca. 36.000 private und 3.000 gewerbliche Anschlüsse existieren. Es wird für die flächendeckende Versorgung erforderlich sein, in den nächsten zwei Jahren ca. 800 Kilometer Glasfaserkabel zu verlegen. Dazu müssen ein Hauptverteiler und ca. 1.300 „graue Schaltkästen“ installiert werden. Vom Hauptverteiler werden Glasfaserkabel bis zu den Verteilerkästen (Kabelverzweiger) geführt, von dort aus erfolgt der Anschluss mittels Kupferkabel zum Endabnehmer. Nach heutigem Stand wird von einem Gesamtvolumen mit 96,19 Mio. Euro ausgegangen. Zur Finanzierung tragen der Bund (60 %), das Land Brandenburg (33,5 %) und der Landkreis bei. Der finanzielle Eigenanteil des Landkreises Märkisch- Oderland beträgt 6,252 Mio. Euro.
Heute konnten wir Infrastrukturministerin Kathrin Schneider gleich an zwei Orten in unserer Gemeinde begrüßen: In Rüdersdorf wird die Kalkgrabenbrücke saniert, die viele Menschen Richtung Bahnhof Erkner nutzen, in Hennickendorf endlich die L23 Richtung Strausberger Bahnhof. Das ist ganz wichtig in der Region, dass wir die Verkehrsachsen zu den Lebensadern, den Regional- und S-Bahnen optimieren. Dass im Falle Hennickendorf auch noch ein Radweg "abfällt", ist natürlich besonders schön.
REKORD: SPD-Eintritte im Februar liegen im dreistelligen Bereich
Geywitz: „Wollen dieses Jahr mitgliederstärkste Partei werden“
Potsdam. Der Zulauf zur Brandenburger SPD ist auch mehr als ein Monat nach der Bekanntgabe der Kanzlerkandidatur von Martin Schulz ungebrochen hoch. Schon im Januar zählte die Brandenburger SPD 73 Neueintritte. Im Februar kamen über 100 weitere neue Mitglieder hinzu. Das hat es seit der Gründungsphase der Brandenburger SPD Anfang der 1990er Jahre nicht gegeben. Dazu erklärt SPD-Generealsekretärin Klara Geywitz:
Eine alte SPD-Forderung wird jetzt umgesetzt: Auch Fredersdorf-Süd erhält einen eigenen Spielplatz.
2007 forderte die SPD den Bau fehlender Spielplätze ein. Im Antrag hieß es: „Nach dem Flächennutzungsplan […] sind in Fredersdorf-Vogelsdorf 12.500 qm öffentliche Spielfläche erforderlich. Vorhanden sind derzeit jedoch lediglich 2 Standorte mit zusammen ca. 5000 qm Fläche (grob geschätzt).“
Daraufhin wurde in der Gemeindevertretung vom Februar 2007 beschlossen, in Fredersdorf-Nord an der Markt- und Kantstraße sowie Fredersdorf-Süd einen weiteren Spielplatz einzurichten.
Der einzige Wermutstropfen ist, dass dieser Spielplatz in Süd nicht wie vom Bürgermeister ursprünglich vorgeschlagen im gemeindlichen Wäldchen westlich der Luther-Siedlung gebaut wird, sondern am Dreieck Pohl-/Kreuerstraße. Die meisten Kinder wohnen indes im Bereich Lutherstraße.
Volker Heiermann
Fraktionsvorsitzender