SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Feuerwehrfahrzeuge vor dem Bildungszentrum der Handwerkskammer
Herausragende Arbeit und ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement

Unser Gemeindevertreter Sven Templin hat den Kameradschaftsabend der Rüdersdorfer Ortsfeuerwehren besucht und hierüber einen Beitrag in der Wachtel geschrieben, der nachfolgend gelesen werden kann:

"Anfang Juni trafen sich die Kameradinnen und Kameraden aller Rüdersdorfer Ortsfeuerwehren in der Mensa der Berufsbildungsstätte der Handwerkskammer im Ortsteil Hennickendorf zu ihrem traditionellen Kameradschaftsabend.

Koßtalk im Museumspark
Koßtalk im Museumspark

Am 23.06.2023 war unsere Bundestagsabgeordnete Simona Koß im Museumspark, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Auch wenn die Resonanz (wahrscheinlich auch durch den Regen) eher gering war, gab es doch einige Diskussionen. Z.B. zu Migration und Fachkräfte-Einwanderungsgesetz oder Verkehrspolitik mit neuen Möglichkeiten z.B. für 30er-Zonen und Radwege für die Gemeinden. Danke, dass du da warst.

Thema Radweg - keine Lösung in Sicht

Versprochen und nicht gehalten – Senioren sind enttäuscht

Hoppegarten und Neuenhagen bilden seit einigen Jahren bereits ein gemeinsames Mittelzentrum. Dafür erhalten sie vom Land jährlich 800.000 Euro. Zur Planung gemeinsamer Aktivitäten gibt es einen Kooperationsrat. Das soll die gemeinsame Planung erleichtern und beschleunigen. Soweit die Theorie.

Und nun die Praxis:  

In der Seniorenwoche 2022 in Neuenhagen hatten die Senioren auf den seit Jahren bekannten Missstand – die noch immer bestehende Lücke im Radweg zwischen Neuenhagen und Hoppegarten (siehe Foto) – hingewiesen. Diese Lücke führt nicht nur für die Senioren zu einer Gefährdung auf dem Weg von Neuenhagen zum Ärztehaus in Hoppegarten. Auch Schüler in beide Richtungen nutzen diesen Weg und Menschen zum Einkauf, Pendler auf dem Heimweg….

Die SPD hat den Wunsch der Senioren in den Kooperationsrat eingebracht. Dort wurde von beiden Bürgermeistern zugesagt, dies an ihre Fachabteilungen zu geben, damit dieser

Missstand schnell beseitigt wird.

In der aktuellen Seniorenwoche 2023 stellte der Bürgermeister von Neuenhagen, Herr Scharnke, das deprimierende Ergebnis vor. Es wird nichts passieren. Neuenhagen kann nichts machen, da die Lücke auf Hoppegartener Gebiet liegt. Das stimmt – ist jedoch absolut unbefriedigend, und es stellt sich die Frage, warum man für diese Information ein Jahr gebraucht hat.

 

Und Hoppegarten jedoch wird nichts machen – frühestens mit der Bebauung des KWO-Geländes könnte dort etwas geschehen, meint der Bürgermeister von Hoppegarten, Herr Siebert.

Hoppegarten hat 2021 den Ausbau der Rad- und Gehwege beschlossen. Alle Straßenbauprojekte wurden hierfür auf Eis gelegt. Leider hat der Hoppegartner Bürgermeister, Herr Siebert, bis heute kein einziges Projekt umgesetzt. Viele Nachfragen zur Arbeit des Fachbereichs 1 führten leider auch nicht zu einer besseren Arbeitseinstellung. Fördermittel sind sogar für 3 Projekte genehmigt - leider werden auch diese verfallen, wie der Gemeindevertreter Steffen Molks (SPD) berichtet.


Der Arbeitseinsatz des Bürgermeisters von Hoppegarten lässt sehr zu wünschen übrig – die Ratlosigkeit des Bürgermeisters von Neuenhagen vermag auch nicht zu überzeugen.

Die Senioren sind zurecht enttäuscht, und die Beantwortung der Frage, wie nun eigentlich das Mittelzentrum gestärkt werden soll, wenn solch eine klar umrissene Aufgabe gemeinsam nicht zu lösen ist, wartet auf Antwort. Die Verantwortungen enden und beginnen am Orteingangsschild - da helfen scheinbar auch keine 800.000 Euro.

Jürgen Hitzges

Andrea Timm

Sicherheit und Lärmschutz: Andere machen es vor.
Beitrag Doppeldorf 06/2023 - Sicherheit im Straßenverkehr und Lärmschutz: na klar… aber

Bei einem Thema sind sich alle im Doppeldorf einig: Sicherheit im Straßenverkehr und Lärmminderung haben höchste Priorität. Dies wird - fragt man unsere gewählten Vertreter im Ort – auch fraktionsübergreifend so gesehen. Besonders an dicht bebauten Straßenabschnitten oder entlang radwegloser Trassen und Schulwege wünschen sich viele im Ort eine zielführende Temporeduzierung.  Geht man jedoch das Thema konkret an, scheiden sich die Geister...

Neus aus Hoppegarten - Alu-Recycling

Hoppegarten: Alu-Recycling-Anlage in Betrieb

Aluminium (Al) ist auf unserer guten Erde kein seltenes Element. Nach Sauerstoff und Silizium sogar das Dritthäufigste in der Erdkruste. In seiner Reinform ist es ein Werkstoff, der sich gut verarbeiten lässt und inzwischen fast überall steckt. Doch mit der Geschichte „mal bin ich eine Dose, dann ein Fenster und schließlich ein Flugzeug“ hat es seine Tücken.

Ganze fünf Prozent des Metalls gehen heute ins Recycling. Dabei verbraucht eine Aluminiumhütte bei der Herstellung des Werkstoffes so viel Strom wie eine Millionenstadt. Hier muss dringend gespart werden. Ansätze zum Wiederaufbereiten besagter Aludosen, Folien, Gartenmöbel, Autoteile etc. gibt es viele. Ein besonders vielversprechender Ansatz ging am Mittwoch, 17. Mai 2023 in Hoppegarten in Betrieb.

Sortieren kommt vor Verhütten

Mit einer neuartigen Recycling-Anlage will die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) die Wiederverwendung von Aluminium vorantreiben. Zunächst geht es ums Sortieren. Denn Aluminiumschrott ist beschichtet, mit anderen Metallen oder Kunststoffen gemischt. Alles muss getrennt werden

In Hoppegarten (Märkisch-Oderland) arbeitet jetzt die erste wirtschaftliche Anwendung. Maschinen sortieren mit Hilfe von Laser den Alu-Schrott. Müllverwerter Alba betreibt die Anlage. Kostenpunkt 5 Millionen Euro. Grund genug, dass Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) bei der feierlichen Eröffnung vorbeischaute (Im Bild mit Jörg Vogelsänger). Schließlich sind die Erwartungen bei dem Projekt sehr hoch.

Hintergrund

Die DBU förderte die Entwicklung des Projekts fachlich und finanziell mit mehr als einer Million Euro. Beteiligt sind drei mittelständische Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Das ist übrigens ein kleiner Hinweis auf die Herkunft unseres Wohlstandes. Diese Firmen schaffen es immer wieder, mit Innovationen oder cleveren Kombinationen – in diesem Falle Lasertechnik und Anlagenbau – sich auf dem Weltmarkt zu behaupten.