SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Eintrag ins Gästebuch des Heimatvereins
Ministerin Manja Schüle und Schätze von Fredersdorf-Vogelsdorf

Sie kam mit ihrem Dienstwagen von der B1. Historische Schätze, wie die Fredersdorfer Kirche von 1710 und das Mausoleum von Heinrich Graf von Podewils aus dem Jahre 1780 hat sie gleich entdeckt. Einen anderen Schatz hätte sie leicht übersehen können, den Fredersdorfer Gutshof gleich gegenüber, versteckt hinter einem Gebäude mit Mietwohnungen.

Ich stand bereit und wies ihr den Weg auf den Hof. Ihr Besuch geht auf meine Einladung zum SPD Frühlingsfest am 29. März zurück. Da musste sie absagen, wollte sich aber einen Besuch bei uns nicht entgehen lassen.

So besuchte unsere Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Manja Schüle unseren Ort am 5. August.

Orte der Kultur sind oft Orte der Begegnung, Orte des Miteinanders von Jüngeren und Älteren, Orte der Besinnung. Deshalb sind sie so wichtig. Sie helfen, unsere Gesellschaft menschlich zu gestalten. Der historische Gutshof in Fredersdorf ist genau so ein Ort, ein wirklicher Schatz. Ein Schatz der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf, gepflegt und gestaltet vom Heimatverein.

Ingetraut Schaak (nach ihren Worten Schatzmeisterin ohne Schatz), Petra Richter (Gründerin des Heimatvereins), Gerd Richter und ich erzählten von den Anfängen, der Gegenwart und der Zukunft.

Ohne den Heimatverein wäre die Entwicklung des Gutshofes undenkbar. An der Schaffung der Voraussetzungen hat auch die SPD entscheidenden Anteil. Sie stellte im Juni 2009 den Antrag, das Gelände von der BVVG zu kaufen und mit dem Heimatverein einen Erbbaurechtsvertrag abzuschließen. Dieser wurde am 25.02.2010 unterschrieben. Im August 2009 besprach ich meine Idee mit dem damaligen Bürgermeister Uwe Klett, pro Jahr pro Einwohner einen Euro für die Entwicklung des Gutshofes für 10 Jahre zur Verfügung zu stellen. Das wurde bereits im September 2009 von der Gemeindevertretung beschlossen und im Gutshofsvertrag vom Juni 2010 nochmals festgeschrieben.

Meine weitere Idee beeindruckte die Ministerin, die Schaffung eines Gutshoffonds. So etwas ist ihr als Kulturministerin noch nicht begegnet. Wer 1000€ in maximal 10 Jahren spendet, bekommt eine Fondsurkunde. Damit sollte eine Anschubfinanzierung gesichert werden, ein planbarer jährlicher Betrag zur Verfügung stehen und vor allem wurde die große Unterstützung von Fredersdorfern und Vogelsdorfern deutlich. Ich startete am 13. Oktober 2009 mit 19 Fondsinhabern, am 13. Oktober 2010 waren es bereits 60 und heute sind es genau 90. Etliche erwarben einen 2., 3. oder sogar einen 4. Fonds. Bisher wurden 132 Fonds erworben.

Der Gutshof wird vom jährlichen Zuschuss der Gemeinde von inzwischen wegen der wachsenden Einwohnerzahl gut 15.000€, von Mitgliedsbeiträgen, vielen Spenden und inzwischen von Einnahmen durch Vermietung finanziert. Hochzeiten oder Familienfeiern finden statt. Das erfolgreich sanierte Pächterhaus wird zum Beispiel für Vorträge oder Konzerte genutzt. Die Schatzmeisterin Ingetraut Schaak musste in dieser Woche ihre Schatulle öffnen und ca. 24.000€ für die Sanierung der Rundbögen des Kuhstalls zur Seite des Evangelischen Gemeindehauses bezahlen.

Die Garagen bekamen ein neues Dach und ein Vordach ist bestellt.

Die Ministerin machte Mut, Förderanträge zu stellen. Trotz knapper Kassen will das Land Brandenburg beim Denkmalschutz die Gelder nicht kürzen.

Sehr beeindruckt war die Ministerin von der jahrelangen unermüdlichen Arbeit der Mitglieder des Vereins.

Begonnen hatte es mit der Entmüllung der Ruinen, viele anschließende Sanierungsarbeiten wurden durch die Mitglieder selbst übernommen und der Gutshof wird ständig gepflegt.

Dass der Verein die vielen Veranstaltungen wie Maibaumaufstellung, Taubenturmfest, Kürbisfest oder Weihnachtsmarkt selbst organisiert, bewunderte sie. Auch das organisierte Kaffeetrinken auf dem Gutshof durch den Verein schätzt sie besonders. Sie selbst war in ihrem Ort in ihrem Verein zu solchen Kaffeetrinken beteiligt und weiß vom Aufwand.

Der Besuch fand genau im Jahr der 650 Jahrfeierlichkeiten von Fredersdorf-Vogelsdorf statt. So erfuhr sie von den vielen weiteren Schätzen im Ort, von der regen und vielfältigen Vereinsarbeit, vom großen Festumzug am 7. Juni. Aus Geschichte entsteht Gemeinschaft. Dieser Slogan des

Jubiläumsjahres wird praktiziert, besonders durch den Heimatverein.

Ein besonderes Erlebnis für die Ministerin war, dass sie beim Besuch unserer Kirche, die weitere Schätze beherbergt, die historische Turmuhr aus dem Jahr 1868 selbst mit der Hand aufzog. Die Kirche bestaunte sie und am Ende besichtigten wir gemeinsam das Mausoleum von Heinrich Graf von Podewils, Geheimer Kriegs, Etat und Kabinettsminister unter König Friedrich dem Großen und bereits enger Berater unter seinem Vorgänger Friedrich Wilhelm I.

Scherzhaft meinte ich zur Ministerin, schon früher hatten die Minister verschiedene Aufgaben gleichzeitig.

Bevor sie ihren Besuch beendete, trug sie sich ins Gästebuch des Heimatvereins ein.

Bernhard Sept

Mitglied der SPD und Mitglied im Heimatverein

 

Quelle: spd mediahub
Politische Sommerpause - kein Grund zum Müßiggang

Nach den bereits heißen Tagen im Juni und Juli beginnen nun endlich die lang ersehnten Sommerferien für viele Familien im Doppeldorf. Auch wir als Ortsverein legen eine Sommerpause ein, stehen aber bereits für September wieder in den Startlöchern: am 21. September laden wir SIE um 18:00 Uhr zu einer spannenden Veranstaltung zum Thema „Gesundheitsreform“ in die Giebelseehalle in Petershagen ein.

Zu Gast wird u.a. Dr. Jouleen Gruhn (MdL), Vizepräsidentin des Brandenburger Landtags und Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales sein. Merken Sie sich diesen Termin schon jetzt vor!

Auch während der Sommerpause begleiten wir als SPD-Fraktion die wichtigen kommunalpolitischen Themen im Doppeldorf. So soll unser kommunaler Wohnungsbestand in eine kommunale GmbH überführt werden. Die Verwaltung hat hierzu bereits umfangreiche steuerrechtliche und organisatorische Prüfungen angestoßen. Wir sind auf die Ergebnisse gespannt, denn im Herbst sollen die nächsten konkreten Schritte folgen.

Auch das Thema Sicherheit ... (bitte lesen SIE weiter)

Was bewegt Dich?

Sagen, was einen bewegt, zuhören, was andere denken, Lösungen suchen und Zusammenhänge verstehen.

Dafür schufen der Fraktionsvorsitzende Björn Lüttmann und die bildungspolitisch bekannte Abgeordnete Elske Hildebrandt Gelegenheit.

Der große Vereinsraum der Giebelseehalle in Petershagen war gut gefüllt.

 

Bildung war dann auch ein Schwerpunktthema des Abends. Rückläufige Kinderzahlen werden zu Personalabbau und Kitaschließungen führen. Diese Entwicklung sollte jedoch nicht vorrangig für Einsparungen genutzt werden, sondern zunächst zur Qualitätssteigerung.

Eine spontane Umfrage im Raum zur Schulpolitik zeigte: Eine sehr große Mehrheit der Anwesenden wünscht sich eine Gemeinschaftsschule bis Klasse 9. Die frühe Entscheidung zur weiteren Schullaufbahn ist für Eltern und Kinder sehr belastend. Berufsbildung und die Bedeutung der Naturwissenschaften für die Zukunft der Wirtschaftsentwicklung wurden angesprochen.

 

Ein weiteres Thema war die Gesundheit. Alle sollten in die gesetzliche Krankenkasse einzahlen, keine Zweiklassenbehandlung, wünscht sich eine Teilnehmerin. Die Kassenbeiträge im Gesundheitsbereich würde die SPD gerne senken. Ziel sei eine Finanzierungslösung für das Gesundheitssystem, bei dem auch jene an der Finanzierung der Versorgungsstrukturen beteiligt werden, die bislang keinen gerechten Beitrag dazu leisten. Die Pharmaindustrie darf keine ungerechtfertigten Gewinne machen. Als Beispiel führte ein Teilnehmer an, dass sein Medikament in Deutschland über 100 € und in Spanien unter 10 € kostet.

Mehr Gerechtigkeit im Gesundheitswesen wünscht sich auch eine deutliche Mehrheit in Deutschland.

Björn Lüttmann meinte, dann müssten die Menschen auch die Parteien wählen, die das umsetzten wollen. In den letzten Bundesregierungen scheiterte es an den Partnern FDP oder CDU.

 

Ein gelungener Gesprächsabend auf Initiative der SPD Landtagsfraktion

meint

 

Bernhard Sept

 

 

Gesprächsmöglichkeit

 

Der Fraktionsvorsitzende

Björn Littmann

der SPD Fraktion im Landtag

und unsere zuständige

Landtagsabgeordnete

Elske Hildebrandt

suchen das Gespräch.

 

Alle Interessierten

sind eingeladen. 

Die Energiekosten müssen sinken.

Die erneuerbaren Energien müssen viel konsequenter ausgebaut werden. Der Umbau der Netze muss massiv gefördert werden.

Ich lernte schon vor 60 Jahren in der Schule regenerative Energien wie Sonne und Wind oder Gezeitenströmungen kennen. Die Speichermöglichkeiten, wie Pumpspeicherkraftwerke, waren eher gering. Heute gibt es viele weitere Möglichkeiten, Batteriespeicher und vor allem grüner Wasserstoff.

Als Jugendlicher kannte ich die Prognosen der Wissenschaftler vom Club of Rom. Viele heutige globale Probleme wurden vorhergesagt. Wissenschaftler von Shell prognostizierten in den Neunziger Jahren den Ist-Zustand von heute beim Klima.

Wir verbrennen Öl und Gas, machten damit die Golfstaaten unermesslich reich, uns abhängig und befeuerten zudem den Klimawandel.

Erneuerbare Energien sind mittel- und langfristig sicher und preiswert und vor allem klimaneutral.

Die Folgen für Verkehr und Heizungen

Die Ladestruktur muss erheblich ausgebaut werden. Wenn die Stromkosten gering sind, setzen sich E-Autos und Wärmepumpen am Markt automatisch durch.

Als Sofortmaßnahme zur Energieeinsparung sollte eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen auf 130km/h durchgesetzt werden. Umfragen belegen: Fast 60% der Bevölkerung würden das begrüßen. Nur 20% lehnen das strikt ab. Warum also zögern?

Zwei weitere Reformvorschläge

Politik

Die Wahlperioden im Bund und in den Ländern werden auf 6 Jahre erhöht.

Politischer Entscheidungen werden stärker von fachlichen Aspekten getroffen und können wirksam werden bevor der nächste Wahlkampf beginnt.

Eine mögliche Regelung: Die Hälfte der Landtagswahlen finden 2 Jahre und die andere Hälfte der Landtagswahlen 4 Jahre nach den Bundestagswahlen statt.

Neuwahlen sind möglich, die Legislaturperiode verkürzt sich entsprechend bis zur planmäßigen Neuwahl.

Gesundheit

Schaffung einer Krankenkasse für alle. Private Versicherungen können freiwillig zusätzlich abgeschlossen werden. Die Einsparungen im Verwaltungsbereich sind riesig, die Vereinfachung in Krankenhäusern und Arztpraxen groß. Auch das würde sicher eine Mehrheit der Bevölkerung begrüßen.

Ich erwarte von den politisch Verantwortlichen, Mut zu Veränderungen.

Bernhard Sept