Die SPD Hoppegarten/Neuenhagen setzt sich ein - nicht erst seit heute
Es wird noch Jahre dauern, bis die Pläne aus i2030 – Die Länder Berlin und Brandenburg, Deutsche Bahn und VBB planen im Projekt i2030 eine bessere Schieneninfrastruktur für die Hauptstadtregion – umgesetzt sind. Diese bringen für unsere Region Verbesserungen bei der Regionalbahn von Berlin nach Polen und den 10 Minuten Takt bei der S5 von Hoppegarten bis Strausberg.
Trotzdem ist es erfreulich, dass das Land bereits jetzt darüber nachdenkt, wie der Schienenverkehr auch danach weiter verbessert werden kann. Hierzu hat das Land eine Potentialanalyse erstellen lassen mit der geklärt werden sollte, für welche stillgelegten Bahnstrecken es ein Potential für eine Wiederbelebung gibt und welche geschlossenen Haltepunkte wieder geöffnet werden könnten.
Bei den Haltepunkten gibt es in unserer Region keine Perspektiven. Anders ist dies bei stillgelegten Strecken. Davon wurden gleich drei Strecken ausgewählt, für die eine Machbarkeitsstudie empfohlen wird. Zwei davon wurden in die Kategorie A; eine in die Kategorie B eingestuft.
Die Verlängerung der Regionalbahn von Werneuchen bis Wriezen hat es nur in die Kategorie B geschafft. Die Wiederbelebung dieser Strecke wurde u.a. im SPD-Wahlprogramm zur letzten Kreistagswahl gefordert. Durch die Einstufung in die zweite Kategorie wird es wohl ewig dauern, bis diese Strecke wieder befahren wird, wenn überhaupt.
In die Kategorie A haben es zwei Strecken von hier geschafft. Die Bahn von Fredersdorf nach Rüdersdorf und die Bahn von Hoppegarten nach Altlandsberg.
Ergänzendes Verfahren zum Gruscheweg 6 beschlossen.
Die Gemeindevertretung Neuenhagen hat zum Bebauungsplan Gruscheweg 6, der vom Oberverwaltungsgericht wegen eines Fehlers für nichtig erklärt wurde, ein ergänzendes Verfahren beschlossen, mit dem der Fehler behoben werden soll und somit der ursprünglich beschlossene Bebauungsplan wieder Gültigkeit erlangen soll. Damit kann der derzeitige Baustopp zeitnah beendet werden. Beantragt hatte dies ein Bündnis von SPD, CDU, Die Linke und Teilen der Grünen.
Abgelehnt hat die Gemeindevertretung den Gegenantrag des Bürgermeisters, der für dieses Gebiet einen komplett neuen Bebauungsplan aufstellen wollte. Damit wollte er die Bebauung reduzieren, weniger Mietwohnungen zulassen und weniger Reihenhäuser. Außerdem wollte er die Verkehrsführung, entgegen den Empfehlungen des Verkehrsgutachtens ändern und durch den Grünzug und die angrenzenden Wohngebiete lenken.
Neuenhagen braucht Wohnungen. Nicht nur freistehende Einfamilienhäuser, sondern auch Eigentumswohnungen, Mietwohnungen und Reihenhäuser. Ein vernünftiger Mix ist notwendig. Die Bedürfnisse und auch die finanziellen Möglichkeiten der Wohnungssuchenden sind unterschiedlich und Neuenhagen ist kein Ort nur für die „Schönen und Reichen“. Auch ist es sinnvoll, wie von den Verkehrsgutachtern gefordert, Autoverkehr zu reduzieren, indem der Fuß- und Radverkehr sowie der ÖPNV attraktiver gemacht wird.
21.12.2021 Jürgen Hitzges
In der letzten Woche wurde der neue Radweg entlang der Hönower Chaussee vom Ortsausgang Neuenhagen bis zur Bamberger Straße in Hönow offiziell abgenommen. Kleine Restarbeiten werden nach nachgearbeitet.
Bereits vor 20 Jahren hatte die SPD Neuenhagen diesen Radweg gefordert. Mit ihm sollte das Radwegekreuz durch Neuenhagen vollendet werden. In Ost-West Richtung geht es von Hoppegarten bis Altlandsberg, in Nord-Süd Richtung jetzt von Hönow bis Schöneiche.
Bereits zur Zeit von Bürgermeister Henze wurde in Neuenhagen der Radweg vom Stern bis zum Ortsausgang gebaut. Danach geriet das Projekt lange ins Stocken. Grund war, dass hier zwei Gemeinden beteiligt waren und der Weg an einer Landesstraße liegt. Nun hat das Land die Kosten übernommen und der Weg ist entstanden.
Ganz glücklich ist die SPD, bei aller Freude darüber, aber nicht. Bedauerlich ist, dass der Weg keine Beleuchtung hat, wie etwa der Weg nach Altlandsberg. Außerdem sollte er nicht an der Bamberger Straße enden, sondern weitergeführt werden, über den Kreisverkehr hinaus, bis zur L 33. Dort gäbe es dann für Radfahrer einen Anschluss nach Berlin.
Aber das kann ja noch kommen.
20.12.2021 Jürgen Hitzges
Tesla kommt und wir sollen die Folgen ausbaden
Lange wurde gestritten, ob genügend Wasser für die TESLA-Produktion in Grünweide zur Verfügung steht. Die TAGESSCHAU meldete am 26.8.21 online:
„Das neue Tesla-Werk südöstlich von Berlin bringt das Wasserwerk der Region ans Limit. Der Versorger warnt vor Problemen bei der Trinkwasserversorgung, doch davon will Firmenchef Elon Musk nichts wissen.“
Jetzt will unser Wasserverband handeln, aber nicht gegen den Großen, sondern zulasten aller Häusleanschließer. In seiner Verbandssitzung am 1.12.21 will er regeln lassen, dass er zukünftig Höchstverbrauchsmengen für jedes Grundstück festlegen darf. Bis zum 31.3.25 muss dafür jeder Grundstückseigentümer eine neue Anschlussgenehmigung beantragen. Und reicht dann mal das Wasser nicht aus, soll der Wasserverband das Nutzungsrecht zeitweise oder auf Dauer einschränken oder ausschließen können.
Die Gemeindevertreter aus unserem Ort forderten den Bürgermeister auf, dies nicht hinzunehmen.
Volker Heiermann
SPD-Fraktion
Prüfauftrag für ein Sportzentrum an der Radrennbahn
Die Radrennbahn Fredersdorf ist dieses Jahr 65 Jahre alt geworden. Die RSG Sprinter trainiert dort derzeit ca. 30 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 16 Jahren.
Die Anlage weist diverse bauliche Mängel auf. Daher fragten sich die Verantwortlichen der RSG Sprinter, ob nur die Mängel beseitigt werden sollten oder gleich eine „große Lösung“ her sollte. Diese umfasst u.a. die Verkürzung der Bahn von 333 m auf 250 m, den Neubau der Sportgebäude, die Anlage zusätzlicher Trainingsflächen für andere Vereine auf den Grünflächen und die Installierung einer Platzbeleuchtung.
Die Gemeindevertretung beschloss jetzt, diese große Lösung für ca. 15.000 € prüfen zu lassen.