Rüdersdorf (MOZ) Unter dem Titel „Sorge um die Gemeinde“ veröffentlichten wir in der vergangenen Woche ein Interview mit dem Fraktionsvorsitzenden der Linken, Detlef Adler. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Jörg Lehmann, der gleichzeitig stellvertretender Bürgermeister ist, reagierte auf dieses Interview. Mit ihm sprach Margrit Höfer.
Märkische Oderzeitung: Herr Lehmann, wie war Ihre erste Reaktion auf dieses Interview?
Jörg Lehmann: Was uns – und damit meine ich den SPD-Ortsverein – stört ist, dass sich Detlef Adler als Moralapostel aufspielt, obwohl er seit mehr als 20 Jahren in der Gemeindevertretung aktiv ist und jede Möglichkeit hatte, die Entwicklung in Rüdersdorf zu beeinflussen. Es ist gut, wenn einer Initiative zeigt, aber ein bisschen mehr Ehrlichkeit hätten wir uns gewünscht.
Was meinen Sie konkret?
Na, ich frage mal umgekehrt. Wo war er denn, als wir gegen den Autobahnlärm gekämpft haben? Wo sind denn die Linken beim Frühjahrsputz, wenn es also um Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit geht? In Sachen Klientelpolitik sollten sich die Linke und alle an die eigenen Nasen fassen.
Wie in den vergangenen Jahren, so findet auch in diesem Jahr der Frühjahrsputz in der Gemeinde Rüdersdorf statt. Auch der Rüdersdorfer SPD – Ortsverein wird sich wieder einbringen. Wir unterstützen in diesem Jahr die AWO und die Kita „Sperlingshausen“ bei den Säuberungsarbeiten um ihre Objekte. Bitte liebe Rüdersdorferinnen und Rüdersdorfer unterstützt uns dabei und kommt am 27.03.2010 09.30 Uhr zur AWO oder zur Kita „Sperlingshausen“.
Am 19.02.2010 beging der Henickendorfer SPD – Ortsverein sein zwanzigjähriges Bestehen. Eingeladen waren neben den Mitgliedern des Ortsvereins auch viele Gäste aus der Politik und dem Umfeld des Vereins. Auch unser Verein war durch seinen Vorsitzenden, Jörg Lehmann, und dessen Stellvertreter, Uwe Behr, auf dieser Jubiläumsveranstaltung vertreten.
Am Samstag war es nun soweit. Nach langen Bauphasen wurden die ersten Räumlichkeiten im neuen Gemeindezentrum des Ortsteils Herzfelde an den Herzfelder Heimatverein und dem Ortsvorsteher Werner Schneider übergeben.
Die alte Schule lebt nun wieder. Sie wird nach und nach das soziale Zentrum des Ortsteils Herzfelde. Die Herzfelder haben sich dieses verdient.