Bildung
und schadet damit allen Neuenhagener Schülern. Kaum eine Woche im Amt, machte Bürgermeister Scharnke im Finanzausschuss überraschende Aussagen. In der Debatte um die Schulentwicklung teilte er mit, dass es in den nächsten 10 Jahren nur eine neue Grundschule geben werde. (Damit blickt er weitsichtig über seine eigene Amtszeit hinaus!) Nach seiner eigenen Aussage habe er sich mit dem Fraktionsvorsitzenden der Linken, Kindervater, darauf geeinigt, dass es nur eine neue dreizügige Grundschule am Gruscheweg geben soll. Dies würde bedeuten, dass es keinen Ersatzbau für die zu kleine Fallada-Schule im Nordviertel geben wird und auch keine Erweiterung des Einstein-Gymnasiums.
Spannende informative Unterrichtseinheit "dialog P" im Fach Politische Bildung
Diese Unterrichtsmethode soll jugendliche Schülerinnen und Schüler an für sie erlebbare Politik heranführen, Gelegenheit bieten, Fragen an reale Politiker zu stellen und Antworten unmittelbar in der Schule zu erhalten.
In der Klasse 10 A und 10 B der IB Oberschule in Neuenhagen fanden sich die Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger von der SPD, Michael Jungclaus von den Grünen, Kristy Augustin von der CDU, Marco Büchel von der Partei "die Linke" und Christina Schade von der AfD ein.
Für einen ausführlichen Bericht der Veranstaltung klicken Sie sich bitte auf der Homepage von Jörg Vogelsänger ein:
M.Hitzges
13.4.2018
Im Bürgermeisterwahlkampf spielte das Thema Schulentwicklung in Neuenhagen immer wieder eine Rolle. Eltern äußerten sich besorgt über fehlende Schulen, Entfernung und Beförderung zur angewählten bzw. möglichen Schule.
Daher hier einige Informationen zu Thema:
Wie ist die Debatte entstanden? Die Parteilosen behaupten, durch ihren Antrag, eine Schulentwicklungsplanung aufzustellen. Richtig ist, dass die SPD bereits in der letzten Wahlperiode den Antrag gestellt hat, einen zeitweiligen Ausschuss zur Schulentwicklung einzurichten. Bereits damals war ersichtlich, dass es hier in Neuenhagen ein Problem gibt. Leider wurde der Antrag damals nicht beschlossen und so sind einige Jahre verloren gegangen.
In seiner Pressemitteilung fordert der Bürgermeisterkandidat der Linken für Neuenhagen den Neubau eines Gymnasiums für die Region. Gleichzeitig unterstellt er dem Landkreis, Geld zu hamstern statt notwendige Investitionen zu tätigen. Hierzu erklärt Jürgen Hitzges, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, folgendes:
Für die Gymnasien im Kreis Märkisch Oderland ist der Landkreis zuständig und nicht die einzelnen Städte und Gemeinden. Es sei daran erinnert, dass Neuenhagen das Einstein-Gymnasium vor Jahren an den Landkreis abgetreten hat, da es sich eine solche Schule nicht leisten kann.
Der Kreis hat eine seriöse Finanzpolitik und bildet keine überflüssigen Rücklagen. Finanzielle Verbesserungen werden vielmehr dazu genutzt, die Kreisumlage für die Gemeinden zu senken und diese somit zu entlasten. Dies ist auch für den Haushalt 2018 geplant.