SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Mindestlöhne sind keine Almosen

Die Duftmarken sind bekannt: Arbeitgeber können nicht mehr im Wettbewerb mithalten, wenn sie nach gesetzlichen Vorgaben zahlen. Im Dienstleistungssektor seien Mindestlöhne nicht machbar, viele Arbeiten damit überbezahlt. Doch diese Rechnungen sind scheinheilig. Wer sein Leben lang mit Mindestlöhnen lebt, kann im Alter kaum von seiner Rente leben. Der Staat muss aus zuzahlen! In welcher Form auch immer. Anders gesagt: Wer heute zu wenig verdient, fällt der nächsten Generation zur Last. Nachhaltig ist anders! Ein (guter) Mindestlohn ist also auch ein Beitrag zum Sozialstaat von morgen. Eine Übersicht zum Mitreden.

Wirtschaftstag der Metropolregion Ost

Der zweite Wirtschaftstag der Metropolregion Ost fand diesmal im Bürgerhaus Neuenhagen statt. Hierbei wurde deutlich, dass es für eine weitere positive wirtschaftliche Entwicklung der Region vier Voraussetzungen gibt. Schnelles Internet, Ausbau der Verkehrswege insbesondere der Schienen, Beseitigung des Fachkräftemangels mit Hilfe von Migration und weitere Gewerbeflächen.

Neuenhagen ist nicht bereit, Gewerbeflächen zur Verfügung zu stellen. Dies ergab sich aus der Antwort des Bürgermeisters auf eine Anfrage der SPD-Fraktion.

Jürgen Hitzges

Gehaltsatlas 2019: Löhne in Ost und West kommen sich (etwas) näher

Wo verdienen Beschäftigte in Deutschland am meisten? In welchem Bundesland fällt das Einkommen besonders niedrig aus ? Antworten auf Fragen rund um regionale Lohnunterschiede liefert der „Gehaltsatlas 2019“ von Gehalt.de. Für die Studie hat das Vergleichsportal 492.171 Datensätze aus den vergangenen zwölf Monaten analysiert. Ein paar Zahlen und etwas Hintergrund.

Mindestlohn für öffentliche Aufträge soll auf 10,50 Euro steigen

Der Mindestlohn für öffentliche Aufträge soll zum 1. April von neun auf 10,50 Euro pro Stunde steigen und zum Januar 2020 auf 10,68 Euro. Der Landtag beriet Ende Januar deshalb über eine Änderung des Landesvergabegesetzes.

Brandenburgs Höfe: 20.000 Arbeitskräfte werden fehlen

Auch in der Landwirtschaft wird es knapp mit den Fachkräften. Wie in Handwerk, Handel, Industrie, Tourismus und anderen Dienstleistern wird in ganz Brandenburg dringend Nachwuchs gesucht. Nach der Studie Fachkräftebedarf in der Landwirtschaft im Land Brandenburg bis 2030 fehlen bis zum Jahre 2030 über 20.000 Arbeits- und Fachkräfte in der Landwirtschaft.