SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

1.Mai 2015 in Neuenhagen

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die SPD-Neuenhagen mit einem Stand auf dem Mai-Fest an der Arche. Zu den zahlreichen Besuchern gehörte auch der örtliche Landtagsabgeordnete Jörg Vogelsänger. Zusammen mit seinem Büroleiter Christian Stauch sprach er mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Andre Böttner und dem Gemeindevertreter Jürgen Hitzges über den Stand der Entwicklung in der Eisenbahnstraße. Hierzu hatte die SPD große Fotos über die geplante Umgestaltung des Geländes ausgelegt sowie in einem Flyer erklärt, warum und an wem es gelegen hat, dass die Pläne in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung gescheitert sind. Viele Bürger waren darüber enttäuscht und brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass diese Entscheidung möglichst bald revidiert wird und das Gelände endlich neu gestaltet wird.

Gegen Autobahnlärm in Rüdersdorf

Volles Haus im lärmumtosten Kulturhaus Rüdersdorf am Vorabend des internationalen Aktionstages gegen Lärm am 28. April 2015. Eine hochkarätige Podiumsdiskussion zum Autobahnlärm war zusammengekommen.

Von engagierten SPD-Mitgliedern gegründet, kämpft die Bürgerinitiative "Gegen Autobahnlärm in Rüdersdorf" nun seit einem Jahrzehnt für mehr Lärmschutz. Der SPD-Fraktion war es gemeinsam mit anderen Fraktionen gelungen, in der Gemeindevertretung die Realisierung eines Lärmaktionsplanes zu beschließen. 

Mittagessen in Neuenhagener Kitas und Grundschulen wird nicht teurer.

Die Gemeindevertretung von Neuenhagen hat auf ihrer Sitzung am 23. April 2015 mit großer Mehrheit einer Vorlage der Verwaltung zugestimmt, dass die Elternbeiträge für das Mittagessen in den Kitas und Grundschulen nicht erhöht werden. Dies ist sehr erfreulich, war aber nicht so selbstverständlich, wie es sich in der Sitzung anhörte.

Warum gab es die Debatte um das Essensgeld? Der Caterer hatte der Gemeinde mitgeteilt, dass durch die Einführung des Mindestlohnes das Mittagessen teurer wird. In einer ersten Vorlage wollte die Verwaltung die höheren Kosten auf die Elternbeiträge umlegen.

Alles auf null. Planungen für die Eisenbahnstraße sind gescheitert.

In der Sitzung der Gemeindevertretung vom 23. April 2015 wurde eine Vorlage zur Weiterentwicklung des Geländes zwischen der Eisenbahnstraße und der S-Bahn mit 14 zu 13 Stimmen abgelehnt. Für die Vorlage stimmten die Fraktionen der CDU, der Feuerwehr, der SPD sowie der Bürgermeister und ein Vertreter der Grünen. Die Parteilosen, die Linke, die Fraktion Mai/Fürstenberg und zwei Vertreter der Grünen stimmten dagegen.

Kommt man mit der S-Bahn nach Neuenhagen, um z.B. das schöne Bürgerhaus zu besuchen, muss man durch die Eisenbahnstraße, die zu beiden Seiten wirklich ein Schandfleck ist. Sie ist gekennzeichnet durch leerstehende heruntergekommene Gebäude.

Schon vor Jahren hat die Gemeinde das Grundstück zwischen der Eisenbahnstraße und der S-Bahn von der Bundesbahn gekauft, um es zu entwickeln. Hierbei handelt es sich um ein besonders wichtiges Projekt für den Ort. Ein attraktives Zentrum sollte hier entstehen. Dementsprechend hat sich die Gemeinde viel Zeit mit der Planung gelassen. Es gab einen Studentenwettbewerb und eine breite Bürgerbeteiligung. Ein Rahmenplan wurde aufgestellt und Interessenbekundungsverfahren durchgeführt.

Gedachten der Opfer (v.l.n.r): Sven Templin, Stephen Ruebsam, Dr. Rita Nachtigall
70 Jahre Kriegsende in der Gemeinde Rüdersdorf

Das Cello spielte ein klagendes Lied, die Gäste lauschten in sich gekehrt. Es war eine denkwürdige Gedenkstunde in der Aula der Hennickendorfer Grundschule zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerregime in der Region. Hennickendorfer berichteten aus den Jahren des Kriegsendes in ihren Familien, das Rüdersdorfer Heinitz-Gymnasium hatte ein Rollenspiel vorbereitet. Die Schüler schlüpften in die Rollen von Jugendlichen vor 70 Jahren – gleicher Ort, gleicher Lebensabschnitt vor dem Abitur, aber so schrecklich andere Lebensumstände. Die Gedanken und Gefühle der jungen Leute kreisten um Krieg, Tod, Waffen und Gewalt. Starke Bilder beschworen die Schüler da herauf.